Die schiere Auswahl an verschiedenen Babynahrungen kann besonders anfangs ziemlich überwältigen – so ging es uns zumindest! Von bunten Gläschen, Abendbrei und etlichen anderen Optionen für den perfekten Beikoststart über Milchnahrung (und davon gleich gefühlt 100 verschiedenen Sorten) ist einfach alles dabei. Damit du dich nicht alleine durch diesen Babyfood-Dschungel kämpfen musst, haben wir dir hier ein paar der wichtigsten Fakten zu Babymilch zusammengestellt – und eine genaue Auflistung, welche Milch wann die Beste für dein Baby ist.

Muttermilch

Klar – keine Frage: Das Beste für dein Baby ist und bleibt deine eigene Muttermilch. Hier musst du keine Inhaltsstoffe entziffern und dich mit neuen Vitamin- und Mineralquellen auseinandersetzen, nichts aufkochen und weißt genau, dass dein Baby immer alle wichtigen Nährstoffe bekommt. So kann es groß und stark werden! 

Welche Babymilch ist die Beste für dein Baby?

Aber natürlich wissen wir auch alle, dass auch die besten Pläne nicht immer aufgehen. Tatsächlich können viele Mamas ihr Kind nicht (auf Anhieb) stillen. Es ist okay, dir hier all die Hilfe zu suchen, die du brauchst: Hebammen, Milchberater und auch deine Ärzte können dir hier zur Seite stehen. Vielleicht hast du aber auch deine ganz eigenen Gründe, nicht stillen zu wollen – und auch das ist okay! Schließlich gibt es nicht nur einen Weg, deinen Säugling zu füttern. Mit den neusten wissenschaftlichen Entwicklungen stehen dir viele Optionen offen, diese haben wir hier für dich zusammengefasst.

Pre-Milch

Die Babymilch ab dem ersten Tag: Pre-Milch oder auch Anfangsmilch ist darauf ausgelegt, deinem Baby gleich von Beginn an die besten Nährstoffe zu geben. Du kannst sie als alleiniges Nahrungsmittel verwenden, oder auch zum Zufüttern, sollte deine eigene Milch beispielsweise nicht ausreichen. Die meisten Pre-Milch Sorten enthalten lediglich Laktose als Kohlenhydrat-Quelle. Um die meisten Benefits für die Ernährung deines Säuglings zu garantieren und „so nah dran“ wie möglich an die Muttermilch zu kommen, versehen viele Hersteller die Anfangsnahrung mit Präbiotika und langkettigen, ungesättigten Fetten, die für die gesunde Entwicklung deines Babys wichtig sind. Von den Präbiotika (mehr dazu kannst du hier lesen) kommt übrigens der Begriff Pre-Milch, falls du dich das auch schon einmal gefragt hast.

Egal für welche Sorte Pre von welchem Hersteller du dich entscheidest, du solltest immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen – denn diese sind besonders für den Start ins Leben von großer Bedeutung.

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HA Babymilch

Auch Babys können schon Allergien haben oder entwickeln – zum Beispiel auf Milcheiweiß. Für diesen Fall gibt es die sogenannte HA-Milch (kurz für hypoallergen), in der das Eiweiß in kleinere Bausteine aufgespalten ist als in regulärer Babymilch, was wiederum das Risiko auf eine allergische Reaktion verringert. Es kann sogar vorkommen, dass dein Baby beim Stillen Anzeichen einer allergischen Reaktion zeigt – wenn du beispielsweise selbst besonders viele Milchprodukte zu dir genommen hast. Falls du den Verdacht darauf hast, sprich auf jeden Fall mit deinem Kinderarzt, häufiger Durchfall, Ausschlag, Rückfluss oder auch Verstopfung könnten dafür sprechen.

Welche Babymilch ist die Beste für dein Baby?

Spezialnahrung für Frühchen

Chronologisch noch vor der Pre-Milch kommt (sofern dein Baby vor der 37. SSW auf die Welt gekommen ist) die sogenannte Frühgeborenen Nahrung. Diese hilft dir durch die sowieso wohl schon schwierige Zeit mit deinem Frühchen – in diesen ersten Wochen wünscht man sich als Mama und Papa schließlich nichts mehr, als dass der Mini-Säugling schnell und vor allem gesund wächst. Wenn deine Milch nach einer Frühgeburt also noch nicht eingeschossen ist, musst du dir darüber keine Sorgen machen – dir und deinem Baby hilft es hierbei, fleißig zu pumpen damit deine Milch so schnell wie möglich kommt. Lass dich hier auf jeden Fall von deinem Doktor, deiner Hebamme oder der Neonatalogie beraten!

Folgemilch

Es ist völlig in Ordnung, das gesamte erste Lebensjahr oder sogar noch länger Pre-Milch zu füttern. Allerdings haben viele Babys mit der Zeit mehr und mehr Hunger und Laktose als einzige Kohlenhydrat-Quelle hält nicht mehr so lange an. Die Ernährungsbedürfnisse ändern sich fast genau so schnell, wie dein Baby wächst, deshalb gibt es zusätzlich zur Anfangsnahrung auch die verschiedensten Sorten an Folgemilch. Dieser wurden zusätzliche Kohlenhydrate zugefügt, wie beispielsweise Stärke oder Maltodextrin, sodass dein Baby länger satt bleibt. So lassen sich die nächtlichen Fütter-Eskapaden vielleicht verringern!

Folgemilch ist eine tolle Ergänzung zu den ersten Beikostanfängen deines Babys: Obst und Gemüse (Brei) oder auch Getreidebrei. Verschiedene Hersteller haben Sorten für verschiedene Altersgruppen – bei uns ist das die 6+ Milch ab dem 6. Monat und die 10+ Milch für alle Babys älter als 10 Monate. Natürlich kannst du Folgemilch auch ergänzend zum Stillen verwenden.

Gute Nacht Milch

Noch sättigender als Folgemilch ist die sogenannte Gute Nacht Milch – diese enthält im Milchpulver noch zusätzlich Getreide. So schläft dein Baby hoffentlich (noch) besser durch, weil es einfach noch satter ist. Gute Nacht Milch kann eine tolle Option sein, falls dein Baby noch nicht so richtig mit Abendbrei warmgeworden ist und nach einem normalen Fläschchen oft hungrig aufwacht. Natürlich kannst du aber auch etwas Brei zusätzlich zum Fläschchen Babymilch zubereiten, das klappt genauso gut! Hör da einfach auf dein Baby.

Welche Babymilch ist die Beste für dein Baby?

 

Jetzt kann der nächste Supermarktbesuch kommen – auch wenn die Optionen fast endlos sind. Als generelle Regel solltest du besonders bei Babymilch, aber generell bei Babynahrung, immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen, um sicher sein zu können, dass du deinem Baby den besten Start ins Leben ermöglichst. Das ist für uns eine Herzensangelegenheit, weshalb wir dir immer volle  Transparenz garantieren. Das Wichtigste? Hör immer auf deinen Bauch, und natürlich auf die Bedürfnisse deines Babys! Wenn du gerne ein volles Jahr oder noch länger stillen möchtest, toll! Und wenn du schon früher mit dem Zufüttern beginnen möchtest, solltest du dich deshalb nie schlecht fühlen müssen. Tu einfach das, was sich richtig anfühlt – und lass uns doch in den Kommentaren wissen, was beim Füttern für euch die beste Lösung ist oder war.

Bilder: Lina Grün


Die ersten Monate mit einem Baby vergehen meist sehr schnell. Dauernd passiert etwas Neues, das erste Lächeln, das erste mal Greifen oder auch der erste Blick zu deinem Essen. Spätestens da wirst du dich wahrscheinlich fragen, wann du deinem Baby das erste Mal etwas festes zu essen geben darfst. Wann ist der richtige Zeitpunkt mit der Beikost zu beginnen, worauf solltest du achten und welche Formen von Beikost gibt es? All diese Fragen möchten wir dir heute beantworten.

Wann kann ich mit der Beikost beginnen?

In den ersten Monaten benötigt dein Baby nur Muttermilch bzw. Pre Milch. Ab Ende des 4. Monats kannst du rein theoretisch mit Beikost starten. Warum rein theoretisch? Nicht jedes Baby ist zu dem Zeitpunkt schon dafür bereit. Manche sind schon sehr früh sehr aufmerksam und möchten das was du isst, auch unbedingt mal probieren, wieder andere Babys sind mit Milch vollkommen zufrieden. Spätestens ab dem 7. Monat solltest du jedoch langsam mit Beikost beginnen, da dein Baby ab diesem Zeitpunkt einfach mehr Nährstoffe benötigt. Trotzdem ist es aber wichtig, dass das Baby den Start mitbestimmt.

Hier sind 5 Anzeichen, mit denen dir dein Baby zeigt, dass es bereit für Beikost ist:

  1. Es verfolgt aufmerksam, wie Mama und Papa essen und zeigt deutliches Interesse daran
  2. Es greift nach deinem Essen
  3. Mit etwas Unterstützung kann es schon aufrecht sitzen
  4. Wenn du mit dem Löffel kommst, öffnet es den Mund
  5. Der anfängliche Reflex, das Essen mit der Zunge wieder aus dem Mund zu schieben, ist verschwunden

Wenn dein Kind dir klar signalisiert, dass es feste Nahrung essen möchte, solltest du dir überlegen ob du Brei füttern möchtest oder ob du lieber mit der Baby-Led Weaning Methode startest.

5 Anzeichen, dass dein Baby bereit für die Beikost Einführung ist und worauf du beim ersten Brei achten solltest

Beikosteinführung ganz klassisch mit Babybrei

Babybrei kannst du in allen möglichen Varianten finden. Gemüsebrei, Brei aus frischem Obst oder Getreidebrei sind für den Einstieg in die Beikost super. Wenn du dich für Gemüsebrei entschieden hast, solltest du dir zunächst überlegen ob du selber kochen möchtest oder Brei aus dem Glas füttern wirst. Wenn du selber kochst, ist das zwar mehr Aufwand, aber du weißt ganz genau was im Brei steckt. Mittlerweile ist die Qualität beim Gläschenbrei aber auch so gut, dass du den beruhigt füttern kannst – oder du schaust dich nach anderen tollen Alternativen für Gemüsebreie um, diese gibt es zum Beispiel zwischenzeitlich auch gefroren zum einfachen Aufwärmen zuhause. Getreidebreie findest du oft in Form von Instant-Breien, die du einfach nur mit heißem Wasser aufgießen musst. Das geht zwar schnell, aber durch die Vorbehandlung gehen oft Nährstoffe verloren. Alternativ kannst du auch Getreidebrei natürlich selbst kochen, das geht am einfachsten mit unseren Demeter Getreidebreien – diese sind so naturbelassen wie möglich und in nur 2 Minuten aufkochen fertig zum Essen. Der natürliche Geschmack bleibt dabei erhalten und ist egal ob pur oder mit Obst- oder Gemüsebrei gemischt einfach lecker für deinen kleinen Entdecker!

Auf die Plätze…

Löffelchen, eine Schale und eine Trinkflasche oder ein Trinkbecher sollten vorhanden sein – und dann könnt ihr auch schon loslegen.

Gestartet werden kann zum Beispiel mit einem Gemüsebrei zur Mittagszeit, beispielsweise Möhre, Süßkartoffel, Kürbis oder Pastinake. Um Unverträglichkeiten oder Allergien auszuschließen, solltest du deinem Baby die Gemüsesorten zuerst nacheinander geben. In der ersten Woche zum Beispiel Möhrenbrei, in der zweiten Woche kannst du ein weiteres Gemüse dazu geben und immer so weiter. Auch super lecker: Getreidebrei mit Gemüse-Pürees, schau doch mal bei unseren Rezepten vorbei!

Da das Brei essen am Anfang nicht so leicht ist, und wahrscheinlich mehr auf dem Lätzchen als im Mund landen wird, sollte dein Kind nicht super hungrig sein. Es könnte schnell ungeduldig werden und anfangen zu weinen, dadurch könnte es sich schnell verschlucken. Müdigkeit ist ebenfalls keine gute Voraussetzung, da das mit-dem-Löffel-essen erst gelernt werden will und sehr anstrengend für dein Baby ist.

Portionsgrößen

Zu Beginn solltest du nur ein paar Löffel Brei anbieten. Wenn dein Baby den Brei verweigert, dann zwing es nicht zu essen. Tastet euch einfach ganz langsam gemeinsam heran. Ein kleiner Tipp: Koche den Brei vor und friere ihn in Eiswürfelbehältern ein. Mehr als eine eiswürfelgroße Portion wird dein Kind am Anfang wahrscheinlich nicht essen und so schmeißt du weniger weg. Ein weiterer  Vorteil: Du kannst so ganz easy die verschiedenen Gemüsesorten zusammen mixen wenn dein Baby sie gut verträgt.

Nach ca 2-3 Wochen kannst du Kartoffeln zum den anderen Gemüsesorten hinzufügen. Wenn du den Brei selber kochst, versuche das Gemüse möglichst schonend zu garen. Am besten eignet sich hier das Dampfgaren.

Vitamin C und Eisen

Nach ca. 4 Wochen kannst du nun Fisch und Fleisch zum Brei hinzufügen. Sobald du einen Gemüse-Fleisch Brei fütterst, ist es ratsam, etwas frischen Orangensaft bzw. Orangen-Direktsaft zum Brei dazu zu geben, denn durch das Vitamin C kann das Eisen besser aufgenommen werden. Aber auch Getreide enthält Eisen, so dass du hier ebenfalls Saft dazu geben solltest. Beim Nachmittagsbrei mit leckerem Obstmus kannst du daher auf den Saft verzichten.

Beikost nach Plan

Ab dem 5. Monat:

  • Gemüsebrei
  • Getreidebrei ohne Milch und Gluten (z.B. Hafer Pur)

2 Wochen später:

  • Gemüse-Kartoffelbrei

Ab dem 6. Monat:

  • Gemüse-Kartoffelbrei mit Fisch oder Fleisch
  • Obst-Getreidebrei
  • Milchbrei oder Getreidebrei mit Vollmilch, max 200 ml am Tag

5 Anzeichen, dass dein Baby bereit für die Beikost Einführung ist und worauf du beim ersten Brei achten solltestDie Baby-Led-Weaning Methode

Wenn du dich für eine breifreie Ernährung entschieden hast, bedeutet das, dass dein Kind das zu Essen bekommt, was ihr als Familie auch esst. Auch hier gilt, es sollten Anzeichen vorhanden sein, dass dein Baby Lust auf feste Nahrung hat.

 

Anders als bei der Brei-Methode musst du dich hier nicht an eine bestimmte Reihenfolge halten. Dein Kind kann einfach am Familientisch sitzen und mitessen. Für den Anfang bieten sich dampf gegartes Gemüse- und Obststicks an, aber auch Brot ohne Körner oder Waffeln (natürlich ohne Zucker oder Honig) klappen meistens gut.

Dein Baby sollte das Essen möglichst alleine mit den Händen zum Mund führen. Richte dich auf eine kleine Sauerei ein, dein Baby wird sehr wahrscheinlich auch mit dem Essen spielen wollen. Quasi fühlen und schmecken.

Da sich dein Baby schnell verschlucken kann, solltest du es beim Essen nicht unbeaufsichtigt lassen. Oft spucken die Kleinen zu große Stücke auch einfach wieder aus.

Let’s Eat!

Das sind sie – die wichtigsten Infos rund um den Start in die Beikost. Natürlich kennst du aber dein Baby am besten und egal für welche Methode du dich entscheidest, diese wird die richtige für euch sein. Auch ein Mix aus Brei und dem Essen der Großen kann ganz wunderbar funktionieren – es muss schließlich kein Entweder-Oder sein! Wir wünschen dir und deinem Löwenbaby viel Spaß beim Essen!

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Über Hannah: Hannah ist eine Ur-Berlinerin und lebt mit ihrem Mann und den zwei Kindern im schönen Prenzlauer Berg. Die 35-jährige Zweifach-Mama ist Ernährungsberaterin und bloggt auf www.catwalktokindergarten.com über gesunde Ernährung, leckere und einfache Rezepte für die ganze Familie und zeigt, dass mit etwas Organisation vieles unter einen Hut zu bekommen ist.

Hannah beweist jeden Tag aufs Neue, dass es gar nicht so schwer ist, sich gesund zu ernähren. Immer wieder gibt sie Tipps wie man auch seine Kinder von Gemüse und Obst überzeugen kann.

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Und wie habt ihr den Start in die Beikost gemeistert? Oder seid ihr noch mitten dabei? Mit unseren Starterpaketen könnt ihr jetzt ganz einfach schauen, ob euer Baby schon bereit für Getreidebrei ist – und der Versand geht auf uns!

 

Fotos: Lina Grün / Unsplash


Let’s talk about milk, baby! Wir alle wissen, dass Muttermilch die ideale Nahrung für dein Baby ist, aber wenn uns Schwangerschaft und Elternwerden eins gezeigt hat, ist dass nicht immer alles nach Plan läuft. Es kann die unterschiedlichsten Gründe haben, dass du als Mama dein Kind nicht stillen kannst (oder möchtest, und auch das ist vollkommen okay, schließlich ist und bleibt das einzig und alleine deine Entscheidung). Vielleicht hat es beim ersten Kind einfach nicht klappen wollen, beim zweiten fließt die Milch wie am Schnürchen? Oder du hast dir fest vorgenommen, bis ins zweite Lebensjahr zu stillen und dann war die Milch plötzlich alle? Völlig egal was deine Beweggründe sind: Wir sind stolz, für diese Situationen unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können. 

Was diese ganz besonders macht? Industriell hergestellte Milchnahrung sollte in ihrer Zusammenstellung immer adäquat auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt sein. Wissenschaftlich hinterlegte Daten und die Anforderungen daran sind in einer speziellen Diätverordnung geregelt. In dieser ist es aber bis dato nicht vorgesehen, auch Galactooligosaccharide (kurz GOS) hinzuzufügen – und das obwohl diese unheimlich wichtig für dein Baby sind!

Hier wird es etwas jetzt wissenschaftlicher:

Oligosaccharide sind sogenannte Mehrfachzucker, die als nicht-verdaubare Nahrungsbestandteile von Natur aus in der menschlichen Muttermilch vorkommen, als sogenannte humane Milch-Oligosaccharide (HMO). Nicht-verdaubar bedeutet, dass sie durch die menschlichen Enzyme im Dünndarm nicht aufschließbar sind und schließlich Bakterien im Dickdarm als Energiequelle zur Verfügung stehen. Sie wirken also prebiotisch und unterstützen so das Wachstum einer gesunden Darmflora bei Babys. Durch die Stoffwechselprodukte von Bifidobakterien und Laktobazillen reduziert sich der pH-Wert des Stuhls deines Babys. Dadurch wird unter anderem das Wachstum krankmachender Keime gehemmt. Lactobazillen produzieren zudem einen Stoff, der, ähnlich wie ein Antibiotikum, direkt pathogene Keime wie Salmonellen oder Listerien hemmt. Zudem können durch die Verschiebung des pH-Wertes in den sauren Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z.B. Calcium und Magnesium, besser vom Organismus aufgenommen werden. Das unterstützt indirekt sogar das Knochenwachstum! Letztlich bedeutet das alles auch häufigeren Stuhlgang mit weicherer Konsistenz – was uns beim Wickeln vielleicht wirklich freut, für die Gesundheit deines Babys aber ziemlich wichtig ist!

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

Gesunder Darm, gesunder Magen, gesundes Baby!

Und wie sieht das konkret aus?

Auch in Kuhmilch finden sich Oligosaccharide – allerdings ist der Gehalt an HMOs in Muttermilch ungefähr 100-fach so hoch. Deshalb können die Darmmikrobiota von gestillten und ungestillten Kindern komplett anders sein. Galactooligosaccharide hingegen sind in ihrer chemischen Struktur den HMOs der Muttermilch sehr ähnlich. Das hat den Vorteil, dass sie industriell aus Lactose hergestellt und so der Milchnahrung zugesetzt werden können. Die prebiotische Wirkung von GOS und die positive Wirkung auf die Zusammensetzung der Darmflora wurde in zahlreichen Studien bestätigt – weshalb wir uns dazu entschieden haben, diese unserer Milchnahrung zuzufügen, um eine optimale Zusammensetzung zu garantieren. Du findest den Gehalt der GOS auf unserer Verpackung, auf der wir auch die Gehalte an Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen angeben. Wir möchten schließlich, dass du genau weißt, was du deinem Baby gibst, deshalb steht Transparenz für uns an alleroberster Stelle.

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

LCPs: Langkettige, mehrfach gesättigte Fettsäuren für optimale Entwicklung

Gesundes Baby, glückliches Baby!

Und das gilt für alle Zutaten unserer Milchnahrung: Wusstest du zum Beispiel, dass langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCPs) ebenfalls noch kein Pflichtbestandteil für Säuglingsnahrung sind? Die europäische Union hat dieses zwar für 2020 als Ziel gesetzt, aber wir finden diese guten Fette schon jetzt absolut wichtig für unsere Milchnahrung. So fördern Omega-3 und Omega-6 Fette die optimale Entwicklung der Sehfähigkeit und der Motorik deines Babys. Diese gewinnen wir aus Algenöl, weshalb sie auch für eine vegetarische Ernährung geeignet sind.

Wir wollen nur das Beste für unsere Babys – und für deins! Denn ganz egal wofür Eltern sich entscheiden: Ziel sollte es doch sein, den perfekten Start ins Leben für alle Löwenbabys zu garantieren, oder? Deshalb gibt es unsere tollen Starterpakete, mit denen du ganz unbeschwert testen kannst, ob unsere Bio-Milchnahrung das Richtige für dich und dein Baby ist. Und das Beste? Die Versandkosten gehen auf uns! 

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

Fotos: Olga Löffler


Dass zu viel Zucker nicht gesund ist – auch für Erwachsene – ist sicher keinesfalls eine Neuigkeit. Und trotzdem versteckt sich Zucker in vielen Lebensmitteln, in denen wir ihn gar nicht erwarten würden. So auch in vielen herkömmlichen Baby Getreidebreien. Dabei ist es doch besonders bei der Ernährung deines Babys wichtig, darauf zu achten!

Um vorab gleich alle Missverständnisse beiseite zu räumen: Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir Zuckerzusätze über den natürlich vorkommenden Zuckeranteil hinaus. Denn Stärke ist ein ganz natürlicher Bestandteil von Getreide, und diese wiederum wird vom Darm während der Verdauung zu Zucker umgewandelt. Was allerdings nicht natürlich vorkommt, ist der zugefügte Industriezucker, den man in etlichen Lebensmitteln (und vielen Babynahrungsprodukten) finden kann. Warum wir darauf ganz bewusst verzichten?

Drei Gründe, warum uns kein Zucker in die Tüte kommt!

Da Neugeborene und Kleinkinder in ihrer täglichen Versorgung von anderen Menschen abhängig sind, ist die Lebensmittelauswahl der Eltern für den Säugling ganz besonders entscheidend, besonders nach Beginn der Beikost. Vorher enthält die Muttermilch natürlich all die Nährstoffe, die dein Baby zum Groß und Stark Werden braucht.

1. Das erste Jahr ist ausschlaggebend!

Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine ausgewogene Ernährung bereits im ersten Lebensjahr von großer Bedeutung für die Entwicklung eines Säuglings. Denn: das ist die Phase, die hinsichtlich der Prävention von Erkrankungen als sensible und kritische Entwicklungsphase gilt. Auch ist hier die Ernährung prägend für das spätere Erkrankungsrisiko. Daher hat das erste Lebensjahr große Auswirkungen auf das gesamte Leben.

2. Von “nur mal naschen” zu ernsthaften Problemen – ein Leben lang!?

Die angeborene Präferenz für süße Geschmäcke, die Kinder nun einmal haben, kann so durch zu viel Zucker noch verstärkt werden. So kann es sein, dass Eltern das Ernährungsmuster im Kindesalter nachhaltig prägen und damit den Grundstein für Ernährungsgewohnheiten und Präferenzen im späteren Leben legen. Hand aufs Herz: Wer hat nicht manchmal einen süßen Hieper? Solche Präferenzen halten meist das ganze Leben an.

Während die eher schlechteren Angewohnheiten in Maßen natürlich nicht automatisch drastische Auswirkungen haben müssen, ist doch oftmals ein klarer Zusammenhang zwischen Adipositas im Erwachsenenalter und hohen Zuckerkonsum in der Kindheit zu sehen. Studien zeigen, dass zuckerhaltige Getränke und freie Zucker das Risiko für Übergewicht und Adipositas, schlechte Versorgung mit Nährstoffen, verringerte Vielfalt bei der Lebensmittelauswahl und möglicherweise mit einem erhöhten Risiko für Typ 2 Diabetes einhergehen. Wie wichtig also, das nicht schon von Anfang an für unsere Kinder zu fördern!

3. Große Angst vorm Zahnarzt muss doch nicht sein

Mal abgesehen von allen lang- und kurzzeitigen Auswirkungen auf den Körper, sind da auch noch die ollen Karies, die Groß und Klein die Lust am Zahnarztbesuch nimmt. Ein ständiger Gehalt von Zucker im Mund ist der ideale Nährboden für die Kariesbakterien, und zwar auch schon vor dem Durchbruch der ersten Zähnchen. Die wohl beste Kariesprophylaxe ist es somit neben dem regelmäßigen Zähnchenputzen, genau so einen ständigen Kontakt mit zuckerhaltigen Getränken und Lebensmitteln zu verhindern.

… Und jetzt? Jede Zutatenliste ausgiebig inspizieren?

Klar – das wäre sicherlich das Beste und definitiv nicht die schlechteste Angewohnheit! Allerdings ist das im Alltag (und besonders mit einem schreienden Kind im Supermarkt) nicht immer ganz so umsetzbar, wie wir uns das manchmal wünschen würden. Deshalb haben wir die Arbeit schon einmal für dich gemacht: Bei unseren frischen Getreidebreien ist keinerlei Zucker zugesetzt, denn wir setzen auf andere Geschmacksspender als Zucker und Salz. Wusstest du zum Beispiel, dass unsere Getreide noch vor Ort beim Bauern schonend geröstet werden, um so die höchste Qualität zu garantieren? Auch unterziehen wir unsere Breie keiner Dehydrierung, im Gegensatz zu herkömmlicher Breinahrung. So bleiben die Nährstoffe aus dem Getreide besser erhalten und was bleibt ist der leckere, intensive Breigeschmack.

Gesüßt werden kann das Ganze natürlich aber trotzdem: Die gesamte Geschmacksvielfalt von Obst und Gemüse steht dir zur Verfügung, um deinen Brei zu “pimpen”! Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ob frische Beeren, Frucht- und Gemüse Pürees oder so ausgefallene Ideen wie Kokosraspeln (ab dem 9. Monat). So führst du dein Kind langsam an verschiedene, milde Geschmacksnuancen heran, ohne dass es dabei industriellen Zucker zu sich nimmt. Einige unserer liebsten Rezepte haben wir für dich gesammelt, hast du schon den Pimp-my-Brei Abschnitt unseres Blogs entdeckt?

 

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Was für ein Wahnsinns-Sommer! Bei Temperaturen von weit über 30 Grad und Sonnenschein en masse fühlen wir uns fast wie im Urlaub – selbst wenn es gar nicht an den Strand geht, sondern ins Freibad ein paar Straßen weiter. Auf Strandfeeling verzichten ist aber keine Option, deshalb haben wir zwei sommerliche Rezepte für unseren Bio Baby Brei entworfen. Dürfen wir vorstellen? Die leckersten Super Summer Baby Bowls, die du dir vorstellen kannst. 

Dinkel Banane mit Blaubeeren, Mango und Kokos

Ab dem 9. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Baby Brei Dinkel-Banane
  • 1⁄2 Bio Mango
  • 1 Handvoll Bio Blaubeeren
  • 11 TL Kokosraspeln
  • 1 TL Bio Öl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung:

  1. Die Mango gründlich waschen und schälen.
  2. Das Fruchtfleisch mit etwas Wasser aufkochen lassen und anschließend für ca. 5 Minuten dünsten.
  3. Die Blaubeeren von Stielen und Blättern befreien und gründlich waschen.
  4. In der Zwischenzeit eine Portion Baby Brei Dinkel-Banane frisch zubereiten. Dafür 200 ml Flüssigkeit (also 200 ml Wasser ODER 100 ml Wasser + 100 ml Milch) in einen Topf geben. Anschließend einen gehäuften Esslöffel (etwa 18 g) Breipulver mit einem Schneebesen einrühren, aufkochen und für 2 Minuten weiter kochen. Auf Verzehrtemperatur (37 °C) abkühlen lassen.
  5. Blaubeeren, Mango und Kokosraspeln pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den Dinkel- Banane Brei geben.

Hirse-Reis mit Papaya, Banane und Kokos

Ab dem 9. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Baby Brei Hirse-Reis
  • 1⁄2 Bio Papya
  • 1⁄2 Bio Banane
  • 11 TL Kokosraspeln
  • 1 TL Bio Öl (z.B. Rapsöl) Zubereitung:

Zubereitung:

  1. Die Papaya gründlich waschen und schälen.
  2. Das Fruchtfleisch mit etwas Wasser aufkochen lassen und anschließend für ca. 5 Minuten dünsten.
  3. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden
  4. In der Zwischenzeit eine Portion Baby Brei Hirse Reis frisch zubereiten. Dafür 200 ml Flüssigkeit (also 200 ml Wasser ODER 100 ml Wasser + 100 ml Milch) in einen Topf geben. Anschließend einen gehäuften Esslöffel (etwa 18 g) Breipulver mit einem Schneebesen einrühren, aufkochen und für 2 Minuten weiter kochen. Auf Verzehrtemperatur (37 °C) abkühlen lassen.
  5. Banane, Papaya und Kokosraspeln pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den Hirse-Reis Brei geben.
Sommerlaune zum Löffeln: Das sind unsere Super Summer Baby Bowls!

Einfach nur lecker, oder? Natürlich gilt wie bei jedem guten #pimpmybrei Rezept: Richtig ist, was deinem Baby gut schmeckt – diese Super Summer Baby Bowls kannst du nach Herzenswunsch erweitern und mit frischen, sommerlichen Pürees oder geschnittenem Obst erweitern. Wir wünschen: Guten Appetit!


Das Leben mit Baby ist eine aufregende Reise für Klein und Groß. Auch in Sachen Ernährung macht Dein Kleines gewaltige Entwicklungsschritte: Von der Milchnahrung zur Beikost – was für ein großer Schritt, bei dem wir Euch gerne begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir haben unsere Top 3 Tipps zusammengestellt, die euch zum Beikostbeginn helfen können:

TIPP I:

Der Beikoststart ist eine gute Möglichkeit, die Kleinen an möglichst viele verschiedene Lebensmittel zu gewöhnen – in diesem Alter lehnen Babys in der Regel wenig Lebensmittel ab. Eine abwechslungsreiche Zufütterung aus der Vielfalt der Gemüse-, Obst-, Getreide- und Fleischsorten bietet sich besonders an. Am Familientisch zu essen erhöht ebenfalls die Lust am Kennenlernen neuer Geschmäcker. Denn: Was die Eltern oder Geschwistern essen, möchte das Baby natürlich auch probieren.

TIPP II:
Die Kleinen machen neue Erfahrungen am liebsten mit all ihren Sinnen: Das Essen riechen, anfassen, hören und anschauen gehören also genauso dazu wie das eigentliche schmecken. Manche Geschmäcker müssen außerdem mehrmals ausprobiert werden, bis sie akzeptiert werden – manchmal ist es nötig, ein Lebensmittel ca. acht bis zehn Mal anzubieten. Gelingt es in den ersten Anläufen nicht, solltest Du es Deinem Baby ohne Druck und Zwang einfach noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt anbieten.

TIPP III:
Auch wenn Dein Baby neue Geschmäcker kennenlernen soll, gibt es auch einige Lebensmittel, die im ersten Lebensjahr noch nicht auf dem Speiseplan stehen sollten. Dazu gehören:

  • Kleine und harte Lebensmittel wie Erdnüsse, Johannisbeeren, Heidelbeeren, kleine Trauben oder Rosinen
  • Lebensmittel wie Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Lauch, die zu unerwünschten Blähungen führen können
  • Kurz gebratene Fleisch- und Geflügelprodukte, um einer Salmonelleninfektion vorzubeugen
  • Fettes Fleisch, Wurst, in Fett Gebackenes, da diese Speisen für Babys schwer verdaulich sind
  • Stark gesalzene und stark gewürzte Lebensmittel und Speisen

Wir alle wissen: Frisch gekochtes und zubereitetes Essen ist am besten für unsere Gesundheit. Warum rühren wir also immer noch industriell gefertigte Instant-Breie für unsere Babys an? Die noch dazu nach nichts schmecken? Gerade unsere Kinder sollten doch die bestmögliche Nahrung erhalten. Wir von Löwenzahn Organics wollen ein Umdenken in der Babynahrung bewirken!

Unsere Demeter Babybreie bestehen zu 100 Prozent aus Bio-Vollkorn. Bei unserer schonenden Verarbeitung werden die Nährstoffe komplett erhalten.

Nicht nur das: Babys lernen, wie köstlich Vollkorn wirklich schmeckt und werden so auf das spätere Familienessen vorbereitet. Unser Brei kann in nur zwei Minuten servierfertig zubereitet werden. Zwei Minuten, die einen großen Unterschied machen! Unsere Löwenzahn Breie sind dem ursprünglichen, nahrhaften Getreidebrei, so wie man ihn früher gegessen hat, sehr ähnlich.

Frischer, echter Getreidebrei schmeckt viel besser als Instant-Brei und man kann ihn wunderbar variieren. Unsere Löwenzahn Getreidebreie sind eine hervorragende Basis für den Beikost-Start. Eltern können so einfach und schnell leckere Obst- und Gemüse- Getreidebreie für ihr Baby kochen.

Mit ein wenig frischem Obst, Nüssen und Samen aufgepeppt schmecken diese auch älteren Geschwisterkindern und den Eltern. So kann ein nahrhaftes, warmes Frühstück für die ganze Familie zubereitet werden.


Dass Muttermilch das Beste für dein Baby ist, müssen wir dir sicher nicht erzählen. Die Vorteile sind fast endlos, dein eigener Körper produziert schließlich die immer perfekt auf dein Baby abgestimmte Nahrung schon ganz von Natur aus. Wusstest du zum Beispiel, dass deine Muttermilch an heißen Tagen automatisch etwas flüssiger ist, um sicher zu stellen dass dein Baby gut hydriert ist? Wir als Firma, aber besonders auch Mamas unterstützen das Stillen und freuen uns sehr, wenn es gut bei euch klappt.

Allerdings ist das keine Selbstverständlichkeit: Nicht alle Frauen können stillen, oder vielleicht nicht so lange oder so viel, wie sie sich das wünschen würden. Auch wir haben damit unsere Erfahrungen gemacht und im Austausch mit unheimlich vielen tollen Mamas alle möglichen Varianten gehört. Schließlich gibt es auch beim Thema Füttern nicht nur einen Weg, sondern ungefähr genau so viele, wie es Babys gibt. Für diejenigen Mamas, bei denen das Stillen also nicht (oder nicht so gut) klappt, wollen wir die bestmögliche Unterstützung anbieten und den emotionalen Druck nehme. Den bringt das Thema nämlich leider noch immer mit sich. Die verschiedenen Babymilch-Sorten haben wir dir hier zusammengefasst, falls du dich weiter informieren möchtest.

Diese 8 tollen Eigenschaften hat deine Muttermilch

  1. Das wohl selbstverständlichste zuerst: Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und ist einfach perfekt für dein Baby zusammengesetzt. Alle Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine, Mineralien und natürlich auch Wasser sind ausreichend vorhanden.
  2. Für die noch gering entwickelte Verdauung deines Babys ist Muttermilch besonders leicht bekömmlich. Es trägt zur Entwicklung des Immunsystems und des Darms bei.
  3. Babynahrung von höchster Qualität und immer sofort zugänglich: Wahnsinnig praktisch, dass dein Körper die Nahrung für dein Baby schon selbst produziert
  4. Stillen unterstützt durch das ausgeschüttete Hormon Oxytocin, was auch „Kuschelhormon” genannt wird, positiv die Mutter-Kind-Bindung.
  5. Ein Punkt nur für die Mama: Stillen unterstützt ganz natürlich die Rückbildung
  6. Einige Studien haben zudem herausgefunden, dass Stillen das Risiko von Brustkrebs senken kann.
  7. Nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Entwicklung kann vom Stillen profitieren, für Mama und Baby
  8. Stillen ist einfach einzigartig: Diese körperliche Begegnung von Mutter und Kind ist etwas ganz besonderes.

8 Gründe, warum Stillen so wichtig ist – und gute Neuigkeiten für Mamas, die auf Milchnahrung setzen

Stillen ist das Natürlichste der Welt und immer ganz einfach – oder?!

Die Umgebung einer jungen Mutter vermittelt ihr oft, dass Stillen das „Natürlichste der Welt“ ist – und natürlich ist es das, was von der Natur vorgesehen ist. Auf jeden Fall wünschenswert, aber in der Realität nicht immer gegeben. Nicht alle Frauen können ihre Kinder von Anfang an problemlos stillen. In dieser Phase ist es wichtig, sich vertrauensvoll an deine Hebamme oder eine Stillberaterin wenden zu können, die mit dem Stillen helfen kann. Denn oft kann sich nach Anfangsschwierigkeiten doch noch eine wunderbare Stillbeziehung entwickeln.

Trotzdem hat dein Baby nicht automatisch Probleme im späteren Leben oder ist seelisch geschädigt, wenn du nicht stillen kannst oder möchtest. Dafür gibt es viele körperliche, gesundheitliche oder auch persönliche Gründe – diese sind deine ganz eigenen und noch längst kein Grund zur Sorge. Eure Bindung ist nicht automatisch weniger wert und auch deine Rückbildung kann natürlich ganz normal ablaufen!

Und was wenn nicht?

Die Entscheidung für Säuglingsnahrung solltest du immer selbstbewusst und ohne emotionalen Druck und erhobenen Zeigefinger von Außen treffen können. Schließlich liegt die Entscheidung einzig und allein in deinen Händen. Wie du dein Baby ernähren willst, ist kein Politikum, sondern deine ganz persönliche Entscheidung und du solltest keine Schuldgefühle haben. Diese können besonders in der ersten Zeit mit deinem kleinen Wunder stark emotional belasten – dabei sollte das doch die schönste, aufregendste und intensivste Zeit sein für euch als neue Familie sein!

8 Gründe, warum Stillen so wichtig ist – und gute Neuigkeiten für Mamas, die auf Milchnahrung setzen

Eine kleine Entlastung wollen wir dir an dieser Stelle geben – denn zwischenzeitlich ist es dank neuster Technologien und wissenschaftlichen Erkenntnissen möglich, qualitativ hochwertige und gut bekömmliche Säuglingsnahrung herzustellen. In den letzten Jahren hat sich hier so viel getan. Die Möglichkeiten für nicht-stillende Mütter sind besser und vielfältiger denn je. Uns ist es wichtig, dass du dein Baby – egal wie! – mit dem besten Gewissen füttern kannst. Deshalb legen wir besonders großen Wert darauf, dass unsere Milchnahrung nur das Beste aus Natur und Wissenschaft kombiniert, dir immer volle Transparenz zu Herkunft und Funktion aller Inhaltsstoffe bietet und du so deinem Baby den besten Start ins Leben garantieren kannst. Wir haben immer ein offenes Ohr und stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Zögere also bei Fragen nicht uns auf Social Media oder per E-Mail zu kontaktieren!

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Spätestens wenn wir Kinder bekommen, ändern wir unseren Fokus, was Ernährung betrifft. Früher reichte schnell eine Curry-Wurst oder der Döner zwischendurch. Sobald eine Frau schwanger ist, denkt sie glücklicherweise viel mehr darüber nach, was sie ihrem Körper und dem heranwachsenden Lebewesen gibt.

Pestizide, gentechnisch veränderte Pflanzen, Hormone im Fleisch, will man das wirklich konsumieren? Unseren Kindern, gerade auch den Kleinsten, wollen wir Eltern einen guten, gesunden Start ins Leben ermöglichen. Dazu gehören qualitativ hochwertige und vor allem auch sichere, fair hergestellte Lebensmittel.

Zum Glück ist schon seit Langem in unserer Gesellschaft ein Umdenken verankert, was gesunde und wertvolle Ernährung angeht. Lebensmittel-Skandale verstärken zusätzlich den Eindruck, dass „billig”, „viel” und „schnell” kontraproduktiv und gesundheitsgefährdend sein kann.

Der „Bio -Trend” ist nicht neu. Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich verschiedene Gruppen (seit 1920 z.B. Demeter) mit der Verbindung zwischen Ernährung und Bewusstsein. Heraus kam eine Bewegung auf anthroposophischer Basis, die auf Naturkost und hauptsächlich Gemüse setzt, das frei von jeglichen Zusatzstoffen ist.

Das Demeter e.V. Siegel hat im Vergleich zu den üblichen Biosiegeln in der EU die strengsten Auflagen, was die Herstellung und Zusammensetzung der Lebensmittel angeht.

Warum „Bio” wichtig und besser für uns ist

  1. Aus ökologischer Sicht ist Bio immer besser. Durch den Verzicht von Pestiziden wird unser Grundwasser geschont und die Verbreitung von Schadstoffen in der Umwelt minimiert.
  2. Rückstände von Pestiziden im Körper können das Immunsystem schädigen und Krankheiten hervorrufen. Bio- bzw. Demeter-Produkte sind also der Gesundheit zuträglich!
  3. Die Standards der Nutztierzucht ist auf Bio-Höfen strenger reguliert. Kontrolliert Biologische Tierhaltung (KBT) trägt entscheidend dazu bei, die Lebenssituation der Tiere ganzheitlich zu verbessern. [Link zu the farms].
  4. Lebensmittel aus ökologisch-biologischer Herkunft sind regional, vor Ort zu beziehen. Wichtig ist dabei auch der saisonale Verzehr, um Frische zu garantieren und Ressourcen zu schonen. Das entspricht dem Kreislauf der Natur, schont die Umwelt und schmeckt einfach besser!
  5. Der Verbraucher gewährleistet mit dem Preis, den er für die „Bio”-Lebensmittel zahlt, eine faire Entlohnung der Bauern und Züchter.

Gute Lebensmittelqualität hat ihren Preis

Wie wir am Milchpreis oder an Fleisch aus Massentierhaltung sehen, werden die Preise für Lebensmittel immer mehr gedrückt. Dumpingpreise gehen aber immer auf Kosten des Verbrauchers. Schlechte Qualität ist letztendlich gesundheitsgefährdend.

Lebensmittel konsumieren wir täglich. Es ist so wichtig, darüber nachzudenken, was wir und unsere Kinder zu uns nehmen. Tag für Tag versuchen wir Eltern, die richtigen und nachhaltigen Entscheidungen für unsere Kinder zu treffen.

Fair bezahlte und ökologisch hergestellte Milch, Getreide von biodynamisch geführten Höfen, das sind die Zutaten unserer Babynahrung, für einen guten Start ins Leben.


Wenn es um Milchnahrung geht, sind die Optionen fast endlos. Etliche Marken haben etliche Sorten, und die Liste an Inhaltsstoffen kann ehrlich gesagt ziemlich überwältigend sein. Uns ist es wichtig, immer offen und vor allem transparent zu sein – damit du genau weißt, was in der Nahrung steckt, die du deinem Baby fütterst. Schließlich gibt es nichts Wichtigeres, als das gute Gewissen, deinem Baby den besten Start ins Leben zu geben. Natürlich ist Stillen das Beste für dein Baby, aber es kann so viele Gründe haben, dass du dein Baby nicht stillen kannst oder möchtest. Für genau diese sind wir stolz, dir unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können – und nehmen Fragen zu Zusammensetzung und Herkunft immer sehr ernst.

Eine der Fragen, die uns regelmäßig erreicht, ist die nach dem Palmöl in unserer Milchnahrung. Besonders nachdem letztes Jahr eine Veröffentlichung über zu viele Fettschadstoffe in herkömmlicher Babynahrung von Öko-Test erschienen ist, können wir gut verstehen, dass viele Mamas verunsichert sind. Uns liegt eine vollkommene Transparenz am Herzen, deshalb sind all die Inhaltsstoffe unserer Produkte ganzheitlich auf unserer Webseite rückverfolgbar. Für Palmöl in unserer Pre- und Folgenahrung haben wir uns ganz bewusst entschieden – warum, verraten wir euch hier!

1. So nah dran an der Natur wie möglich

Ganz platt gesagt: Palmöl ist in der Zusammensetzung den Fettsäuren der Muttermilch am ähnlichsten. Palmitinsäure findet sich im Palmöl in fast ähnlich hohen Mengen wie in Muttermilch. Diese ist essentiell für den Fettstoffwechsel des Babys und erleichtert die Aufnahme von Calcium. Das ist für uns ein ausschlaggebender Punkt!

2. Strenge und unabhängige Qualitätskontrollen

Mindestens genau so wichtig: Unsere Milchnahrungen enthalten keine Fettschadstoffe! Wir lassen jede einzelne Milch von einem unabhängigen Labor prüfen und freigegeben. Schließlich steht Palmöl im Verdacht, bei falscher Verarbeitung gesundheitsschädlich bzw. sogar krebserregend zu sein, weil sich bei der Raffination des Öls 3-MCPD Fettsäuren und Glycidyl-Ester bilden können. Das ist natürlich keine Option für uns – deshalb stellen wir sicher, dass nur nachhaltig gewonnenens Palmöl in unsere Milchnahrung kommt und diese keine schädlichen Fettstoffe aufweist.

3. Ausschließlich zertifiziertes Palmöl 

Das von uns verwendete Palmöl ist BIO- und RSPO-zertifiziert. Diese Organisation wurde vom WWF gegründet, um ökologische, ökonomische und soziale Mindeststandards für den Anbau von Ölpalmen zu etablieren und zu fördern. Das verwendete, nachhaltig produzierte Palmöl in unseren Produkten stammt zum Beispiel von nachhaltigen Plantagen in Kolumbien – weshalb wir uns auch ganz bewusst dafür entschieden haben, denn die gesundheitlichen Vorteile für Babys stehen selbstverständlich im Vordergrund.

4. Warum keine anderen Fette?

Wir sind uns sicher: Es gibt keine zufriedenstellende Alternative zu Palmöl für Milchnahrung. Beim Kokosöl können bei der Weiterverarbeitung gefährliche chemische Verbindungen entstehen (MOSH und MOAH). Zudem enthält es bedeutend weniger Palmitinsäure und bietet somit weniger Nährstoffe für dein Baby. Durch die Prozessoptimierung bei der Verarbeitung von Ölmischungen weist Kokosöl zudem kein geringeres Risiko hinsichtlich der Bildung von Fettschadstoffen auf.

5. Kein Palmöl ist auch keine Lösung 

Unabhängig von den ernährungsbezogenen Punkten benötigen Kokospalmen eine viel größere Anbaufläche als Ölpalmen und sind daher keinesfalls die ökologisch sinnvollere Variante. Eine WWF-Studie hat untersucht, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmöl komplett boykottieren und austauschen würde. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge. Außerdem würden die Treibhausgasemissionen und auch die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten nähme zu.

Die eine, “perfekte” Lösung gibt einfach nicht, wenn es um das Fett in Milchnahrung geht. Unser Anliegen ist es deshalb, immerhin die beste zu finden! So nachhaltig wie möglich, stets kontrolliert und zertifiziert, und vor allem: mit den besten Nährstoffen für dein Baby!

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