Lange haben wir darauf gewartet und nun ist es endlich soweit: die Erdbeerzeit ist da! Passend dazu haben wir ein leckeres, sommerliches Babybreirezept mit Süßkartoffeln und Erdbeeren für euch entwickelt.

Ab dem 7. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Baby Brei Dinkel Banane
  • 1/2 Bio-Süßkartoffel
  • 6 Bio-Erdbeeren
  • 100 ml Bio-Vollmilch

Zubereitung:

  1. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden.
  2. Die Süßkartoffel mit 100 ml Wasser aufkochen.
    und ca. 7 Minuten garen. Die Erdbeeren zugeben und weiter dünsten, bis alles weich ist.
  3. In der Zwischenzeit eine Portion demeter Baby Brei Dinkel Banane nach Packungsanleitung zubereiten.
  4. Die Erdbeeren und die Süßkartoffel mit dem Kochwasser fein pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den demeter Baby Brei Dinkel-Banane geben.

Die Mengenangaben dienen nur der Orientierung.
Du weißt selbst am besten, wie viel dein Baby braucht und welche Konsistenz es bevorzugt.


Let’s talk about milk, baby! Wir alle wissen, dass Muttermilch die ideale Nahrung für dein Baby ist, aber wenn uns Schwangerschaft und Elternwerden eins gezeigt hat, ist dass nicht immer alles nach Plan läuft. Es kann die unterschiedlichsten Gründe haben, dass du als Mama dein Kind nicht stillen kannst (oder möchtest, und auch das ist vollkommen okay, schließlich ist und bleibt das einzig und alleine deine Entscheidung). Vielleicht hat es beim ersten Kind einfach nicht klappen wollen, beim zweiten fließt die Milch wie am Schnürchen? Oder du hast dir fest vorgenommen, bis ins zweite Lebensjahr zu stillen und dann war die Milch plötzlich alle? Völlig egal was deine Beweggründe sind: Wir sind stolz, für diese Situationen unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können. 

Was diese ganz besonders macht? Industriell hergestellte Milchnahrung sollte in ihrer Zusammenstellung immer adäquat auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt sein. Wissenschaftlich hinterlegte Daten und die Anforderungen daran sind in einer speziellen Diätverordnung geregelt. In dieser ist es aber bis dato nicht vorgesehen, auch Galactooligosaccharide (kurz GOS) hinzuzufügen – und das obwohl diese unheimlich wichtig für dein Baby sind!

Hier wird es etwas jetzt wissenschaftlicher:

Oligosaccharide sind sogenannte Mehrfachzucker, die als nicht-verdaubare Nahrungsbestandteile von Natur aus in der menschlichen Muttermilch vorkommen, als sogenannte humane Milch-Oligosaccharide (HMO). Nicht-verdaubar bedeutet, dass sie durch die menschlichen Enzyme im Dünndarm nicht aufschließbar sind und schließlich Bakterien im Dickdarm als Energiequelle zur Verfügung stehen. Sie wirken also prebiotisch und unterstützen so das Wachstum einer gesunden Darmflora bei Babys. Durch die Stoffwechselprodukte von Bifidobakterien und Laktobazillen reduziert sich der pH-Wert des Stuhls deines Babys. Dadurch wird unter anderem das Wachstum krankmachender Keime gehemmt. Lactobazillen produzieren zudem einen Stoff, der, ähnlich wie ein Antibiotikum, direkt pathogene Keime wie Salmonellen oder Listerien hemmt. Zudem können durch die Verschiebung des pH-Wertes in den sauren Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z.B. Calcium und Magnesium, besser vom Organismus aufgenommen werden. Das unterstützt indirekt sogar das Knochenwachstum! Letztlich bedeutet das alles auch häufigeren Stuhlgang mit weicherer Konsistenz – was uns beim Wickeln vielleicht wirklich freut, für die Gesundheit deines Babys aber ziemlich wichtig ist!

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

Gesunder Darm, gesunder Magen, gesundes Baby!

Und wie sieht das konkret aus?

Auch in Kuhmilch finden sich Oligosaccharide – allerdings ist der Gehalt an HMOs in Muttermilch ungefähr 100-fach so hoch. Deshalb können die Darmmikrobiota von gestillten und ungestillten Kindern komplett anders sein. Galactooligosaccharide hingegen sind in ihrer chemischen Struktur den HMOs der Muttermilch sehr ähnlich. Das hat den Vorteil, dass sie industriell aus Lactose hergestellt und so der Milchnahrung zugesetzt werden können. Die prebiotische Wirkung von GOS und die positive Wirkung auf die Zusammensetzung der Darmflora wurde in zahlreichen Studien bestätigt – weshalb wir uns dazu entschieden haben, diese unserer Milchnahrung zuzufügen, um eine optimale Zusammensetzung zu garantieren. Du findest den Gehalt der GOS auf unserer Verpackung, auf der wir auch die Gehalte an Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen angeben. Wir möchten schließlich, dass du genau weißt, was du deinem Baby gibst, deshalb steht Transparenz für uns an alleroberster Stelle.

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

LCPs: Langkettige, mehrfach gesättigte Fettsäuren für optimale Entwicklung

Gesundes Baby, glückliches Baby!

Und das gilt für alle Zutaten unserer Milchnahrung: Wusstest du zum Beispiel, dass langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCPs) ebenfalls noch kein Pflichtbestandteil für Säuglingsnahrung sind? Die europäische Union hat dieses zwar für 2020 als Ziel gesetzt, aber wir finden diese guten Fette schon jetzt absolut wichtig für unsere Milchnahrung. So fördern Omega-3 und Omega-6 Fette die optimale Entwicklung der Sehfähigkeit und der Motorik deines Babys. Diese gewinnen wir aus Algenöl, weshalb sie auch für eine vegetarische Ernährung geeignet sind.

Wir wollen nur das Beste für unsere Babys – und für deins! Denn ganz egal wofür Eltern sich entscheiden: Ziel sollte es doch sein, den perfekten Start ins Leben für alle Löwenbabys zu garantieren, oder? Deshalb gibt es unsere tollen Starterpakete, mit denen du ganz unbeschwert testen kannst, ob unsere Bio-Milchnahrung das Richtige für dich und dein Baby ist. Und das Beste? Die Versandkosten gehen auf uns! 

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

Fotos: Olga Löffler


Dass zu viel Zucker nicht gesund ist – auch für Erwachsene – ist sicher keinesfalls eine Neuigkeit. Und trotzdem versteckt sich Zucker in vielen Lebensmitteln, in denen wir ihn gar nicht erwarten würden. So auch in vielen herkömmlichen Baby Getreidebreien. Dabei ist es doch besonders bei der Ernährung deines Babys wichtig, darauf zu achten!

Um vorab gleich alle Missverständnisse beiseite zu räumen: Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir Zuckerzusätze über den natürlich vorkommenden Zuckeranteil hinaus. Denn Stärke ist ein ganz natürlicher Bestandteil von Getreide, und diese wiederum wird vom Darm während der Verdauung zu Zucker umgewandelt. Was allerdings nicht natürlich vorkommt, ist der zugefügte Industriezucker, den man in etlichen Lebensmitteln (und vielen Babynahrungsprodukten) finden kann. Warum wir darauf ganz bewusst verzichten?

Drei Gründe, warum uns kein Zucker in die Tüte kommt!

Da Neugeborene und Kleinkinder in ihrer täglichen Versorgung von anderen Menschen abhängig sind, ist die Lebensmittelauswahl der Eltern für den Säugling ganz besonders entscheidend, besonders nach Beginn der Beikost. Vorher enthält die Muttermilch natürlich all die Nährstoffe, die dein Baby zum Groß und Stark Werden braucht.

1. Das erste Jahr ist ausschlaggebend!

Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine ausgewogene Ernährung bereits im ersten Lebensjahr von großer Bedeutung für die Entwicklung eines Säuglings. Denn: das ist die Phase, die hinsichtlich der Prävention von Erkrankungen als sensible und kritische Entwicklungsphase gilt. Auch ist hier die Ernährung prägend für das spätere Erkrankungsrisiko. Daher hat das erste Lebensjahr große Auswirkungen auf das gesamte Leben.

2. Von “nur mal naschen” zu ernsthaften Problemen – ein Leben lang!?

Die angeborene Präferenz für süße Geschmäcke, die Kinder nun einmal haben, kann so durch zu viel Zucker noch verstärkt werden. So kann es sein, dass Eltern das Ernährungsmuster im Kindesalter nachhaltig prägen und damit den Grundstein für Ernährungsgewohnheiten und Präferenzen im späteren Leben legen. Hand aufs Herz: Wer hat nicht manchmal einen süßen Hieper? Solche Präferenzen halten meist das ganze Leben an.

Während die eher schlechteren Angewohnheiten in Maßen natürlich nicht automatisch drastische Auswirkungen haben müssen, ist doch oftmals ein klarer Zusammenhang zwischen Adipositas im Erwachsenenalter und hohen Zuckerkonsum in der Kindheit zu sehen. Studien zeigen, dass zuckerhaltige Getränke und freie Zucker das Risiko für Übergewicht und Adipositas, schlechte Versorgung mit Nährstoffen, verringerte Vielfalt bei der Lebensmittelauswahl und möglicherweise mit einem erhöhten Risiko für Typ 2 Diabetes einhergehen. Wie wichtig also, das nicht schon von Anfang an für unsere Kinder zu fördern!

3. Große Angst vorm Zahnarzt muss doch nicht sein

Mal abgesehen von allen lang- und kurzzeitigen Auswirkungen auf den Körper, sind da auch noch die ollen Karies, die Groß und Klein die Lust am Zahnarztbesuch nimmt. Ein ständiger Gehalt von Zucker im Mund ist der ideale Nährboden für die Kariesbakterien, und zwar auch schon vor dem Durchbruch der ersten Zähnchen. Die wohl beste Kariesprophylaxe ist es somit neben dem regelmäßigen Zähnchenputzen, genau so einen ständigen Kontakt mit zuckerhaltigen Getränken und Lebensmitteln zu verhindern.

… Und jetzt? Jede Zutatenliste ausgiebig inspizieren?

Klar – das wäre sicherlich das Beste und definitiv nicht die schlechteste Angewohnheit! Allerdings ist das im Alltag (und besonders mit einem schreienden Kind im Supermarkt) nicht immer ganz so umsetzbar, wie wir uns das manchmal wünschen würden. Deshalb haben wir die Arbeit schon einmal für dich gemacht: Bei unseren frischen Getreidebreien ist keinerlei Zucker zugesetzt, denn wir setzen auf andere Geschmacksspender als Zucker und Salz. Wusstest du zum Beispiel, dass unsere Getreide noch vor Ort beim Bauern schonend geröstet werden, um so die höchste Qualität zu garantieren? Auch unterziehen wir unsere Breie keiner Dehydrierung, im Gegensatz zu herkömmlicher Breinahrung. So bleiben die Nährstoffe aus dem Getreide besser erhalten und was bleibt ist der leckere, intensive Breigeschmack.

Gesüßt werden kann das Ganze natürlich aber trotzdem: Die gesamte Geschmacksvielfalt von Obst und Gemüse steht dir zur Verfügung, um deinen Brei zu “pimpen”! Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ob frische Beeren, Frucht- und Gemüse Pürees oder so ausgefallene Ideen wie Kokosraspeln (ab dem 9. Monat). So führst du dein Kind langsam an verschiedene, milde Geschmacksnuancen heran, ohne dass es dabei industriellen Zucker zu sich nimmt. Einige unserer liebsten Rezepte haben wir für dich gesammelt, hast du schon den Pimp-my-Brei Abschnitt unseres Blogs entdeckt?

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Entdecke jetzt unseren Bio Babybrei! 100% Demeter Qualität. 100% Geschmack. Dafür 0% Zucker – und 0% Schnickschnack! In drei leckeren Sorten erhältlich – guten Appetit!



Bist du auf der Suche nach einem schnellen und leckeren Breirezept für dein Baby? Dann probiere jetzt unseren Bio Babybrei Hafer Pur zum Selberkochen und verfeinere ihn mit frischem Apfel und Karotten.

Ab dem 6. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Baby Brei Hafer Pur
  • 100 ml Vollmilch
  • 1 Apfel
  • 1 Karotte

Zubereitung:

  1. Apfel und Karotte waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Karotte mit 50 ml Wasser aufkochen und ca. 5 Minuten garen. Den Apfel zugeben und weiter dünsten, bis beide weich sind.
  3. In der Zwischenzeit eine Portion Babybrei Hafer nach Packungsanleitung mit Milch zubereiten.
  4. Den Apfel und die Karotte pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den Haferbrei geben.

 

Kleiner Tipp:
Die Mengenangaben dienen nur der Orientierung. Du weißt selbst am besten, wie viel dein Baby braucht und welche Konsistenz es bevorzugt.Bereite eine größere Menge Obst/ Gemüsepüree zu und friere es auf Vorrat ein. Zum Portionieren kannst Du Eiwürfelbehälter benutzen.Oder koche eine größere Portion Gemüse, um leckere Gerichte für die Großen zu zaubern. Nimm den Teil für Dein Baby einfach heraus, bevor Du das Gemüse würzt.

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Ein echter Klassiker: der leckere Haferbrei mit gesundem Spinat und der Süße aus Banane ist lecker und passt einfach zu jeder Jahreszeit.

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Babybrei Hafer Pur
  • 100 ml Vollmilch
  • 1 Handvoll frischer Spinat
  • 1 reife Banane

 

Zubereitung:

    1. Den Spinat mit etwas Wasser 5-8 Minuten im Topf dünsten, bis er weich ist.
    2. Eine Portion Babybrei Hafer nach Packungsanleitung mit Milch und Wasser zubereiten.
    3. Den gekochten Spinat zusammen mit der Banane fein pürieren und ein bis zwei Esslöffel auf den Haferbrei geben.
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Passend zu den endlich wieder sommerlichen Temperaturen haben wir ein frisches und super leckeres Rezept für euch, um den 4 Korn  Brei mal anders zu genießen. Lasst es euch schmecken!

Ab dem 8. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Baby Brei 4 Korn
  • 1 Knolle Rote Bete (Bio)
  • 1 Birne (Bio)
  • 1 TL Rapsöl

Zubereitung:

  1. Birne und Rote Bete waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Rote Bete mit 50 ml Wasser aufkochen und 10 Minuten garen. Die Birne zugeben und weiter dünsten, bis beide weich sind.
  3. In der Zwischenzeit eine Portion Babybrei 4-Korn nach Packungsanleitung mit Wasser zubereiten.
  4. Rote Bete und Birne mit dem Kochwasser und dem Rapsöl fein pürieren.
  5. Ein bis zwei Esslöffel Püree in den 4-Korn Brei einrühren.

 

Die Mengenangaben dienen nur der Orientierung. Du weißt selbst am besten, wie viel dein Baby braucht und welche Konsistenz es bevorzugt.

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Nach dem 6. Monat

Zutaten:

• 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Baby Brei Dinkel-Banane
• 1/2 Bio-Süßkartoffel
• 6 Bio-Erdbeeren
• 100 ml Bio-Vollmilch

Zubereitung:

1. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden.
2. Die Süßkartoffel mit 100 ml Wasser aufkochen
und ca. 7 Minuten garen. Die Erdbeeren zugeben und weiter dünsten, bis alles weich ist.
3. In der Zwischenzeit eine Portion demeter Baby Brei Dinkel-Banane nach Packungsanleitung in nur
2 Minuten frisch mit Milch zubereiten.
4. Die Erdbeeren und die Süßkartoffel mit dem Kochwasser fein pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den demeter Baby Brei Dinkel-Banane geben.

Die Mengenangaben dienen nur der Orientierung.
Du weißt selbst am besten, wie viel dein Baby braucht und welche Konsistenz es bevorzugt.

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Wenn es um Milchnahrung geht, sind die Optionen fast endlos. Etliche Marken haben etliche Sorten, und die Liste an Inhaltsstoffen kann ehrlich gesagt ziemlich überwältigend sein. Uns ist es wichtig, immer offen und vor allem transparent zu sein – damit du genau weißt, was in der Nahrung steckt, die du deinem Baby fütterst. Schließlich gibt es nichts Wichtigeres, als das gute Gewissen, deinem Baby den besten Start ins Leben zu geben. Natürlich ist Stillen das Beste für dein Baby, aber es kann so viele Gründe haben, dass du dein Baby nicht stillen kannst oder möchtest. Für genau diese sind wir stolz, dir unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können – und nehmen Fragen zu Zusammensetzung und Herkunft immer sehr ernst.

 

Eine der Fragen, die uns regelmäßig erreicht, ist die nach dem Palmöl in unserer Milchnahrung. Besonders nachdem letztes Jahr eine Veröffentlichung über zu viele Fettschadstoffe in herkömmlicher Babynahrung von Öko-Test erschienen ist, können wir gut verstehen, dass viele Mamas verunsichert sind. Uns liegt eine vollkommene Transparenz am Herzen, deshalb sind all die Inhaltsstoffe unserer Produkte ganzheitlich auf unserer Webseite rückverfolgbar. Für Palmöl in unserer Pre- und Folgenahrung haben wir uns ganz bewusst entschieden – warum, verraten wir euch hier!

1. So nah dran an der Natur wie möglich

Ganz platt gesagt: Palmöl ist in der Zusammensetzung den Fettsäuren der Muttermilch am ähnlichsten. Palmitinsäure findet sich im Palmöl in fast ähnlich hohen Mengen wie in Muttermilch. Diese ist essentiell für den Fettstoffwechsel des Babys und erleichtert die Aufnahme von Calcium. Das ist für uns ein ausschlaggebender Punkt!

2. Strenge und unabhängige Qualitätskontrollen

Mindestens genau so wichtig: Unsere Milchnahrungen enthalten keine Fettschadstoffe! Wir lassen jede einzelne Milch von einem unabhängigen Labor prüfen und freigegeben. Schließlich steht Palmöl im Verdacht, bei falscher Verarbeitung gesundheitsschädlich bzw. sogar krebserregend zu sein, weil sich bei der Raffination des Öls 3-MCPD Fettsäuren und Glycidyl-Ester bilden können. Das ist natürlich keine Option für uns – deshalb stellen wir sicher, dass nur nachhaltig gewonnenens Palmöl in unsere Milchnahrung kommt und diese keine schädlichen Fettstoffe aufweist.

3. Ausschließlich zertifiziertes Palmöl 

Das von uns verwendete Palmöl ist BIO- und RSPO-zertifiziert. Diese Organisation wurde vom WWF gegründet, um ökologische, ökonomische und soziale Mindeststandards für den Anbau von Ölpalmen zu etablieren und zu fördern. Das verwendete, nachhaltig produzierte Palmöl in unseren Produkten stammt zum Beispiel von nachhaltigen Plantagen in Kolumbien – weshalb wir uns auch ganz bewusst dafür entschieden haben, denn die gesundheitlichen Vorteile für Babys stehen selbstverständlich im Vordergrund.

“Die Mitglieder des RSPO haben sich bislang zu folgenden Prinzipien und Kriterien verpflichtet:
– Keine Rodung von Primärwäldern und ökologisch wertvollen Waldflächen für Plantagen,
– Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenartenarten auf der Plantage,
– Schutz von Wasser, Boden und Luft (das bedeutet unter anderem: kein Abbrennen von Wald),
– Einhaltung gesetzlicher Regelungen, darunter Landnutzungs- und Eigentumsrechte,
– Keine Kinderarbeit, dafür Bildungsangebote für die auf der Plantage lebenden Kinder,
– Einbindung und Förderung von Kleinbauern sowie Kontrolle der Plantagen durch unabhängige, autorisierte Prüfer.”
Source: WWF

4. Warum keine anderen Fette?

Wir sind uns sicher: Es gibt keine zufriedenstellende Alternative zu Palmöl für Milchnahrung. Beim Kokosöl können bei der Weiterverarbeitung gefährliche chemische Verbindungen entstehen (MOSH und MOAH). Zudem enthält es bedeutend weniger Palmitinsäure und bietet somit weniger Nährstoffe für dein Baby. Durch die Prozessoptimierung bei der Verarbeitung von Ölmischungen weist Kokosöl zudem kein geringeres Risiko hinsichtlich der Bildung von Fettschadstoffen auf.

5. Kein Palmöl ist auch keine Lösung 

Unabhängig von den ernährungsbezogenen Punkten benötigen Kokospalmen eine viel größere Anbaufläche als Ölpalmen und sind daher keinesfalls die ökologisch sinnvollere Variante. Eine WWF-Studie hat untersucht, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmöl komplett boykottieren und austauschen würde. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge. Außerdem würden die Treibhausgasemissionen und auch die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten nähme zu.

Die eine, “perfekte” Lösung gibt einfach nicht, wenn es um das Fett in Milchnahrung geht. Unser Anliegen ist es deshalb, immerhin die beste zu finden! So nachhaltig wie möglich, stets kontrolliert und zertifiziert, und vor allem: mit den besten Nährstoffen für dein Baby!

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