5 Gründe, warum wir zertifiziertes Palmöl in unseren Milchnahrungen verwenden

Wir bei Löwenzahn Organics pflegen einen offenen und transparenten Dialog mit unseren Kunden. Wir können verstehen, dass es Fragen zur Zusammensetzung und Herkunft unserer Babynahrung gibt und nehme diese sehr ernst. Insbesondere nach einer Veröffentlichung von Öko-Test, in dem erhöhte Werte von Fettschadstoffen in mehreren Milchnahrungen nachgewiesen wurden, ist die Verunsicherung beim Verbraucher verständlicherweise hoch.

Im folgenden Beitrag skizzieren wir kurz und verständlich, warum wir uns nach Abwägung und dem Abgleich mit anderen Ölen, wie beispielsweise Kokosöl, dafür entschieden haben, Palmöl in unseren Produkten zu verwenden.

Zertifiziertes und kontrolliertes Palmöl bei Löwenzahn Organics

  • Palmöl ist in der Zusammensetzung der Fettsäuren der Muttermilch am ähnlichsten. Die Palmitinsäure, die wichtig für den Fettstoffwechsel des Babys ist sowie die Aufnahme von Calcium erleichtert, findet sich in ähnlich hohen Mengen im Palmöl sowie in der Muttermilch. Wir wollen Milchnahrungen anbieten, die der Muttermilch in der Zusammensetzung am nächsten kommen.
  • Unsere Milchnahrungen enthalten keine Fettschadstoffe! Jede Charge unserer Milchnahrungen wird dahingehend von einem unabhängigen Labor geprüft und freigegeben. Palmöl steht im Verdacht, gesundheitsschädlich bzw. sogar krebserregend zu sein, weil sich bei der Raffination des Öls 3-MCPD Fettsäuren und Glycidyl-Ester bilden können. Dies trifft auf unsere Milchnahrungen nicht zu.
  • Das von uns verwendete Palmöl ist BIO-und RSPO zertifiziert (RSPO= roundtable on sustainable palm oil). Diese Organisation wurde vom WWF gegründet, um ökologische, ökonomische und soziale Mindeststandards für den Anbau von Ölpalmen zu etablieren und zu fördern. Das verwendete Palmöl in unseren Produkten stammt aus Kolumbien und kann rückverfolgt werden. Aufgrund der gesundheitlichen Vorteile von Palmöl für das Baby haben wir uns bewusst für die Verwendung von zertifiziertem Palmöl entschieden.

Warum keine anderen Fette?

  • Es gibt nach unserem Verständnis keine zufriedenstellende Alternative zu Palmöl im Bereich der Milchnahrungen. Beim Kokosöl, das viel weniger Palmitinsäure enthält, können bei der Weiterverarbeitung gefährliche chemische Verbindungen entstehen (MOSH und MOAH). Auch kann man den 3-MCPD und Glycidol Gehalt bei Kokosöl-Mischungen nicht ausreichend bestimmen.
  • Kokospalmen benötigen eine viel größere Anbaufläche und sind daher nicht die ökologisch sinnvollere Variante zu Palmöl. Übrigens untersuchte eine WWF-Studie, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmöl boykottieren und austauschen würde. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge, die Treibhausgasemissionen stiegen an und die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten nähme zu.