Mineralöl in Babynahrung

Von Foodwatch beauftragte sowie staatliche Labore bemängeln Mineralölrückstände in Babynahrung von führenden Lebensmittelherstellern. Dabei handelt es sich vor allem um MOAH, sogenannte aromatische Mineralöle, die über Verfahren bei Ernte und Verarbeitung wie auch die Verpackung in Lebensmittel gelangen.

Zusätzlich verraten wir dir mehr darüber, wie Löwenzahn Organics im Gegensatz zu dem ein oder anderen führendem Lebensmittelherstellern Schadstoffe in seinen Produkten vermeidet.

Nein zu Mineralöl und anderen Schadstoffen in Babynahrung

Von Foodwatch beauftragte sowie staatliche Labore bemängeln Mineralölrückstände in Babynahrung von führenden Lebensmittelherstellern. Dabei handelt es sich vor allem um MOAH, sogenannte aromatische Mineralöle, die über Verfahren bei Ernte und Verarbeitung wie auch die Verpackung in Lebensmittel gelangen.

Zusätzlich verraten wir dir mehr darüber, wie Löwenzahn Organics im Gegensatz zu dem ein oder anderen führendem Lebensmittelherstellern Schadstoffe in seinen Produkten vermeidet.

Lebensmittelqualität und -sicherheit sind bei Babynahrung besonders wichtig, denn die ersten zwei Lebensjahre sind kritisch für die Entwicklung des Babys. Organe und Gehirn sind noch nicht vollständig entwickelt, was sie besonders sensibel macht. Zusätzlich ist das Verhältnis von Nahrungsaufnahme (und somit auch die Aufnahme toxischer Stoffe) zum Körpergewicht bei Säuglingen höher als in jeder anderen Lebensphase.

Stand Juni 2020

Mineralöl in Babynahrung aufgedeckt

In einigen Babynahrungsprodukten von großen Lebensmittelherstellern wurde durch Tests von foodwatch eine Mineralölverunreinigung nachgewiesen. Daher fordert foodwatch, dass betroffene Produkte zurückgerufen werden und Verbraucher informiert werden sollten. Leider kam dieser Aufforderung zunächst niemand nach.

Ein knappes halbes Jahr später wurden staatliche Laboranalysen der Chemischen- und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Münster und Stuttgart veröffentlicht. Auch sie weisen auf gesundheitsgefährdende Mineralöle in Babymilch hin und empfehlen sogar noch mehr Produkte, als von foodwatch gefordert, zurückzurufen.

Mineralöle gelangen über verschiedene Wege in Babynahrung

Mineralölbestandteile oder Kunststoffrückstände, gelangen durch kontaminierte Rohstoffe, während des Produktionsprozesses zum Beispiel durch Maschinen oder durch die Verpackung in Babynahrung oder allgemein Lebensmittel.

Laboranalysen, von foodwatch beauftragt, ergaben, dass etwa in Weißblechdosen ein höheres Risiko für Mineralöl besteht. Grund hierfür sei, dass einige Hersteller Walzenöle für die Produktion verwenden.

Mineralöle im Körper

Unterschieden wird im Wesentlichen zwischen den gesättigten (MOSH) und den aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH). MOSH und MOAH reichern sich im menschlichen Fettgewebe und in der Leber an. Von den beiden Stoffen sind MOAH noch gefährlicher, da sie möglicherweise krebserregend sind und auch das Erbgut schädigen können.

Wir setzen hohe Qualitätsstandards

Für Babynahrung gelten in der gesamten EU im Grunde strenge, gesetzliche Regelungen hinsichtlich der mikrobiologischen Beschaffenheit und der Grenzwerte von Rückständen und Kontaminaten. So unterliegt sie u. a. der EU-Verordnung Nr. 609/2013.

Unser intern festgelegter Qualitätsstandard geht weit über die gesetzlichen Vorgaben für Babynahrung hinaus. Obwohl es aktuell keinen Grenzwert für Mineralöl Verunreinigungen für die kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH) gibt, sind diese in unserer Babynahrung nicht nachweisbar.

Schädliche Fremdstoffe wie Pestizide oder andere Chemikalien sind für Babys gefährlicher als es bei Erwachsenen der Fall ist!

Quelle: BZgA  “Das Baby – Ein Leitfaden für Eltern”

Wir testen unsere Milchnahrung und unseren Porridge mehrfach

Qualität und Sicherheit unserer Babynahrung stehen bei uns an oberster Stelle. Unsere Babymilch wird vor, während und nach der Herstellung umfangreichen Tests unterzogen. Zudem lassen wir jede einzelne Charge zusätzlich zu den Untersuchungen im Produktionsbetrieb von einem unabhängigen Labor auch auf Mineralölrückstände analysieren.

  • Bevor die Zutaten in die Produktion gehen, werden sie etwa auf Schwermetalle, Pestizide und Mykotoxine getestet. Selbst hochwertige Demeter-Rohware für die Herstellung unseres Porridges wird von uns nochmals getestet.
  • Wenn etwa die Babymilch fertig produziert ist, wird sie vor dem Verpacken noch einmal analysiert.
  • Nachdem die Produktion ganz abgeschlossen ist, werden die fertig verpackten Produkte weiteren Tests unterzogen. Gerade bei der Überprüfung auf Mineralöle in Milchnahrung ist dies unerlässlich. Denn Mineralöle können aus den Verpackungsmaterialien in die Babynahrung übergehen.

Wenn alle Testergebnisse unseren Anforderungen an Babynahrung entsprechen, wird sie für den Handel freigegeben. Falls nicht, stampfen wir die Produkte ein.

Beispiel: Demeter Hirse-Reisbrei hat den Test der Rohware nicht bestanden

Wir habe eine transparente Firmenphilosophie. Im Jahr 2018 haben wir uns dafür entschieden, das Produkt Löwenzahn Organics Hirse Reis Brei nicht erneut zu produzieren.

Durch unsere unabhängigen Qualitätskontrollen haben wir wiederholt erhöhte Werte an anorganischem Arsen in Demeter-zertifizierter Reisrohware festgestellt. Arsen (in organischer und anorganischer Form) ist ein natürlicherweise im Boden vorkommendes Halbmetall. Vor allem in Reisrohware, besonders in Vollkornreis, ist Arsen zu finden.

Da es uns mit dem auf dem Markt erhältlichen Demeter-Reis nicht möglich war, unsere Qualitätsstandards zu erreichen, haben wir das Produkt aus dem Sortiment genommen.

 

Wir empfehlen jedem, der sich für Babynahrung interessiert, sich gründlich zu informieren! Testberichte von Verbraucherorganisationen wie foodwatch oder Öko-Test sind hilfreich. Öko-Test hat beispielsweise auch unsere Babymilch bewertet. In dem verlinkten Artikel gehen wir auch noch einmal detailliert auf die einzelnen Gesundheitsaspekte ein.

 

Links

https://www.foodwatch.org/de/aktuelle-nachrichten/2020/staatliche-labore-finden-mineraloel-in-babymilch/

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article229214164/Milchpulver-Mineraloele-in-Produkten-von-Nestle-und-Rossmann.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106947/Mineraloelrueckstaende-in-Saeuglingsmilch-gefunden

 

 

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