Trinkmenge berechnen

Die Dosierung der Trinkmenge für dein Baby gehört für dich als Mama zum Alltag. Nur eine deiner zahlreichen neuen Aufgaben, die du zu erledigen hast, ganz zu schweigen vom Umgang mit akutem Schlafmangel. Schnell wirst du etwas vergessen und selbst alltägliche Dinge werden zu einer Herausforderung. Deswegen möchten wir dir eine Aufgabe abnehmen und haben alles zur Dosierung und Trinkmenge von Babynahrung für dich zusammengefasst. Falls du etwas vergessen solltest, behältst du hier den Überblick zu dem Thema und brauchst keine Angst haben etwas falsch zu machen.

Wie du die Trinkmenge für dein Baby berechnest!

Die Dosierung der Trinkmenge für dein Baby gehört für dich als Mama zum Alltag. Nur eine deiner zahlreichen neuen Aufgaben, die du zu erledigen hast, ganz zu schweigen vom Umgang mit akutem Schlafmangel. Schnell wirst du etwas vergessen und selbst alltägliche Dinge werden zu einer Herausforderung. Deswegen möchten wir dir eine Aufgabe abnehmen und haben alles zur Dosierung und Trinkmenge von Babynahrung für dich zusammengefasst. Falls du etwas vergessen solltest, behältst du hier den Überblick zu dem Thema und brauchst keine Angst haben etwas falsch zu machen.

Wie oft stille ich mein Baby bzw. wie viele Fläschchen füttere ich pro Tag?

Eine der ersten Fragen, die dich als frischgebackene Mama beschäftigt, ist die nach der richtigen Trinkmenge für dein Baby. Wie häufig stille bzw. füttere ich mein Baby und wie viel Milch sollte es pro Mahlzeit trinken? Füttere ich zu viel oder zu wenig Milch?

In den ersten vier bis sechs Monaten nach der Geburt wird dein Baby ausschließlich gestillt bzw. mit Pre Anfangsmilch gefüttert. Hier gilt: egal ob Stillen oder Flaschennahrung – die Häufigkeit und Dauer richten sich voll und ganz nach dem Bedarf des Kindes.

Die aufgenommene Milchmenge kann sich von Baby zu Baby stark unterscheiden: Manche Kinder möchten jede Stunde gestillt oder gefüttert werden, anderen reichen fünf größere Mahlzeiten pro Tag.

Da der Magen deines Babys kurz nach der Geburt noch sehr klein ist, sind in den ersten 6 Monaten durchschnittlich 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden völlig normal. Dies entspricht ca. 750 ml Milch.

Kleiner Exkurs zum Einführen von Beikost:

Frühestens ab dem fünften, spätestens ab dem siebten Monat wird mit der Beikosteinführung begonnen. Dein Baby benötigt in dieser Lebensphase ca. fünf Mahlzeiten pro Tag. Jede neu eingeführte Breimahlzeit ersetzt nun eine Milchmahlzeit. Bei 8-12 Milchmahlzeiten bleiben somit weiterhin drei bis fünf Fläschchen Milch täglich übrig.

Berechne die Trinkmenge deines Babys
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Woran merke ich, dass mein Baby die richtige Trinkmenge aufnimmt?

Bei einer ausreichenden Trinkmenge (nicht zu viel und nicht zu wenig) sollte dein Baby im ersten Lebenshalbjahr ca. 150-200 g pro Woche an Gewicht zunehmen, im zweiten Halbjahr ca. 100 g pro Woche. Im Alter von 4 bis 5 Monaten hat dein Baby das Geburtsgewicht verdoppelt, mit 12 Monaten verdreifacht. Wichtig ist, dass die Gewichtsentwicklung regelmäßig durch einen Kinderarzt oder eine Hebamme überprüft wird.

Aber wie merke ich nun, dass mein Baby satt oder hungrig ist?

Hier sind 4 Anzeichen, wie du merkst, dass dein Baby hungrig ist:
  • es bewegt den Kopf zur Seite, um nach Milchnahrung zu suche
  • es ist unruhig und strampelt
  • es saugt an den eigenen Fingerchen oder Fäustchen
  • es schmatzt und gluckst

Wenn die subtilen Zeichen nicht rechtzeitig wahrgenommen werden, beginnt es schließlich zu weinen.

Und so zeigt dir dein Baby, dass es satt ist:
  • es verlangsamt Essen & Trinken
  • es ist entspannt & zufrieden
  • kein Saugen & Trinken
  • es schläft beim Stillen oder Trinken ein
  • es lässt einen Rest Milch in der Flasche

Kann ich mein Baby „überfüttern“ bzw. „unterfüttern“?

Oftmals haben stillende Mamas Angst, ihr Baby mit Muttermilch zu überfüttern, da die Menge ohne Fläschchen schwer abzuschätzen ist. Doch wir können dich beruhigen, eine Überfütterung durch Stillen ist nicht möglich. Auch Anfangsmilch darf nach Bedarf gefüttert werden. Die auf der Verpackung angegebene Anzahl der Fläschchen pro Tag dient zur  Orientierung. Dennoch besteht bei Flaschennahrung ein – wenn auch sehr geringes – Risiko der Überfütterung. Um dies zu verhindern, ist es wichtig darauf zu achten, dass du die Zubereitungsanweisungen (Pulvermenge, usw.) genau einhältst. Wenn dein Baby nicht die ganze Flasche leer trinkt, ist das völlig in Ordnung, bitte niemals zum Austrinken „zwingen“. Auch schon in diesem Alter weiß dein Baby, wie viel es braucht und wann es satt ist.

Du kannst also ruhig auf das Sättigungsgefühl deines Babys vertrauen!

Die 5 wichtigsten Hinweise für die Zubereitung von Milchnahrung:

  1. Um dein Baby stets optimal zu versorgen, sollte die Zubereitungsanleitung auf der Verpackung genau eingehalten werden. Das richtige Dosierungsverhältnis gibt deinem Baby genau die Nährstoffe, die es braucht.
  2. Bitte nutze immer frisches Trinkwasser.
  3. Besonders wichtig ist es, das Wasser nach dem Abkochen auf ca. 40-50 °C abkühlen zu lassen, bevor du es mit dem Milchpulver vermischt. So bleiben auch die hitzeempfindlichen Vitamine erhalten.
  4. Bereite das Fläschchen für jede Mahlzeit frisch zu. Bitte nicht warmhalten, da sich dabei Keime vermehren, mit denen dein Baby noch nicht zurecht kommt.
  5. Die angebrochene Packung stets gut verschließen, trocken lagern und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen.

Kann ich die Milch für mein Baby wieder aufwärmen?

Am besten, die Milchnahrung vor jeder Mahlzeit frisch zubereiten und füttere diese sofort. Bitte Nahrungsreste nicht wiederverwenden, sondern entsorgen.

 

Bevor du uns wieder verlässt und deine Aufmerksamkeit ganz deinem Baby schenkst, schau doch mal bei unserem Überblick über verschieden Arten von Babymilch vorbei: Pre, Anfangs- und Folgemilch: Welche Babymilch ist ab wann die beste? 

 

 

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