Sobald man Kinder hat, verändert sich die Liste an Dingen, die man sich wünscht dramatisch. Waren es früher Bücher, ist es jetzt definitiv die Zeit, um die Bücher überhaupt zu lesen. Zumindest eine Seite. Ohne Unterbrechung. Aber es gibt auch no so manch andere Dinge, die sich jede Mama sehnlichst wünscht, obwohl sie ihre Kiddos über alles und mehr liebt. Die wirklich besten Mama Geschenke? Gibt’s hier!

1. Ausschlafen

Ja, ohne klebrige Finger, die einem um 6.15 Uhr in die Nase fahren. Einfach mal in Ruhe durch- und ausschlafen, vielleicht sogar bis NEUN UHR (ja, die Ansprüche sind gesunken).

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2. Warmer Kaffee

Könnt ihr noch an die Morgen erinnern, an denen ihr euren Kaffee oder Tee warm zu euch genommen habt? Nein? Feel you…

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3. Eine Mahlzeit ohne ausgeschüttete Becher

Egal wie, Kleinkinder schaffen es immer Becher, Gläser, Teller, Töpfe umzuschütten. Jedes. Mal. We herrlich wäre doch eine einzige Mahlzeit ohne wischen oder hektisches auffangen?

4. Ein Klogang alleine

Jedes Mal, wenn Mütter das Bad aufsuchen wollen, kleben sich Kinder und Haustiere wie Schatten an ihre Fersen. Es scheint fast so, als wäre die geschlossene Klotür das Tor zur Hölle – zumindest für Kind und Kegel. Wie kann man sich sonst erklären, dass Müttern einfach kein Klogang ohne Publikum gewährt wird? Deshalb auf der Wunschliste ganz oben: Die Klotüre zumachen können, ohne, dass Panik ausbricht.

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5. Während einer Mahlzeit nicht aufzustehen

Crazy, oder? Irgendwie fehlt immer irgendwas am Tisch und wenn der Gatte dann das Salz im Gewürzregal (ganz vorne!) nicht findet, müssen wir zum x-ten mal aufstehen, in die Küche laufen, wieder zurück an den Tisch um uns dann anzuhören, dass Kind A noch uuuuuuuunbedingt den rosaroten und nicht den hellvioletten Becher braucht.

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6. Ein Tag ohne Popos abzuwischen

Der Tag wird kommen, bestimmt. Aber eine kleine, 24-stündige Pause wäre auch mal nicht schlecht….

7. Die geheime Tafel Schoko nicht im geheimen essen zu müssen

Sobald das Papier von der Schokotafel entfernt wird, stehen plötzlich alle in der Küche und strecken die Hände danach. Wie kann das sein? Und wie toll wäre es, ein einziges Mal die Tafel nicht teilen zu müssen? Auch nicht mit dem Partner!

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8. Ahhh, heute mal keinen Wutanfall

Wie wäre es damit: ein ganzer Tag ohne Geschrei weil die Schuhe angezogen werden müssen (es regnet!) oder weil man es gewagt hat die Banane aufzuschneiden, statt sie ganz zu überreichen.

9. Wein. Geht immer.

Ein Geschenk, dass vermutlich nach wie vor geht. Immer.

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Und was davon wünschst du dir täglich am meisten? Oder haben wir etwas vergessen? Hinterlasse uns einen Kommentar hier oder auf Social Media, wir freuen uns von dir zu hören!

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und zwischenzeitlich Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt. 

#coolmomsdontjudge Sei Teil der Bewegung

 

Photo by Sai De Silva on Unsplash


Kennt ihr das, wenn ihr zuhause seid, weil in Babypause, als Hausfrau oder Stay at home Mom und ihr ständig den Drang verspürt die Wohnung aufzuräumen?

Nein? Ich auch nicht.

Hausfrau oder Working Mom – oder Work from Home Mom?

Seit mein kleiner Wirbelwind da ist, arbeite ich von zuhause aus. Das bedeutet, ich verbringe den Großteil meiner Zeit in den eigenen vier Wänden und das sehr oft zusammen mit dem besagten Wirbelwind.

Ich gebe zu, wenn die Küche aussieht, als hätte ein Tornado darin gewütet, juckt es mich manchmal in den Fingern, aber ich bin in Geduld geübt und warte dann meist, bis wir als Familie das zusammen machen können.

Ja, zusammen.

Denn auch wenn ich diejenige bin, die vom Homeoffice aus arbeitet, bedeutet es nicht automatisch, dass es meine Aufgabe ist, die Wohnung sauber zu halten. Schließlich wohnen wir hier zu dritt.

Ich werde nicht jene Art von Mama sein, die den eigenen Kindern hinterher wischt, still und leise Wäsche einsammelt und sie in die Waschmaschine steckt, die ihnen schöne, Pinterest-würdige Snacks in die Lunchbox packt oder mit anderen Frauen Tipps über den perfekten Glasreiniger austauscht.

Ein perfekter Haushalt sagt nichts darüber aus, wie man nämlich als Mutter ist

Doch oft, viel zu oft, wird das so verstanden. Meist von den älteren Generationen, von Müttern oder Schwiegermüttern, die sich ein: Na, hier sieht’s ja aber aus! nicht verkneifen können. Aussagen, die meist an uns Frauen und Mütter gerichtet sind und uns das Gefühl geben, dass wir versagen. Denn es ist nach wie vor Gang und Gäbe, dass die häuslichen Dinge von Frauen erledigt werden. Wenn Männer im Haushalt mit anpacken, dann sind sie “hilfsbereit“, sie werden dafür gelobt, als sei es nicht auch ihre Verantwortung das Bad sauber zu halten, in denen sie sich täglich die Zähne putzen.

Hausarbeit muss erledigt werden, das ist klar. Aber was spricht dagegen, dass man sie miteinander bewältigt? Gemeinsam eine Spülmaschine auszuräumen kann ganz schön lustig werden, wenn man es nur zulässt.

Ein Plädoyer, Dinge einfach mal liegen zu lassen

Ja, es gibt Hausfrauen, die absolut im Reinen mit sich selbst sind. Die gerne daheim bleiben und das ist auch gut so. Aber ich bin keine davon. Ich bin eher die “Anti-Hausfrau” und vielleicht sollten wir das alle ein bisschen mehr sein. Weil wir viel zu oft dem Ideal der “perfekten” Familie hinterher jagen und oft nur deshalb aufräumen, weil Besuch kommt und wir zeigen wollen, dass wir alles im Griff haben.

Aber keine Mama, keine Familie, hat “alles im Griff” und das ist vollkommen okay. Also: weg mit dem Wischmopp und ab auf die Couch.

Kuscheln ist eh viel wichtiger als ein sauberer Boden.

Sei doch mal Anti-Hausfrau!

Evelyn und der kleine Wirbelwind

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und zwischenzeitlich Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt.
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Und bei euch? Ist eure Wohnung immer tip-top in shape oder seid ihr auch mal gerne Anti-Hausfrau? 

 

#coolmomsdontjudge Sei Teil der Bewegung

 

Fotos: Kelly Sikkema on Unsplash/ Evelyn