5 gute Gründe, warum „Bio” gerade für Babynahrung so wichtig ist

Spätestens wenn wir Kinder bekommen, ändern wir unseren Fokus, was Ernährung betrifft. Früher reichte schnell eine Curry-Wurst oder der Döner zwischendurch. Sobald eine Frau schwanger ist, denkt sie glücklicherweise viel mehr darüber nach, was sie ihrem Körper und dem heranwachsenden Lebewesen gibt.

Pestizide, gentechnisch veränderte Pflanzen, Hormone im Fleisch, will man das wirklich konsumieren? Unseren Kindern, gerade auch den Kleinsten, wollen wir Eltern einen guten, gesunden Start ins Leben ermöglichen. Dazu gehören qualitativ hochwertige und vor allem auch sichere, fair hergestellte Lebensmittel.

Zum Glück ist schon seit Langem in unserer Gesellschaft ein Umdenken verankert, was gesunde und wertvolle Ernährung angeht. Lebensmittel-Skandale verstärken zusätzlich den Eindruck, dass „billig”, „viel” und „schnell” kontraproduktiv und gesundheitsgefährdend sein kann.

Der „Bio -Trend” ist nicht neu. Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich verschiedene Gruppen (seit 1920 z.B. Demeter) mit der Verbindung zwischen Ernährung und Bewusstsein. Heraus kam eine Bewegung auf anthroposophischer Basis, die auf Naturkost und hauptsächlich Gemüse setzt, das frei von jeglichen Zusatzstoffen ist.

Das Demeter e.V. Siegel hat im Vergleich zu den üblichen Biosiegeln in der EU die strengsten Auflagen, was die Herstellung und Zusammensetzung der Lebensmittel angeht.

Warum „Bio” wichtig und besser für uns ist

  1. Aus ökologischer Sicht ist Bio immer besser. Durch den Verzicht von Pestiziden wird unser Grundwasser geschont und die Verbreitung von Schadstoffen in der Umwelt minimiert.
  2. Rückstände von Pestiziden im Körper können das Immunsystem schädigen und Krankheiten hervorrufen. Bio- bzw. Demeter-Produkte sind also der Gesundheit zuträglich!
  3. Die Standards der Nutztierzucht ist auf Bio-Höfen strenger reguliert. Kontrolliert Biologische Tierhaltung (KBT) trägt entscheidend dazu bei, die Lebenssituation der Tiere ganzheitlich zu verbessern. [Link zu the farms].
  4. Lebensmittel aus ökologisch-biologischer Herkunft sind regional, vor Ort zu beziehen. Wichtig ist dabei auch der saisonale Verzehr, um Frische zu garantieren und Ressourcen zu schonen. Das entspricht dem Kreislauf der Natur, schont die Umwelt und schmeckt einfach besser!
  5. Der Verbraucher gewährleistet mit dem Preis, den er für die „Bio”-Lebensmittel zahlt, eine faire Entlohnung der Bauern und Züchter.

Gute Lebensmittelqualität hat ihren Preis

Wie wir am Milchpreis oder an Fleisch aus Massentierhaltung sehen, werden die Preise für Lebensmittel immer mehr gedrückt. Dumpingpreise gehen aber immer auf Kosten des Verbrauchers. Schlechte Qualität ist letztendlich gesundheitsgefährdend.

Lebensmittel konsumieren wir täglich. Es ist so wichtig, darüber nachzudenken, was wir und unsere Kinder zu uns nehmen. Tag für Tag versuchen wir Eltern, die richtigen und nachhaltigen Entscheidungen für unsere Kinder zu treffen.

Fair bezahlte und ökologisch hergestellte Milch, Getreide von biodynamisch geführten Höfen, das sind die Zutaten unserer Babynahrung, für einen guten Start ins Leben.