Zertifiziertes Palmöl für Babys

Eine Fragen, die uns regelmäßig erreicht, ist die nach dem Palmöl in unserer Milchnahrung. Oft wird Palmöl mit Umweltverschmutzung und Schadstoffen in Verbindung gebracht.

Für Bio- und RSPO-zertifiziertes Palmöl in unserer Pre- und Folgenahrung auf Kuhmilchbasis haben wir uns ganz bewusst entschieden – warum, verraten wir euch im folgenden Beitrag!

5 Gründe für zertifiziertes Palmöl in Milchnahrung

Eine Fragen, die uns regelmäßig erreicht, ist die nach dem Palmöl in unserer Milchnahrung. Oft wird Palmöl mit Umweltverschmutzung und Schadstoffen in Verbindung gebracht.

Für Bio- und RSPO-zertifiziertes Palmöl in unserer Pre- und Folgenahrung auf Kuhmilchbasis haben wir uns ganz bewusst entschieden – warum, verraten wir euch im folgenden Beitrag!

1. So nah dran an der Natur wie möglich

Palmitinsäure ist nicht nur in Muttermilch in hohen Mengen enthalten sondern eben auch in Palmöl. Die Konzentration dieser wichtigen Säure ist in Palmöl sogar höher als in anderen pflanzlichen Ölsorten. Um eine optimale, der Muttermilch ähnliche, Fettsäurezusammensetzung zu erzielen, nutzen wir also Palmöl für Palmitinsäure in Kombination mit weiteren pflanzlichen Fettsäuren (Sonnenblumenöl und Rapsöl).

2. Strenge und unabhängige Qualitätskontrollen

Wir legen Wert auf hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Nicht umsonst sind wir eine Premium Marke für Babynahrung.

Was kann an Palmöl problematisch sein? Bei der Verarbeitung beziehungsweise der Raffination des Palmöls können möglicherweise krebserregende 3-MCPD Fettsäuren und Glycidyl-Ester gebildet werden.

Das ist natürlich keine Option für uns – deshalb lassen wir jede einzelne Charge unserer Milchnahrung sowohl vom Produktionsbetrieb als auch von einem unabhängigen Labor u.a. auf 3-MCPD und Glycidyl-Ester testen. So gelingt es uns, die Fettschadstoffbelastung bis auf ein Minimum zu reduzieren. Dies zeigt sich nicht nur in unseren Laboruntersuchungen, sondern wird auch durch unser ÖKO-TEST-Ergebnis von Mai 2019 bestätigt.

3. Ausschließlich zertifiziertes Palmöl

Das von uns verwendete Palmöl ist nicht nur BIO- sondern auch RSPO-zertifiziert. Diese Organisation wurde vom WWF gegründet, um ökologische, ökonomische und soziale Mindeststandards für den Anbau von Ölpalmen zu etablieren und zu fördern. Das verwendete, nachhaltig produzierte Palmöl in unseren Produkten stammt zum Beispiel von nachhaltigen Plantagen in Westafrika und Südamerika – weshalb wir uns auch ganz bewusst dafür entschieden haben, denn die gesundheitlichen Vorteile für Babys stehen selbstverständlich im Vordergrund.

“Die Mitglieder des RSPO haben sich bislang zu folgenden Prinzipien und Kriterien verpflichtet:
– Keine Rodung von Primärwäldern und ökologisch wertvollen Waldflächen für Plantagen,
– Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf der Plantage,
– Schutz von Wasser, Boden und Luft (das bedeutet unter anderem: kein Abbrennen von Wald),
– Einhaltung gesetzlicher Regelungen, darunter Landnutzungs- und Eigentumsrechte,
– Keine Kinderarbeit, dafür Bildungsangebote für die auf der Plantage lebenden Kinder,
– Einbindung und Förderung von Kleinbauern sowie Kontrolle der Plantagen durch unabhängige, autorisierte Prüfer.”
Source: WWF

4. Warum keine anderen Fette?

Wir sind uns sicher: Palmöl ist für Milchnahrung auf der Basis von Kuhmilch die beste Quelle für Fette.

Beim Kokosöl können bei der Weiterverarbeitung gefährliche chemische Verbindungen entstehen (MOSH und MOAH). Zudem enthält es bedeutend weniger Palmitinsäure und bietet somit weniger Nährstoffe für dein Baby. Durch die Prozessoptimierung bei der Verarbeitung von Ölmischungen weist Kokosöl zudem kein geringeres Risiko hinsichtlich der Bildung von Fettschadstoffen auf.

5. Auf Palmöl komplett zu verzichten ist nicht die Lösung

Unabhängig von den ernährungsbezogenen Punkten benötigen Kokospalmen eine viel größere Anbaufläche als Ölpalmen und sind daher keinesfalls die ökologisch sinnvollere Variante. Eine WWF-Studie hat untersucht, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmöl komplett boykottieren und austauschen würde. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge. Außerdem würden die Treibhausgasemissionen und auch die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten nähme zu.

Fazit

Wir stimmen voll und ganz mit der Aussage überein, dass eine exzessive Verwendung von Palmöl in Lebensmitteln wie Süßigkeiten sowie Kosmetika oder auch als Kraftstoff-Zusatz nicht notwendig ist. Wenn es sich jedoch um Babynahrung auf Basis von Kuhmilch handelt, ist Palmöl die beste Lösung.

Unser Anliegen ist es Babynahrung mit den besten Nährstoffen für dein Baby zu produzieren. Dabei handeln wir so nachhaltig wie möglich.

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