Warum du niemals auf Präbiotika in Baby-Milchnahrung verzichten solltest

Let’s talk about milk, baby! Wir alle wissen, dass Muttermilch die ideale Nahrung für dein Baby ist, aber wenn uns Schwangerschaft und Elternwerden eins gezeigt hat, ist dass nicht immer alles nach Plan läuft. Es kann die unterschiedlichsten Gründe haben, dass du als Mama dein Kind nicht stillen kannst (oder möchtest, und auch das ist vollkommen okay, schließlich ist und bleibt das einzig und alleine deine Entscheidung). Vielleicht hat es beim ersten Kind einfach nicht klappen wollen, beim zweiten fließt die Milch wie am Schnürchen? Oder du hast dir fest vorgenommen, bis ins zweite Lebensjahr zu stillen und dann war die Milch plötzlich alle? Völlig egal was deine Beweggründe sind: Wir sind stolz, für diese Situationen unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können. 

Was diese ganz besonders macht? Industriell hergestellte Milchnahrung sollte in ihrer Zusammenstellung immer adäquat auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt sein. Wissenschaftlich hinterlegte Daten und die Anforderungen daran sind in einer speziellen Diätverordnung geregelt. In dieser ist es aber bis dato nicht vorgesehen, auch Galactooligosaccharide (kurz GOS) hinzuzufügen – und das obwohl diese unheimlich wichtig für dein Baby sind!

Was ist GOS?

Oligosaccharide sind sogenannte Mehrfachzucker, die als nicht-verdaubare Nahrungsbestandteile von Natur aus in der menschlichen Muttermilch vorkommen, als sogenannte humane Milch-Oligosaccharide (HMO). Nicht-verdaubar bedeutet, dass sie durch die menschlichen Enzyme im Dünndarm nicht aufschließbar sind und schließlich Bakterien im Dickdarm als Energiequelle zur Verfügung stehen. Sie wirken also prebiotisch und unterstützen so das Wachstum einer gesunden Darmflora bei Babys. Gesunder Darm, gesunder Magen, gesundes Baby!

Durch die Stoffwechselprodukte von Bifidobakterien und Laktobazillen reduziert sich der pH-Wert des Stuhls deines Babys. Dadurch wird unter anderem das Wachstum krankmachender Keime gehemmt. Lactobazillen produzieren zudem einen Stoff, der, ähnlich wie ein Antibiotikum, direkt pathogene Keime wie Salmonellen oder Listerien hemmt. Zudem können durch die Verschiebung des pH-Wertes in den sauren Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z.B. Calcium und Magnesium, besser vom Organismus aufgenommen werden. Das unterstützt indirekt sogar das Knochenwachstum! Letztlich bedeutet das alles auch häufigeren Stuhlgang mit weicherer Konsistenz – was uns beim Wickeln vielleicht wirklich freut, für die Gesundheit deines Babys aber ziemlich wichtig ist!

Wie unterstützt GOS das Wachstum des Babys?

Auch in Kuhmilch finden sich Oligosaccharide – allerdings ist der Gehalt an HMOs in Muttermilch ungefähr 100-fach so hoch. Deshalb können die Darmmikrobiota von gestillten und ungestillten Kindern komplett anders sein. Galactooligosaccharide hingegen sind in ihrer chemischen Struktur den HMOs der Muttermilch sehr ähnlich. Das hat den Vorteil, dass sie industriell aus Lactose hergestellt und so der Milchnahrung zugesetzt werden können.

Die präbiotische Wirkung von GOS und die positive Wirkung auf die Zusammensetzung der Darmflora wurde in zahlreichen Studien bestätigt – weshalb wir uns dazu entschieden haben, diese unserer Milchnahrung zuzufügen, um eine optimale Zusammensetzung zu garantieren. Die genauen Angaben zu den Nährwerten wie GOS, Kohlenhydraten, Eiweiß, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen sind auf unserer Verpackung angegeben. Wir möchten schließlich, dass du genau weißt, was du deinem Baby gibst, deshalb steht Transparenz für uns an alleroberster Stelle.

 

 

Diese Nährwerte sind auch wichtig für die Entwicklung deines Babys

Und das gilt für alle Zutaten unserer Milchnahrung: Wusstest du zum Beispiel, dass langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCPs) ebenfalls noch kein Pflichtbestandteil für Säuglingsnahrung sind? Die europäische Union hat dieses zwar für 2020 als Ziel gesetzt, aber wir finden diese guten Fette schon jetzt absolut wichtig für unsere Milchnahrung. So fördern Omega-3 und Omega-6 Fette die optimale Entwicklung der Sehfähigkeit und der Motorik deines Babys. Diese gewinnen wir aus Algenöl, weshalb sie auch für eine vegetarische Ernährung geeignet sind.

 

 

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?


Fotos: Olga Löffler

 

Wir wollen nur das Beste für unsere Babys – und für deins! Denn ganz egal wofür Eltern sich entscheiden: Ziel sollte es doch sein, den perfekten Start ins Leben für alle Löwenbabys zu garantieren, oder? Deshalb gibt es unsere tollen Starterpakete, mit denen du ganz unbeschwert testen kannst, ob unsere Bio-Milchnahrung das Richtige für dich und dein Baby ist. Und das Beste? Die Versandkosten gehen auf uns! 

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3 replies on “Warum du niemals auf Präbiotika in Baby-Milchnahrung verzichten solltest

  • Iris SUNG

    My baby is eating loewenzan organics folgemilch. I know the lactose is really important for developing the baby brain. I heard that the anfanmilch should be including lactose over 60%. It is same as mothers’milk. So I want to know the folgemilch also has over 60% of lactose? I really want to know it. Thank you.

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    • Julia

      Hi Iris, that’s absolutely right and we’re happy to hear that your baby loves our milk! Lactose is a supplier of energy for the brain. Our pre milk contains roughly 60% (55,7 g per 100 g formula). In the follow-on milks, this percentage is lowered a bit to 41%, since additional sources of carbohydrates such as starch and maltodextrin are added as well, in order to keep your baby full longer and to make the milk nice and silky 🙂
      I hope this helps you?
      Julia from Löwenzahn Organics

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