April 2019 // Löwenzahn Organics und Echte Mamas laden zum Panel rund um die Initiative #coolmomsdontjudge nach Hamburg ein 


Löwenzahn Organics und Echte Mamas laden gemeinsam zum ersten Panel rund um die Initiative #coolmomsdontjudge nach Hamburg ein 


Schauspielerin, Autorin und Bloggerin Isabell Horn ist unter den Speakern, berichtet von ihren ganz persönlichen Erfahrungen rund um das Thema „Mom-Shaming“ und gibt gute Tipps für ein besseres Miteinander unter Eltern: „Wir sollten das, was wir uns selber von anderen Müttern wünschen, einfach mal selber geben. Manchmal hilft schon ein aufmunternder Blick oder ein wohlwissendes Lächeln. Wir geben doch alle unser Bestes für unsere Kinder!“

Löwenzahn Organics und Echte Mamas laden gemeinsam zum ersten Panel rund um die Initiative #coolmomsdontjudge nach Hamburg ein 


Schauspielerin, Autorin & Bloggerin Isabell Horn

Donnerstag, 04.04.2019 – Berlin // „Wir müssen reden – und zwar über Mom-Shaming!“ Nach bereits drei erfolgreichen Panels zu diesem wichtigen Thema in Berlin und München haben sich gestern auf Einladung von Löwenzahn Organics und Echte Mamas auch in Hamburg knapp 50 geladene Gäste zu einer Diskussion rund um die Kampagne #coolmomsdontjudge getroffen. Initiiert wurde #coolmomsdontjudge im Sommer 2018 von den Mamas und Gründerinnen hinter der Marke für Bio-Babynahrung Löwenzahn Organics. Sie hatten sowohl aus eigenen Erfahrungen, als auch durch Beobachtungen und Erzählungen in ihrem Umfeld den Eindruck, dass der Ton unter und gegenüber Müttern sehr rau geworden ist und gerade frischgebackene Mütter dadurch stark verunsichert werden; eine von ihnen in Auftrag gegebene repräsentative forsa-Studie bestätigte dies. Also starteten die beiden Gründerinnen die Bewegung unter dem Motto #coolmomsdontjudge, um dem von vielen Eltern auf Spielplätzen und in Krabbelgruppen diskutierten Thema auch in der breiten Öffentlichkeit eine Plattform zu bieten. Das Ziel: Mehr Toleranz und Unterstützung unter Müttern.

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v.l.n.r.: Carmen Lazos-Wilmking, Daniela Westberg-Heuer, Isabell Horn, Nicole Beste-Fopma, Marco Krahl, Miriam Wiederer

Mit fünf inspirierenden Speakern wurden im Hamburger Familien-Café Ellippa der Status Quo sowie Ideen für eine positivere Zukunft diskutiert. Als Speaker waren Isabell Horn, Schauspielerin, Autorin und erfolgreiche Mami-Bloggerin; Daniela Westberg-Heuer, Hebamme und Gründerin von Kaiserschlüpfer; Nicole Beste-Fopma, Gründerin von LOB, dem Magazin für berufstätige Mütter und Väter, Journalistin und Autorin; Marco Krahl, stellvertretender Chefredakteur von Men’s Health und Redaktionsleiter der Men’s Health DAD sowie Löwenzahn Organics Mit-Gründerin Carmen Lazos-Wilmking dabei. Moderiert wurde das Panel von Miriam Wiederer von Echte Mamas, Deutschlands größter Mama-Community von und für echte Mamas.

Unter den geladenen Gästen waren Blogger, Gründer und Medienvertreter aus dem Raum Hamburg. Nach der etwa einstündigen Panel-Diskussion gab es im Anschluss noch einen angeregten Austausch zu dem Thema.

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Moderatorin Miriam Wiederer von Echte Mamas

„Es ist dringend an der Zeit, dass wir unterschiedliche Lebensstile und entsprechend individuelle Entscheidungen nicht mehr verurteilen!“

Moderatorin Miriam unterstützt die Kampagne von Anfang an und unterstreicht direkt zu Beginn des Panels: „Es muss unbedingt weiter über Mom-Shaming gesprochen werden – wichtig ist aber, dass wir uns nicht nur über den Status Quo beschweren, sondern dass wir gemeinsam Lösungen für ein besseres Miteinander unter Eltern erarbeiten.“ Sie eröffnet die Gesprächsrunde mit der wichtigen Frage nach persönlichen Erfahrungen mit der Kritik durch Außenstehende – und Tipps und Tricks für den Umgang mit mehr oder weniger gut gemeinten Ratschlägen. Als Person des öffentlichen Lebens kennt Isabell diese Ratschläge nicht nur aus ihrem privaten Umfeld, sondern vor allem auch aufgrund von Social Media. „Klar gibt es auch mal weniger nette Kommentare, aber ich habe eine insgesamt wirklich tolle Community. Trotzdem kann ich mich noch gut daran erinnern, wie es gerade als junge Mama war. Man ist noch oft unsicher, vom Schlafmangel gebeutelt, entsprechend dünnhäutiger und reagiert daher oft sensibler auf Kritik. Da hilft es eigentlich nur, sich ein dickes Fell wachsen zu lassen und sich die Rosinen aus den Ratschlägen rauszupicken – und alles andere selbstbewusst zu ignorieren.“ Daniela nickt zustimmend und ergänzt aus ihrer Erfahrung als Mutter und Hebamme: „Mütter werden verglichen und vergleichen. Das beginnt schon im Wochenbett, wenn nicht sogar in der Schwangerschaft. Dabei sind gut gemeinte Tipps nicht immer gut. Was für den einen funktioniert, muss nicht das Richtige für den anderen sein. Jede Mama und ihr Baby sind einzigartig. Es gibt entsprechend nicht nur den einen Weg – jeder muss den für sich passenden Weg finden.“ Isabell teilt dazu eine ganz persönliche Erfahrung rund um das sensible Thema Stillen: „Ich konnte anfangs super stillen, doch dann kam schon nach wenigen Wochen plötzlich keine Milch mehr. Ich habe diese Erfahrung öffentlich geteilt und dafür teils unangebrachte Kritik einstecken müssen. Ich dachte dann umso mehr, ich sei keine gute Mutter, weil es mit dem Stillen nicht so geklappt hat, wie ich mir das gewünscht hätte. Dabei weiß ich heute, dass ich mir selber viel zu viel Druck gemacht habe. Es gibt doch mittlerweile super Alternativen zum Stillen – bei den Diskussionen rund um dieses Thema müssen wir echt mal die Kirche im Dorf lassen. Hauptsache Mama und Baby sind happy!“ Auch Nicole kann zu der Stillen vs. Fläschchen Debatte etwas beitragen: „Mich erstaunt es wirklich immer wieder, dass es diese Diskussion heute noch gibt. Es soll doch jede machen, wie sie es will. Auch dass es für Stillen in der Öffentlichkeit noch komische Blicke oder gar Kritik hagelt, ist mir unverständlich. Es ist das Normalste der Welt. Als Redakteurin sehe ich immer wieder, wie Diskussionen zu diesen Themen im Internet hochkochen. Da fragt man sich wirklich, warum die Leute es nicht einfach mal gut sein lassen können.“ Carmen ergänzt bestätigend: „Es ist dringend an der Zeit, dass wir unterschiedliche Lebensstile und entsprechend individuelle Entscheidungen nicht mehr verurteilen!“

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Mit-Gründerin von Löwenzahn Organics und Dreifach Mama Carmen Lazos-Wilmking

„Egal wie du es als Mutter machst, eigentlich machst du es immer falsch“

Nicole greift das Thema noch einmal auf: „Egal wie du es als Mutter machst, eigentlich machst du es immer falsch. Du kannst es nie allen Recht machen. Die große Frage aber lautet doch: Müssen wir das? Wir sehen uns mehr in der Verantwortung als Väter das tun, aber sind wir denn wirklich mehr in der Verantwortung? Ich bin der Meinung, wir müssen uns ein Stück weit auch selber aus unserer Rolle befreien und Väter mehr fordern, ihnen aber auch mehr zutrauen. Wichtig ist doch, dass beide Elternteile happy sind. Wie genau das dann im Alltag aussieht, muss jedes Paar für sich entscheiden. Und zwar ohne dafür verurteilt zu werden.“ Die Väter-Perspektive kennt Marco gut: „Über Jahrhunderte hinweg waren Väter nicht oder nur wenig in die Kindererziehung involviert. Das ändert sich nicht über Nacht. Aber es gibt die neue Generation Väter, die es anders, besser machen möchte. Väter haben dabei aber oft ganz andere Themen als Mütter. Von Dad-Shaming spricht eigentlich niemand, vermutlich weil es das in dem Ausmaß wie Mom-Shaming auch nicht gibt. Männer nehmen Dinge oft gelassener und vergleichen sich weniger mit ihrem Umfeld. So viel wie Väter auch noch von Müttern lernen können – in dem Punkt können sich die Mütter vielleicht mal eine Scheibe abschneiden!“

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„Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.“

Aus dem Publikum wird ein Kommentar zu einem wichtigen Baustein der Kampagne #coolmomsdontjudge eingeworfen, mit liebevoll gestalteten Komplimenten auf Social Media werden Mamas dazu animiert, sich gegenseitig öfter mal zu loben: „Ich finde auch, dass wir den Fokus viel zu sehr auf Unterschiede anstatt auf Gemeinsamkeiten legen. Warum machen wir uns nicht viel öfter Komplimente und klopfen uns mal gegenseitig auf die Schultern? Das tut doch beiden Seiten gut!“ Isabell nickt und schlägt vor: „Wir sollten das, was wir uns von anderen Müttern wünschen, einfach mal selber geben. Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Manchmal hilft schon ein aufmunternder Blick oder ein wohlwissendes Lächeln. Wir geben doch alle unser Bestes für unsere Kinder.“ Miriam fügt zum Abschluss an die inspirierende Panel-Diskussion hinzu: „Gemeinschaftlich können wir das Problem lösen, indem wir immer wieder auf das Thema Mom-Shaming aufmerksam machen – und selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Eltern sein ist wunderschön, aber auch oft ein harter Job. Mütter müssen sich dann nicht noch untereinander das Leben unnötig schwer machen, sondern sollten sich lieber gegenseitig unterstützen.“

Löwenzahn Organics X Echte Mamas

Das Panel fand in Zusammenarbeit mit Echte Mamas statt, die die Kampagne #coolmomsdontjudge gegen Mom-Shaming von Beginn an tatkräftig unterstützen, unter anderem auch mit einer eigenen Komplimente-Karte („Liebe Mamas, vergleicht euch nicht mit anderen Mamas. Manche sind eben besser darin, das Chaos zu verstecken!“). Mehr zu dem gestrigen Event sowie zu #coolmomsdontjudge gibt es auch unter https://www.echtemamas.de.

 

Über Löwenzahn Organics

Hinter dem jungen Berliner Unternehmen Löwenzahn Organics stehen die Löwenmamas Liz, Carmen und Alice. Gesunde Ernährung war ihnen schon immer wichtig – mit den ersten eigenen Kindern hat sich die Perspektive aber noch mal verändert: keine Kompromisse mehr, weder geschmacklich, noch was Qualität, Nährstoffe und Herstellung angeht. Da sie das Angebot auf dem deutschen Markt nicht vollends überzeugte, haben sie sich kurzerhand zusammengetan und Löwenzahn Organics gegründet. Seit Sommer 2017 produziert das Unternehmen Getreidebreie und Milchnahrung nach strengsten biologischen Standards und Qualitätsansprüchen – und geht bei den Themen Herstellung und Transparenz neue Wege.

 

Unterstützt wurde das Panel durch tolle Partner: U.a. die junge Marke für verträumte Kinderbettwäsche KathaCovers, dem Eltern-Energie-Elixier INJU, die nachhaltige Babypflegemarke das boep, die Kinderbekleidungsmarken freh und orbasics sowie durch die Magazine NIDO und MEN’S HEALTH DAD, dessen nächste Ausgabe am 9. April erscheint.

Fotos: monday morning für Löwenzahn Organics

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