Einleitung
Herstellung
Bio-Standards
Quellen für Schadstoffe
Jede Produktion geprüft
Zertifikate
Testergebnisse verstehen
Cereulid
MOSH / MOAH
PFAS
Perchlorat und Chlorat
Einleitung
Herstellung
Bio-Standards
Quellen für Schadstoffe
Jede Produktion geprüft
Zertifikate
Testergebnisse verstehen
Cereulid
MOSH / MOAH
PFAS
Perchlorat und Chlorat
Einleitung
Herstellung
Bio-Standards
Quellen für Schadstoffe
Jede Produktion geprüft
Zertifikate
Testergebnisse verstehen
Cereulid
MOSH / MOAH
PFAS
Perchlorat und Chlorat
Einleitung
Herstellung
Bio-Standards
Quellen für Schadstoffe
Jede Produktion geprüft
Zertifikate
Testergebnisse verstehen
Cereulid
MOSH / MOAH
PFAS
Perchlorat und Chlorat
Einleitung
Unsere Vision ist es, Babys den besten Start ins Leben zu ermöglichen. In unsere Produkte fließen nur die besten Zutaten in zertifizierter Bio-Qualität – frei von unnötigen Zusätzen und fair in Europa produziert. Die Transparenz in der Produktionskette und unabhängige Sicherheitskontrollen sorgen dafür, dass Eltern den Produkten von Löwenzahn Organics vertrauen können.
Aus diesem Grund reden wir so transparent wie möglich über unsere Qualität und Sicherheit. Die Gesundheit und Sicherheit von Babys und Kleinkindern haben für uns immer oberste Priorität!
Hi, ich bin Juliane Böhme, Qualitätsmanagerin bei Löwenzahn Organics. Als Ernährungswissenschaftlerin habe ich mich auf die Qualität und Sicherheit von Babynahrung sowie Produkten für Mütter spezialisiert. In meiner täglichen Arbeit stelle ich sicher, dass unsere Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen.
Herstellung
Unser Sortiment reicht von Produkten für Löwenbabys bis hin zu Produkten für Löwenmamas. Abhängig vom jeweiligen Produkt unterscheiden sich die Herstellungsverfahren und auch unsere vertrauensvollen Hersteller:innen, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
Die Bio-Milch für unsere Milchnahrung stammt aus Europa. Ein von uns ausgesuchter Spezialist für die Herstellung von Babymilch in Österreich produziert unsere Milchnahrung ganz nach unseren Vorstellungen – dazu zählen etwa der Zusatz von GOS, FOS, ARA oder auch DHA aus Algenöl.
Unser Porridge wird aus Demeter-zertifiziertem Getreide aus Deutschland und Dänemark in Dänemark hergestellt. Die Getreiderohware wird schonend geröstet und gemahlen und entsprechend der gesetzlichen Vorgaben mit Vitamin B1 angereichert.
Bio Bone Broth wird in Bayern aus regionaler Knochenrohware von einem Experten für Knochenbrühe hergestellt. Auch unsere Bio Energy Balls werden in Deutschland produziert.
Bio-Standards
Unsere Babynahrung und Produkte für Mamas sind Bio-zertifiziert, unser Getreidebrei zusätzlich Demeter-zertifiziert. Unsere Produkte stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, bei dem keine chemisch-synthetischen Pestizide oder gentechnisch veränderte Organismen verwendet werden. Damit erreichen wir bereits einen hohen Standard an Sicherheit und Qualität. Hier findest du unser Bio-Zertifikat.
Quellen für Schadstoffe
Bio-Qualität allein garantiert keine vollständige Schadstofffreiheit, da Böden auch in ökologischer Bewirtschaftung Spuren von Rückständen enthalten können. Deshalb werden unsere Produkte umfassend getestet – von der Rohware bis zur fertigen Babynahrung – um sicherzustellen, dass sie höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.
Aus diesem Grund lassen wir unsere Babynahrung besonders sorgfältig testen.
Was oder besser worauf wir jede Charge vom Produktionsbetrieb, aber auch unabhängig davon in einem Labor in Hamburg testen lassen, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Jede Produktion geprüft: Unsere Babynahrung wird sorgfältig getestet
Für uns selbstverständlich: hohe Ansprüche an Babynahrung. Um nährstoffreiche Bio-Nahrung herstellen zu können, arbeiten wir eng mit Produktionsfirmen zusammen. Allerdings reicht uns das nicht aus. Unsere Rohwaren und Produkte werden vor Verwendung beziehungsweise bevor sie ausgeliefert werden, gewissenhaft überprüft.
Außerdem nutzen wir ein doppeltes, engmaschiges Netz an Kontrollen. Wir lassen daher jede Produktion unserer Babynahrung zusätzlich auch von einem (vom Produktionsbetrieb unabhängigen) Labor in Hamburg testen, das zu den besten in Deutschland gehört. Klar, das ist recht kostenintensiv für uns – wir tun es trotzdem, denn euch sichere und qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, ist uns wichtiger als alles andere.
Zertifikate der Laboranalysen unserer Babymilch
Zusätzlich zu den mikrobiologischen Analysen und Analysen auf mögliche Fettschadstoffe im Produktionsbetrieb wird unsere Milchnahrung von einem unabhängigen Dienstleistungslabor für externe Qualitätskontrollen in Hamburg überprüft.
Für unsere Bio Babymilch wird auf Mineralölrückstände wie MOSH und MOAH sowie die Fettschadstoffe 3-MCPD und Glycidylester und Nickel wie auch Pestizide Chlorat und Perchlorat getestet.
Am 5. November 2025 wurde zuletzt unsere Qualität bestätigt.
Testergebnisse verstehen
Mikrobiologische Parameter
Jedes Produkt in den Verkaufsregalen durchläuft verschiedene Stationen, in denen es mit unerwünschten Bakterien und Krankheitserregern kontaminiert werden kann. Die einzige Möglichkeit, dies zu verhindern, ist richtige Hygiene und Vorsicht in jeder Phase der Verarbeitung, Lagerung und Verpackung.
Die Testergebnisse für die Mikrobiologie beziehen sich auf den Anteil der schlechten beziehungsweise unerwünschten Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen in einem Produkt. Also solche, die ein Lebensmittel verderben oder Krankheiten auslösen können. Dabei wird produktabhängig auf verschiedene mikrobiologische Parameter geprüft.
Zu den mikrobiologischen Parametern, auf die wir testen lassen, zählen:
- Gesamtkeimzahl
- Hefen und Schimmelpilze
- Bacillus cereus
- Koagulase-positive Staphylokokken
- Enterobacteriaceae
- E.Coli
- Cronobacter sakazakii
- Sulfitreduzierende Clostridien
- Sporen anaerober sulfitreduzierender Clostridien
- Aerobe Sporenbildner
- Listerien
- Salmonellen
Die Gesamtkeimzahl gibt einen Gesamtüberblick über die allgemeine mikrobiologische Belastung der Probe, ohne spezifische Angaben über die einzelnen Parameter zu machen.
Unsere Produkte werden auf die häufigsten Krankheitserreger geprüft. Wir geben nur Produkte frei, die nach umfangreichen Analysen allen gesetzlicher Anforderungen sowie Richtwerte erfüllen.
Cereulid
Anfang 2026 wurden bei einzelnen Hersteller:innen in der Zutat ARA (Arachidonsäure), die in Säuglingsnahrung eingesetzt wird, sehr geringe Spuren des natürlichen Bakterientoxins Cereulid festgestellt. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurden vorsorglich bestimmte Chargen zurückgerufen.
Löwenzahn Organics ist nicht betroffen
Unsere Produkte sind von diesen Rückrufen nicht betroffen. Wir beziehen unser ARA – nicht aus den betroffenen Bezugsquellen in China. Darüber hinaus werden sowohl unsere Rohstoffe als auch die fertige Säuglingsnahrung regelmäßig und umfassend geprüft.
Sicherheit steht für uns an erster Stelle. Unsere Produkte entsprechen jederzeit den strengen gesetzlichen Vorgaben sowie unseren eigenen, besonders hohen Qualitätsstandards.
Was ist Cereulid?
Cereulid ist ein natürlich gebildetes Bakterientoxin, das vom Bakterium Bacillus cereus produziert werden kann. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat hierfür Richtwerte vorgeschlagen, da das Toxin Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen kann – bei Säuglingen können solche Symptome schneller zu Komplikationen führen.
Welche Rolle spielt Bacillus cereus?
Bacillus cereus ist ein weit verbreitetes Bodenbakterium. Gelangt es in Lebensmittel, kann es sich unter bestimmten Bedingungen vermehren. Wird eine kritische Keimzahl erreicht, kann das Bakterium Cereulid bilden.
Wichtig zu wissen: Während die Bakterien selbst durch Erhitzen abgetötet werden können, ist das gebildete Toxin hitze- und magensäureresistent. Das gesundheitliche Risiko geht daher vom Toxin aus – nicht vom Bakterium allein.
Warum ist ARA in Babymilch wichtig?
ARA (Arachidonsäure) ist eine essenzielle Omega-6-Fettsäure und spielt eine wichtige Rolle in der frühkindlichen Entwicklung. Sie ist natürlicher Bestandteil der Muttermilch und wird für Säuglingsnahrung ausdrücklich empfohlen.
Wie verhindern wir eine Belastung mit Cereulid?
Um eine Kontamination zuverlässig auszuschließen, setzen wir auf ein mehrstufiges Sicherheitskonzept:
Sorgfältige Rohstoffauswahl
Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern und klar nachvollziehbarer Lieferkette.
Umfassende Analytik
Jede Charge wird mikrobiologisch geprüft – inklusive gezielter Untersuchungen auf Bacillus cereus und relevante Toxine.
Strenge Qualitätsprozesse
Dokumentierte Abläufe, engmaschige Kontrollen und Standards, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen.
Wir geben unsere Produkte nur dann frei, wenn alle Prüfungen ohne Beanstandung abgeschlossen sind.
MOSH / MOAH
Was sind MOSH und MOAH?
Moderne Analytik ermöglicht es heute, selbst geringste Spuren von Mineralölbestandteilen in Lebensmitteln nachzuweisen. Dabei handelt es sich um komplexe Kohlenwasserstoff-Gemische, die natürlicherweise in der Umwelt vorkommen können – etwa in bestimmten Wachsen oder Fetten. Ein Nachweis bedeutet daher nicht automatisch eine Verunreinigung.
MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) gelten aus wissenschaftlicher Sicht als besonders kritisch und stehen daher im Fokus der Lebensmittelüberwachung.
MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) sind gesättigte Kohlenwasserstoffe, die aus Erdöl stammen oder im Rahmen der Raffination entstehen.
Wie können MOSH und MOAH in Lebensmittel gelangen?
Mögliche Eintragsquellen sind vielfältig und nicht immer eindeutig zuzuordnen. Sie können entlang der gesamten Wertschöpfungskette auftreten – vom Anbau bis zur Verpackung.
Beispiele:
- Abrieb oder Emissionen bei Ernte und Transport
- Technische Hilfsmittel oder Schmierstoffe in Produktionsanlagen
- Migration aus Verpackungsmaterialien
Wissenschaftliche Einordnung
Die EFSA kam nach Auswertung neuerer Daten zu dem Schluss, dass die derzeitige Exposition gegenüber MOSH über die Nahrung für die öffentliche Gesundheit (Säuglinge eingeschlossen) wahrscheinlich kein Anlass zur Sorge ist. Eine engmaschige Überwachung sollte natürlich bestehen bleiben, vor allem jedoch, um MOAH auszuschließen.
Unser Qualitätsanspruch
Wir prüfen unsere Babymilch gezielt auf MOSH und MOAH in einem unabhängigen Labor. Wir geben unsere Produkte nur dann frei, wenn alle Prüfungen ohne Beanstandung abgeschlossen sind.
PFAS
Was sind PFAS?
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind Industriechemikalien mit wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften. Sie sind sehr stabil und bauen sich in der Umwelt kaum ab.
Seit den 1950er-Jahren werden sie in zahlreichen Anwendungen eingesetzt – etwa in Antihaftbeschichtungen, Outdoor-Textilien oder fettabweisenden Verpackungen.
Wie können PFAS in Babymilch gelangen?
PFAS sind heute weltweit in Umweltmedien nachweisbar – in Wasser, Böden und Luft. Dadurch können sie in pflanzliche und tierische Rohstoffe gelangen.
Mögliche Eintragsquellen sind:
- belastete Futtermittel oder Böden
- Produktionsanlagen oder Materialien
- Verpackungen
- Leitungswasser bei der Zubereitung zu Hause
PFAS-Spuren sind daher meist Ausdruck einer allgemeinen Umweltbelastung – nicht eines einzelnen Fehlers.
Wissenschaftliche Einordnung
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet PFAS regelmäßig im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit. Säuglinge gelten aufgrund ihres geringen Körpergewichts als besonders sensibel.
Umso wichtiger ist eine kontinuierliche Überwachung – insbesondere bei Lebensmitteln für die Kleinsten.
Unser Qualitätsanspruch
Wir lassen unsere Produkte gezielt auf relevante PFAS-Verbindungen analysieren und geben unsere Produkte nur dann frei, wenn alle Prüfungen ohne Beanstandung abgeschlossen sind.
Perchlorat und Chlorat
Was sind Perchlorat und Chlorat?
Perchlorat und Chlorat sind chemische Rückstände, die natürlicherweise im Boden vorkommen oder in Desinfektions- und Reinigungsprozessen enthalten sein können.
Dank moderner Analytik lassen sich heute selbst geringste Mengen sicher bestimmen.
Wie können sie in Lebensmittel gelangen?
Spuren können entlang der gesamten Produktionskette auftreten:
- belastete Futtermittel oder Böden
- über natürliche Bodenhintergrundwerte
- über Desinfektionsmittel in Produktionsanlagen
- über Trinkwasser bei der Zubereitung
Wissenschaftliche Einordnung
Auch Perchlorat und Chlorat werden regelmäßig von Fachbehörden bewertet. Für Säuglingsnahrung gelten besonders strenge Anforderungen.
Unser Qualitätsanspruch
Unsere Milchnahrungen und Knochenbrühen werden gezielt auf Perchlorat und Chlorat von einem unabhängigen Labor geprüft.
Wir geben nur Produkte frei, die sämtliche gesetzlichen Grenzwerte einhalten und zusätzlich unsere eigenen hohen Qualitätsmaßstäbe erfüllen.