5 gute Gründe, warum wir zertifiziertes Palmöl in unserer Milchnahrung verwenden

5 gute Gründe, warum wir zertifiziertes Palmöl in unserer Milchnahrung verwenden

Wenn es um Milchnahrung geht, sind die Optionen fast endlos. Etliche Marken haben etliche Sorten, und die Liste an Inhaltsstoffen kann ehrlich gesagt ziemlich überwältigend sein. Uns ist es wichtig, immer offen und vor allem transparent zu sein – damit du genau weißt, was in der Nahrung steckt, die du deinem Baby fütterst. Schließlich gibt es nichts Wichtigeres, als das gute Gewissen, deinem Baby den besten Start ins Leben zu geben. Natürlich ist Stillen das Beste für dein Baby, aber es kann so viele Gründe haben, dass du dein Baby nicht stillen kannst oder möchtest. Für genau diese sind wir stolz, dir unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können – und nehmen Fragen zu Zusammensetzung und Herkunft immer sehr ernst.

 

Eine der Fragen, die uns regelmäßig erreicht, ist die nach dem Palmöl in unserer Milchnahrung. Besonders nachdem letztes Jahr eine Veröffentlichung über zu viele Fettschadstoffe in herkömmlicher Babynahrung von Öko-Test erschienen ist, können wir gut verstehen, dass viele Mamas verunsichert sind. Uns liegt eine vollkommene Transparenz am Herzen, deshalb sind all die Inhaltsstoffe unserer Produkte ganzheitlich auf unserer Webseite rückverfolgbar. Für Palmöl in unserer Pre- und Folgenahrung haben wir uns ganz bewusst entschieden – warum, verraten wir euch hier!

1. So nah dran an der Natur wie möglich

Ganz platt gesagt: Palmöl ist in der Zusammensetzung den Fettsäuren der Muttermilch am ähnlichsten. Palmitinsäure findet sich im Palmöl in fast ähnlich hohen Mengen wie in Muttermilch. Diese ist essentiell für den Fettstoffwechsel des Babys und erleichtert die Aufnahme von Calcium. Das ist für uns ein ausschlaggebender Punkt!

2. Strenge und unabhängige Qualitätskontrollen

Mindestens genau so wichtig: Unsere Milchnahrungen enthalten keine Fettschadstoffe! Wir lassen jede einzelne Milch von einem unabhängigen Labor prüfen und freigegeben. Schließlich steht Palmöl im Verdacht, bei falscher Verarbeitung gesundheitsschädlich bzw. sogar krebserregend zu sein, weil sich bei der Raffination des Öls 3-MCPD Fettsäuren und Glycidyl-Ester bilden können. Das ist natürlich keine Option für uns – deshalb stellen wir sicher, dass nur nachhaltig gewonnenens Palmöl in unsere Milchnahrung kommt und diese keine schädlichen Fettstoffe aufweist.

3. Ausschließlich zertifiziertes Palmöl 

Das von uns verwendete Palmöl ist BIO- und RSPO-zertifiziert. Diese Organisation wurde vom WWF gegründet, um ökologische, ökonomische und soziale Mindeststandards für den Anbau von Ölpalmen zu etablieren und zu fördern. Das verwendete, nachhaltig produzierte Palmöl in unseren Produkten stammt zum Beispiel von nachhaltigen Plantagen in Kolumbien – weshalb wir uns auch ganz bewusst dafür entschieden haben, denn die gesundheitlichen Vorteile für Babys stehen selbstverständlich im Vordergrund.

“Die Mitglieder des RSPO haben sich bislang zu folgenden Prinzipien und Kriterien verpflichtet:
– Keine Rodung von Primärwäldern und ökologisch wertvollen Waldflächen für Plantagen,
– Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenartenarten auf der Plantage,
– Schutz von Wasser, Boden und Luft (das bedeutet unter anderem: kein Abbrennen von Wald),
– Einhaltung gesetzlicher Regelungen, darunter Landnutzungs- und Eigentumsrechte,
– Keine Kinderarbeit, dafür Bildungsangebote für die auf der Plantage lebenden Kinder,
– Einbindung und Förderung von Kleinbauern sowie Kontrolle der Plantagen durch unabhängige, autorisierte Prüfer.”
Source: WWF

4. Warum keine anderen Fette?

Wir sind uns sicher: Es gibt keine zufriedenstellende Alternative zu Palmöl für Milchnahrung. Beim Kokosöl können bei der Weiterverarbeitung gefährliche chemische Verbindungen entstehen (MOSH und MOAH). Zudem enthält es bedeutend weniger Palmitinsäure und bietet somit weniger Nährstoffe für dein Baby. Durch die Prozessoptimierung bei der Verarbeitung von Ölmischungen weist Kokosöl zudem kein geringeres Risiko hinsichtlich der Bildung von Fettschadstoffen auf.

5. Kein Palmöl ist auch keine Lösung 

Unabhängig von den ernährungsbezogenen Punkten benötigen Kokospalmen eine viel größere Anbaufläche als Ölpalmen und sind daher keinesfalls die ökologisch sinnvollere Variante. Eine WWF-Studie hat untersucht, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmöl komplett boykottieren und austauschen würde. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge. Außerdem würden die Treibhausgasemissionen und auch die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten nähme zu.

Die eine, “perfekte” Lösung gibt es einfach nicht, wenn es um das Fett in Milchnahrung geht. Unser Anliegen ist es deshalb, immerhin die beste zu finden! So nachhaltig wie möglich, stets kontrolliert und zertifiziert, und vor allem: mit den besten Nährstoffen für dein Baby!

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