Lange haben wir darauf gewartet und nun ist es endlich soweit: die Erdbeerzeit ist da! Passend dazu haben wir ein leckeres, sommerliches Babybreirezept für euch entwickelt.

Ab dem 7. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Baby Brei Dinkel Banane
  • 1/2 Bio-Süßkartoffel
  • 6 Bio-Erdbeeren
  • 100 ml Bio-Vollmilch

Zubereitung:

  1. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden.
  2. Die Süßkartoffel mit 100 ml Wasser aufkochen.
    und ca. 7 Minuten garen. Die Erdbeeren zugeben und weiter dünsten, bis alles weich ist.
  3. In der Zwischenzeit eine Portion demeter Baby Brei Dinkel Banane nach Packungsanleitung zubereiten.
  4. Die Erdbeeren und die Süßkartoffel mit dem Kochwasser fein pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den demeter Baby Brei Dinkel-Banane geben.

Die Mengenangaben dienen nur der Orientierung.
Du weißt selbst am besten, wie viel dein Baby braucht und welche Konsistenz es bevorzugt.


Sobald man Kinder hat, verändert sich die Liste an Dingen, die man sich wünscht dramatisch. Waren es früher Bücher, ist es jetzt definitiv die Zeit, um die Bücher überhaupt zu lesen. Zumindest eine Seite. Ohne Unterbrechung. Aber es gibt auch no so manch andere Dinge, die sich jede Mama sehnlichst wünscht, obwohl sie ihre Kiddos über alles und mehr liebt. Die wirklich besten Mama Geschenke? Gibt’s hier!

1. Ausschlafen

Ja, ohne klebrige Finger, die einem um 6.15 Uhr in die Nase fahren. Einfach mal in Ruhe durch- und ausschlafen, vielleicht sogar bis NEUN UHR (ja, die Ansprüche sind gesunken).

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2. Warmer Kaffee

Könnt ihr noch an die Morgen erinnern, an denen ihr euren Kaffee oder Tee warm zu euch genommen habt? Nein? Feel you…

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3. Eine Mahlzeit ohne ausgeschüttete Becher

Egal wie, Kleinkinder schaffen es immer Becher, Gläser, Teller, Töpfe umzuschütten. Jedes. Mal. We herrlich wäre doch eine einzige Mahlzeit ohne wischen oder hektisches auffangen?

4. Ein Klogang alleine

Jedes Mal, wenn Mütter das Bad aufsuchen wollen, kleben sich Kinder und Haustiere wie Schatten an ihre Fersen. Es scheint fast so, als wäre die geschlossene Klotür das Tor zur Hölle – zumindest für Kind und Kegel. Wie kann man sich sonst erklären, dass Müttern einfach kein Klogang ohne Publikum gewährt wird? Deshalb auf der Wunschliste ganz oben: Die Klotüre zumachen können, ohne, dass Panik ausbricht.

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5. Während einer Mahlzeit nicht aufzustehen

Crazy, oder? Irgendwie fehlt immer irgendwas am Tisch und wenn der Gatte dann das Salz im Gewürzregal (ganz vorne!) nicht findet, müssen wir zum x-ten mal aufstehen, in die Küche laufen, wieder zurück an den Tisch um uns dann anzuhören, dass Kind A noch uuuuuuuunbedingt den rosaroten und nicht den hellvioletten Becher braucht.

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6. Ein Tag ohne Popos abzuwischen

Der Tag wird kommen, bestimmt. Aber eine kleine, 24-stündige Pause wäre auch mal nicht schlecht….

7. Die geheime Tafel Schoko nicht im geheimen essen zu müssen

Sobald das Papier von der Schokotafel entfernt wird, stehen plötzlich alle in der Küche und strecken die Hände danach. Wie kann das sein? Und wie toll wäre es, ein einziges Mal die Tafel nicht teilen zu müssen? Auch nicht mit dem Partner!

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8. Ahhh, heute mal keinen Wutanfall

Wie wäre es damit: ein ganzer Tag ohne Geschrei weil die Schuhe angezogen werden müssen (es regnet!) oder weil man es gewagt hat die Banane aufzuschneiden, statt sie ganz zu überreichen.

9. Wein. Geht immer.

Ein Geschenk, dass vermutlich nach wie vor geht. Immer.

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Und was davon wünschst du dir täglich am meisten? Oder haben wir etwas vergessen? Hinterlasse uns einen Kommentar hier oder auf Social Media, wir freuen uns von dir zu hören!

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und zwischenzeitlich Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt. 

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Photo by Sai De Silva on Unsplash


Die schiere Auswahl an verschiedenen Babynahrungen kann besonders anfangs ziemlich überwältigen – so ging es uns zumindest! Von bunten Gläschen, Abendbrei und etlichen anderen Optionen für den perfekten Beikoststart über Milchnahrung (und davon gleich gefühlt 100 verschiedenen Sorten) ist einfach alles dabei. Damit du dich nicht alleine durch diesen Babyfood-Dschungel kämpfen musst, haben wir dir hier ein paar der wichtigsten Fakten zu Babymilch zusammengestellt – und eine genaue Auflistung, welche Milch wann die Beste für dein Baby ist.

Muttermilch

Klar – keine Frage: Das Beste für dein Baby ist und bleibt deine eigene Muttermilch. Hier musst du keine Inhaltsstoffe entziffern und dich mit neuen Vitamin- und Mineralquellen auseinandersetzen, nichts aufkochen und weißt genau, dass dein Baby immer alle wichtigen Nährstoffe bekommt. So kann es groß und stark werden! 

Welche Babymilch ist die Beste für dein Baby?

Aber natürlich wissen wir auch alle, dass auch die besten Pläne nicht immer aufgehen. Tatsächlich können viele Mamas ihr Kind nicht (auf Anhieb) stillen. Es ist okay, dir hier all die Hilfe zu suchen, die du brauchst: Hebammen, Milchberater und auch deine Ärzte können dir hier zur Seite stehen. Vielleicht hast du aber auch deine ganz eigenen Gründe, nicht stillen zu wollen – und auch das ist okay! Schließlich gibt es nicht nur einen Weg, deinen Säugling zu füttern. Mit den neusten wissenschaftlichen Entwicklungen stehen dir viele Optionen offen, diese haben wir hier für dich zusammengefasst.

Pre-Milch

Die Babymilch ab dem ersten Tag: Pre-Milch oder auch Anfangsmilch ist darauf ausgelegt, deinem Baby gleich von Beginn an die besten Nährstoffe zu geben. Du kannst sie als alleiniges Nahrungsmittel verwenden, oder auch zum Zufüttern, sollte deine eigene Milch beispielsweise nicht ausreichen. Die meisten Pre-Milch Sorten enthalten lediglich Laktose als Kohlenhydrat-Quelle. Um die meisten Benefits für die Ernährung deines Säuglings zu garantieren und „so nah dran“ wie möglich an die Muttermilch zu kommen, versehen viele Hersteller die Anfangsnahrung mit Präbiotika und langkettigen, ungesättigten Fetten, die für die gesunde Entwicklung deines Babys wichtig sind. Von den Präbiotika (mehr dazu kannst du hier lesen) kommt übrigens der Begriff Pre-Milch, falls du dich das auch schon einmal gefragt hast.

Egal für welche Sorte Pre von welchem Hersteller du dich entscheidest, du solltest immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen – denn diese sind besonders für den Start ins Leben von großer Bedeutung.

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HA Babymilch

Auch Babys können schon Allergien haben oder entwickeln – zum Beispiel auf Milcheiweiß. Für diesen Fall gibt es die sogenannte HA-Milch (kurz für hypoallergen), in der das Eiweiß in kleinere Bausteine aufgespalten ist als in regulärer Babymilch, was wiederum das Risiko auf eine allergische Reaktion verringert. Es kann sogar vorkommen, dass dein Baby beim Stillen Anzeichen einer allergischen Reaktion zeigt – wenn du beispielsweise selbst besonders viele Milchprodukte zu dir genommen hast. Falls du den Verdacht darauf hast, sprich auf jeden Fall mit deinem Kinderarzt, häufiger Durchfall, Ausschlag, Rückfluss oder auch Verstopfung könnten dafür sprechen.

Welche Babymilch ist die Beste für dein Baby?

Spezialnahrung für Frühchen

Chronologisch noch vor der Pre-Milch kommt (sofern dein Baby vor der 37. SSW auf die Welt gekommen ist) die sogenannte Frühgeborenen Nahrung. Diese hilft dir durch die sowieso wohl schon schwierige Zeit mit deinem Frühchen – in diesen ersten Wochen wünscht man sich als Mama und Papa schließlich nichts mehr, als dass der Mini-Säugling schnell und vor allem gesund wächst. Wenn deine Milch nach einer Frühgeburt also noch nicht eingeschossen ist, musst du dir darüber keine Sorgen machen – dir und deinem Baby hilft es hierbei, fleißig zu pumpen damit deine Milch so schnell wie möglich kommt. Lass dich hier auf jeden Fall von deinem Doktor, deiner Hebamme oder der Neonatalogie beraten!

Folgemilch

Es ist völlig in Ordnung, das gesamte erste Lebensjahr oder sogar noch länger Pre-Milch zu füttern. Allerdings haben viele Babys mit der Zeit mehr und mehr Hunger und Laktose als einzige Kohlenhydrat-Quelle hält nicht mehr so lange an. Die Ernährungsbedürfnisse ändern sich fast genau so schnell, wie dein Baby wächst, deshalb gibt es zusätzlich zur Anfangsnahrung auch die verschiedensten Sorten an Folgemilch. Dieser wurden zusätzliche Kohlenhydrate zugefügt, wie beispielsweise Stärke oder Maltodextrin, sodass dein Baby länger satt bleibt. So lassen sich die nächtlichen Fütter-Eskapaden vielleicht verringern!

Folgemilch ist eine tolle Ergänzung zu den ersten Beikostanfängen deines Babys: Obst und Gemüse (Brei) oder auch Getreidebrei. Verschiedene Hersteller haben Sorten für verschiedene Altersgruppen – bei uns ist das die 6+ Milch ab dem 6. Monat und die 10+ Milch für alle Babys älter als 10 Monate. Natürlich kannst du Folgemilch auch ergänzend zum Stillen verwenden.

Gute Nacht Milch

Noch sättigender als Folgemilch ist die sogenannte Gute Nacht Milch – diese enthält im Milchpulver noch zusätzlich Getreide. So schläft dein Baby hoffentlich (noch) besser durch, weil es einfach noch satter ist. Gute Nacht Milch kann eine tolle Option sein, falls dein Baby noch nicht so richtig mit Abendbrei warmgeworden ist und nach einem normalen Fläschchen oft hungrig aufwacht. Natürlich kannst du aber auch etwas Brei zusätzlich zum Fläschchen Babymilch zubereiten, das klappt genauso gut! Hör da einfach auf dein Baby.

Welche Babymilch ist die Beste für dein Baby?

 

Jetzt kann der nächste Supermarktbesuch kommen – auch wenn die Optionen fast endlos sind. Als generelle Regel solltest du besonders bei Babymilch, aber generell bei Babynahrung, immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen, um sicher sein zu können, dass du deinem Baby den besten Start ins Leben ermöglichst. Das ist für uns eine Herzensangelegenheit, weshalb wir dir immer volle  Transparenz garantieren. Das Wichtigste? Hör immer auf deinen Bauch, und natürlich auf die Bedürfnisse deines Babys! Wenn du gerne ein volles Jahr oder noch länger stillen möchtest, toll! Und wenn du schon früher mit dem Zufüttern beginnen möchtest, solltest du dich deshalb nie schlecht fühlen müssen. Tu einfach das, was sich richtig anfühlt – und lass uns doch in den Kommentaren wissen, was beim Füttern für euch die beste Lösung ist oder war.

Bilder: Lina Grün


Kennt ihr das, wenn ihr zuhause seid, weil in Babypause, als Hausfrau oder Stay at home Mom und ihr ständig den Drang verspürt die Wohnung aufzuräumen?

Nein? Ich auch nicht.

Hausfrau oder Working Mom – oder Work from Home Mom?

Seit mein kleiner Wirbelwind da ist, arbeite ich von zuhause aus. Das bedeutet, ich verbringe den Großteil meiner Zeit in den eigenen vier Wänden und das sehr oft zusammen mit dem besagten Wirbelwind.

Ich gebe zu, wenn die Küche aussieht, als hätte ein Tornado darin gewütet, juckt es mich manchmal in den Fingern, aber ich bin in Geduld geübt und warte dann meist, bis wir als Familie das zusammen machen können.

Ja, zusammen.

Denn auch wenn ich diejenige bin, die vom Homeoffice aus arbeitet, bedeutet es nicht automatisch, dass es meine Aufgabe ist, die Wohnung sauber zu halten. Schließlich wohnen wir hier zu dritt.

Ich werde nicht jene Art von Mama sein, die den eigenen Kindern hinterher wischt, still und leise Wäsche einsammelt und sie in die Waschmaschine steckt, die ihnen schöne, Pinterest-würdige Snacks in die Lunchbox packt oder mit anderen Frauen Tipps über den perfekten Glasreiniger austauscht.

Ein perfekter Haushalt sagt nichts darüber aus, wie man nämlich als Mutter ist

Doch oft, viel zu oft, wird das so verstanden. Meist von den älteren Generationen, von Müttern oder Schwiegermüttern, die sich ein: Na, hier sieht’s ja aber aus! nicht verkneifen können. Aussagen, die meist an uns Frauen und Mütter gerichtet sind und uns das Gefühl geben, dass wir versagen. Denn es ist nach wie vor Gang und Gäbe, dass die häuslichen Dinge von Frauen erledigt werden. Wenn Männer im Haushalt mit anpacken, dann sind sie “hilfsbereit“, sie werden dafür gelobt, als sei es nicht auch ihre Verantwortung das Bad sauber zu halten, in denen sie sich täglich die Zähne putzen.

Hausarbeit muss erledigt werden, das ist klar. Aber was spricht dagegen, dass man sie miteinander bewältigt? Gemeinsam eine Spülmaschine auszuräumen kann ganz schön lustig werden, wenn man es nur zulässt.

Ein Plädoyer, Dinge einfach mal liegen zu lassen

Ja, es gibt Hausfrauen, die absolut im Reinen mit sich selbst sind. Die gerne daheim bleiben und das ist auch gut so. Aber ich bin keine davon. Ich bin eher die “Anti-Hausfrau” und vielleicht sollten wir das alle ein bisschen mehr sein. Weil wir viel zu oft dem Ideal der “perfekten” Familie hinterher jagen und oft nur deshalb aufräumen, weil Besuch kommt und wir zeigen wollen, dass wir alles im Griff haben.

Aber keine Mama, keine Familie, hat “alles im Griff” und das ist vollkommen okay. Also: weg mit dem Wischmopp und ab auf die Couch.

Kuscheln ist eh viel wichtiger als ein sauberer Boden.

Sei doch mal Anti-Hausfrau!

Evelyn und der kleine Wirbelwind

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und zwischenzeitlich Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt.
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Und bei euch? Ist eure Wohnung immer tip-top in shape oder seid ihr auch mal gerne Anti-Hausfrau? 

 

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Fotos: Kelly Sikkema on Unsplash/ Evelyn


Die ersten Monate mit einem Baby vergehen meist sehr schnell. Dauernd passiert etwas Neues, das erste Lächeln, das erste mal Greifen oder auch der erste Blick zu deinem Essen. Spätestens da wirst du dich wahrscheinlich fragen, wann du deinem Baby das erste Mal etwas festes zu essen geben darfst. Wann ist der richtige Zeitpunkt mit der Beikost zu beginnen, worauf solltest du achten und welche Formen von Beikost gibt es? All diese Fragen möchten wir dir heute beantworten.

Wann kann ich mit der Beikost beginnen?

In den ersten Monaten benötigt dein Baby nur Muttermilch bzw. Pre Milch. Ab Ende des 4. Monats kannst du rein theoretisch mit Beikost starten. Warum rein theoretisch? Nicht jedes Baby ist zu dem Zeitpunkt schon dafür bereit. Manche sind schon sehr früh sehr aufmerksam und möchten das was du isst, auch unbedingt mal probieren, wieder andere Babys sind mit Milch vollkommen zufrieden. Spätestens ab dem 7. Monat solltest du jedoch langsam mit Beikost beginnen, da dein Baby ab diesem Zeitpunkt einfach mehr Nährstoffe benötigt. Trotzdem ist es aber wichtig, dass das Baby den Start mitbestimmt.

Hier sind 5 Anzeichen, mit denen dir dein Baby zeigt, dass es bereit für Beikost ist:

  1. Es verfolgt aufmerksam, wie Mama und Papa essen und zeigt deutliches Interesse daran
  2. Es greift nach deinem Essen
  3. Mit etwas Unterstützung kann es schon aufrecht sitzen
  4. Wenn du mit dem Löffel kommst, öffnet es den Mund
  5. Der anfängliche Reflex, das Essen mit der Zunge wieder aus dem Mund zu schieben, ist verschwunden

Wenn dein Kind dir klar signalisiert, dass es feste Nahrung essen möchte, solltest du dir überlegen ob du Brei füttern möchtest oder ob du lieber mit der Baby-Led Weaning Methode startest.

5 Anzeichen, dass dein Baby bereit für die Beikost Einführung ist und worauf du beim ersten Brei achten solltest

Beikosteinführung ganz klassisch mit Babybrei

Babybrei kannst du in allen möglichen Varianten finden. Gemüsebrei, Brei aus frischem Obst oder Getreidebrei sind für den Einstieg in die Beikost super. Wenn du dich für Gemüsebrei entschieden hast, solltest du dir zunächst überlegen ob du selber kochen möchtest oder Brei aus dem Glas füttern wirst. Wenn du selber kochst, ist das zwar mehr Aufwand, aber du weißt ganz genau was im Brei steckt. Mittlerweile ist die Qualität beim Gläschenbrei aber auch so gut, dass du den beruhigt füttern kannst – oder du schaust dich nach anderen tollen Alternativen für Gemüsebreie um, diese gibt es zum Beispiel zwischenzeitlich auch gefroren zum einfachen Aufwärmen zuhause. Getreidebreie findest du oft in Form von Instant-Breien, die du einfach nur mit heißem Wasser aufgießen musst. Das geht zwar schnell, aber durch die Vorbehandlung gehen oft Nährstoffe verloren. Alternativ kannst du auch Getreidebrei natürlich selbst kochen, das geht am einfachsten mit unseren Demeter Getreidebreien – diese sind so naturbelassen wie möglich und in nur 2 Minuten aufkochen fertig zum Essen. Der natürliche Geschmack bleibt dabei erhalten und ist egal ob pur oder mit Obst- oder Gemüsebrei gemischt einfach lecker für deinen kleinen Entdecker!

Auf die Plätze…

Löffelchen, eine Schale und eine Trinkflasche oder ein Trinkbecher sollten vorhanden sein – und dann könnt ihr auch schon loslegen.

Gestartet werden kann zum Beispiel mit einem Gemüsebrei zur Mittagszeit, beispielsweise Möhre, Süßkartoffel, Kürbis oder Pastinake. Um Unverträglichkeiten oder Allergien auszuschließen, solltest du deinem Baby die Gemüsesorten zuerst nacheinander geben. In der ersten Woche zum Beispiel Möhrenbrei, in der zweiten Woche kannst du ein weiteres Gemüse dazu geben und immer so weiter. Auch super lecker: Getreidebrei mit Gemüse-Pürees, schau doch mal bei unseren Rezepten vorbei!

Da das Brei essen am Anfang nicht so leicht ist, und wahrscheinlich mehr auf dem Lätzchen als im Mund landen wird, sollte dein Kind nicht super hungrig sein. Es könnte schnell ungeduldig werden und anfangen zu weinen, dadurch könnte es sich schnell verschlucken. Müdigkeit ist ebenfalls keine gute Voraussetzung, da das mit-dem-Löffel-essen erst gelernt werden will und sehr anstrengend für dein Baby ist.

Portionsgrößen

Zu Beginn solltest du nur ein paar Löffel Brei anbieten. Wenn dein Baby den Brei verweigert, dann zwing es nicht zu essen. Tastet euch einfach ganz langsam gemeinsam heran. Ein kleiner Tipp: Koche den Brei vor und friere ihn in Eiswürfelbehältern ein. Mehr als eine eiswürfelgroße Portion wird dein Kind am Anfang wahrscheinlich nicht essen und so schmeißt du weniger weg. Ein weiterer  Vorteil: Du kannst so ganz easy die verschiedenen Gemüsesorten zusammen mixen wenn dein Baby sie gut verträgt.

Nach ca 2-3 Wochen kannst du Kartoffeln zum den anderen Gemüsesorten hinzufügen. Wenn du den Brei selber kochst, versuche das Gemüse möglichst schonend zu garen. Am besten eignet sich hier das Dampfgaren.

Vitamin C und Eisen

Nach ca. 4 Wochen kannst du nun Fisch und Fleisch zum Brei hinzufügen. Sobald du einen Gemüse-Fleisch Brei fütterst, ist es ratsam, etwas frischen Orangensaft bzw. Orangen-Direktsaft zum Brei dazu zu geben, denn durch das Vitamin C kann das Eisen besser aufgenommen werden. Aber auch Getreide enthält Eisen, so dass du hier ebenfalls Saft dazu geben solltest. Beim Nachmittagsbrei mit leckerem Obstmus kannst du daher auf den Saft verzichten.

Beikost nach Plan

Ab dem 5. Monat:

  • Gemüsebrei
  • Getreidebrei ohne Milch und Gluten (z.B. Hafer Pur)

2 Wochen später:

  • Gemüse-Kartoffelbrei

Ab dem 6. Monat:

  • Gemüse-Kartoffelbrei mit Fisch oder Fleisch
  • Obst-Getreidebrei
  • Milchbrei oder Getreidebrei mit Vollmilch, max 200 ml am Tag

5 Anzeichen, dass dein Baby bereit für die Beikost Einführung ist und worauf du beim ersten Brei achten solltestDie Baby-Led-Weaning Methode

Wenn du dich für eine breifreie Ernährung entschieden hast, bedeutet das, dass dein Kind das zu Essen bekommt, was ihr als Familie auch esst. Auch hier gilt, es sollten Anzeichen vorhanden sein, dass dein Baby Lust auf feste Nahrung hat.

 

Anders als bei der Brei-Methode musst du dich hier nicht an eine bestimmte Reihenfolge halten. Dein Kind kann einfach am Familientisch sitzen und mitessen. Für den Anfang bieten sich dampf gegartes Gemüse- und Obststicks an, aber auch Brot ohne Körner oder Waffeln (natürlich ohne Zucker oder Honig) klappen meistens gut.

Dein Baby sollte das Essen möglichst alleine mit den Händen zum Mund führen. Richte dich auf eine kleine Sauerei ein, dein Baby wird sehr wahrscheinlich auch mit dem Essen spielen wollen. Quasi fühlen und schmecken.

Da sich dein Baby schnell verschlucken kann, solltest du es beim Essen nicht unbeaufsichtigt lassen. Oft spucken die Kleinen zu große Stücke auch einfach wieder aus.

Let’s Eat!

Das sind sie – die wichtigsten Infos rund um den Start in die Beikost. Natürlich kennst du aber dein Baby am besten und egal für welche Methode du dich entscheidest, diese wird die richtige für euch sein. Auch ein Mix aus Brei und dem Essen der Großen kann ganz wunderbar funktionieren – es muss schließlich kein Entweder-Oder sein! Wir wünschen dir und deinem Löwenbaby viel Spaß beim Essen!

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Über Hannah: Hannah ist eine Ur-Berlinerin und lebt mit ihrem Mann und den zwei Kindern im schönen Prenzlauer Berg. Die 35-jährige Zweifach-Mama ist Ernährungsberaterin und bloggt auf www.catwalktokindergarten.com über gesunde Ernährung, leckere und einfache Rezepte für die ganze Familie und zeigt, dass mit etwas Organisation vieles unter einen Hut zu bekommen ist.

Hannah beweist jeden Tag aufs Neue, dass es gar nicht so schwer ist, sich gesund zu ernähren. Immer wieder gibt sie Tipps wie man auch seine Kinder von Gemüse und Obst überzeugen kann.

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Und wie habt ihr den Start in die Beikost gemeistert? Oder seid ihr noch mitten dabei? Mit unseren Starterpaketen könnt ihr jetzt ganz einfach schauen, ob euer Baby schon bereit für Getreidebrei ist – und der Versand geht auf uns!

 

Fotos: Lina Grün / Unsplash


Schwanger – und jetzt?! Plötzlich kreisen 1000 Fragen durch den Kopf – ganz egal ob schon lange geplantes Wunschkind oder reine Überraschung. Für die nächsten 9 Monate (und erst recht danach) wird jetzt alles anders – und das kann erstmal ganz schön überwältigen. Wir sprechen daher heute mit Dr. Renate Kirschner, die als Verantwortliche für das wundervolle Projekt BabyCare schon seit mehr als 18 Jahren werdende Mamas mit ganz viel Wissen unterstützt. Das Vorsorgeprogramm dreht sich rund um alle Faktoren, die eine Schwangerschaft beeinflussen können (sowohl positiv als negativ) und möchte Aufklärung um mögliche Schwangerschaftsrisiken leisten. Viele Probleme lassen sich nämlich durch bewusst angepasste Lebensgewohnheiten verringern oder ganz vermeiden. Dass Alkohol und Zigaretten in der Schwangerschaft natürlich tabu sind, ist hierbei nichts Neues mehr, und auch die Gefahren von Rohmilchkäse und Co. sind zwischenzeitlich bekannt. Aber was sind andere Punkte, auf die in der Schwangerschaft besonderer Wert gelegt werden sollte?!

Bleiben wir doch gleich mal beim Thema Ernährung: Was sind absolute No-Gos in der Schwangerschaft und wovon sollte eine werdende Mama dafür umso mehr essen/trinken?

Lieber nicht…

Gerade in der Schwangerschaft spielt eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung eine wichtige Rolle – schließlich wird ein neuer Mensch Zelle für Zelle „gebaut“! Allerdings sind in dieser spannenden Zeit tatsächlich nicht alle Lebensmittel geeignet. Ein definitives No-Go sind beispielsweise Rohmilchprodukte und generell Produkte tierischen Ursprungs im Rohzustand wie Ei, Fleisch und Fisch oder Meeresfrüchte – wenn sie nicht vollständig durchgegart oder ausreichend erhitzt wurden. Der Grund für diese Vorsicht ist die Infektionsgefahr – rohe Lebensmittel können mit gefährlichen Bakterien wie Listerien oder Toxoplasmen kontaminiert sein. Diese sind für gesunde Erwachsene nicht kritisch, doch in der Schwangerschaft ist das Immunsystem der werdenden Mutter geschwächt. Eine Lebensmittelinfektion – oder vor allem eine Toxoplasmose in der Schwangerschaft – kann für das Ungeborene negative Folgen haben. Daher gilt in der Schwangerschaft: rohe Produkte immer gut erhitzen und durchgaren! Um Lebensmittelinfektionen aus dem Weg zu gehen sollten Schwangere ebenfalls vorgefertigte Salate und Sandwiches vermeiden. Man kann sich nicht sicher sein, wie diese Produkte vorher behandelt und wie lange sie bereits gelagert wurden.

… dafür mehr:

In der Schwangerschaft ist eine ausreichende Aufnahme von wichtigen Mikronährstoffen wie Eisen, Folsäure und Jod sehr wichtig. Von daher ist die Auswahl Obst und Gemüse in der Schwangerschaft eine ganz besonders gute Entscheidung – gerade die grünen Gemüsesorten wie Salat und Broccoli sind gute Folsäurelieferanten. Zum Schutz vor Toxoplasmose und Listeriose sollten frisches Obst und Gemüse aber gründlich gewaschen oder ggf. geschält werden. Guter Eisenlieferant ist Fleisch, insbesondere Innereien – doch Achtung bei Leber! Diese enthält viel Vitamin A, welches überdosiert Schädigungen beim Ungeborenen hervorrufen kann, und ist daher im ersten Schwangerschaftsdrittel tabu. Später kann Leber einmal in der Woche gegessen werden. Werdende Mütter, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, können beispielsweise auf Hirse oder dunkelgrünes Blattgemüse zurückgreifen. Allerdings ist es da sehr schwer, den Eisenbedarf ausreichend zu decken.

Wichtig und interessant zu wissen:

Einige Produkte hemmen die Aufnahme von Mikronährstoffen. So können zum Beispiel Milchprodukte, Kaffee und Schwarztee die Aufnahme von Eisen, und Grüntee die Aufnahme von Folsäure stark beeinträchtigen. Das bedeutet: Grüntee nur in Maßen genießen, die anderen Produkte nicht in direkter Kombination mit beispielsweise Eisentabletten. Auch bei vielen Kräutern und Gewürzen ist in der Schwangerschaft Vorsicht geboten – manche sind sogar gänzlich zu vermeiden, da sie vorzeitige Wehen auslösen oder zu Schädigungen beim Baby führen können. Hierzu gehören beispielsweise Aloe vera, Bärwurz, Beifuß, Beinwell, Blutwurz, Chinarinde, Engelwurz, Frauenmantel, Hirtentäschel, Huflattich (Achtung! Kann beim Ungeborenen Leberschäden verursachen!), Kampfer, Mistel, Mutterkraut, Raute und Traubensilberkerze.

Und immer dran denken:

Darauf, dass Alkohol in der Schwangerschaft tabu ist, muss ich wohl nicht hinweisen. Kaffee, Cola, Mate sowie stark koffein- und zuckerhaltige Getränke sollten Schwangere auch nur wohldosiert genießen. Immer gut: Wasser! Kräutertees sind gerade in der kalten Jahreszeit eine schöne Idee, allerdings sollten sich werdende Mamas zu der richtigen Auswahl in der Apotheke beraten lassen. Mehr und detaillierte Informationen zu allen Ernährungsfragen finden werdende Mütter übrigens auch im FAQ- Bereich von BabyCare!

Auf welche Kosmetik sollte während der Schwangerschaft unbedingt verzichtet werden?

In der Schwangerschaft können die meisten bisher genutzten Pflege- und Kosmetikprodukte weiterhin verwendet werden. Möglicherweise werden die Schwangeren jedoch feststellen, dass ihre Haut sich in der Zeit der Schwangerschaft verändert oder anders auf Pflegeprodukte reagiert, als bisher. Es gibt allerdings auch ganz klare No-Go’s: Kosmetik und Hautpflege mit dem Konservierungsmittel Benzoic Acid (Benzoesäure) und Benzoylperoxid, einer Vorstufe von Benzoesäure. Unter Umständen kann dieser Wirkstoff in den Blutkreislauf gelangen und dem Baby schaden. Ähnlich verhält es sich bei manchen pflanzlichen Produkten: Extrakte aus Ingwer, Rosmarin, Gewürznelke, Thymian und Zimt können in sehr hohen Dosen vorzeitige Wehen auslösen. Auch bei Anwendungen mit Teebaumöl kann es jetzt zu allergischen Reaktionen der Haut kommen. Meiden sollten die werdenden Mamas zudem Pflegeprodukte mit tiefenwirksamen Wirkstoffen, Hormonen und ähnlichen Bestandteilen. Als Ersatz können hypoallergene, unparfümierte Präparate genutzt werden. Auch hautsensitive Babypflegeprodukte sind jetzt eine gute Wahl.

Wie unterscheiden sich die Entwicklungsphasen des Babys im Bauch und gibt es Besonderheiten, die spezifisch für die verschiedenen Trimester sind?

Die Schwangerschaft wird standardmäßig in Trimester aufgeteilt d.h. 3 Abschnitte. Jeder dieser Abschnitte hat typische Merkmale und Besonderheiten für Mutter und Kind.

1. Trimester (die ersten 12.Wochen):

Ein neues Leben entsteht! In den ersten Wochen geht es grundsätzlich um die Entwicklung des Embryos. In dieser Zeit werden die Organe und das Nervensystem im Gehirn gebildet. Arme, Beine, Kopf und Körper wachsen. Wenn auch anfangs noch recht unförmig, nimmt der kleine Mensch nun von Tag zu Tag Gestalt an und wächst. Ein wichtiger „Baustein“ für das gesunde Wachstum des Kindes in dieser Phase ist zum Beispiel Folsäure (Folat), sie hilft dabei, das Neuralrohr (erste Entwicklungsstufe des Nervensystems) zu entwickeln und zu schließen. Auch wenn äußerlich noch kaum eine Schwangerschaft zu sehen sein wird, die werdende Mama kann besonders in der ersten Zeit mit den typischen Schwangerschaftsbeschwerden zu kämpfen haben, wie vor allem Müdigkeit und Morgenübelkeit, dies gibt sich aber zumeist zum Beginn des 2.Trimesters.

2. Trimester (13.-28. Woche):

Alle Organe des Babys sind nun angelegt, in dieser Phase geht es um Größe und Gewicht. Das Baby legt ordentlich zu und die Organe „reifen“. Nun wird man auch bei der Schwangeren einen ersten Babybauch erkennen können. Auch werden nun die Bewegungen, die erstmals ab der 20. Schwangerschaftswoche bemerkbar sind, stärker. Auch der werdende Vater kann sein Kind nun spüren. Die Beschwerden der ersten Wochen lassen nach.

3. Trimester (29.-40. Woche):

Endspurt! In diesen letzten Wochen der Schwangerschaft wird es nun langsam eng fürs Baby. Es nimmt bis zum Geburtsgewicht von ca. 3200g zu und wächst bis zu einer Größe von ca. 51cm heran. Die Lungen werden fertig ausgebildet, damit dem ersten Atemzug und Schrei nichts im Wege steht. Für die werdende Mama wird es nun immer anstrengender; der Bauch wächst, Rückenschmerzen können jetzt auftreten. Auch die Organe werden nun durch das Kind verdrängt und die Blase meldet sich wohl häufiger. Zudem kann Sodbrennen eine typische Beschwerde werden. Aber es ist bald geschafft. Nach (im besten Fall) 40.Wochen kommt das Kind gesund zur Welt und ist das größte Geschenk für die frischgebackenen Eltern. Über die Entwicklungen bei Mama und Kind hält Sie übrigens auch unsere App BabyCare – Gesund & Schwanger Schwangerschaftwoche für Schwangerschaftswoche auf dem Laufenden! Diese ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

Im ersten Trimester leiden viele Frauen unter Morgenübelkeit – was kann man dagegen tun? Gibt es irgendwelche Tricks oder Hausmittel und wie kommt es eigentlich dazu?

Ein guter Tipp gegen Übelkeit ist zum Beispiel: immer wieder kleinere Mengen trinken, am besten Wasser, Saftschorlen und (für die Schwangerschaft geeignete) Kräutertees. Sinnvoll ist es natürlich auch, dem Erbrechen entgegenzuwirken. Manche Schwangere machen gute Erfahrungen mit Akupressur, dem Einsatz von Ingwer (nicht selber probieren, bitte Wehen fördernde Wirkung beachten!) und der Einnahme von Vitamin B6. Frauenärzte und Hebammen sind in diesem Fall der richtige Ansprechpartner. Was nun diese lästige Beschwerde bedingt – Hormonschwankungen oder evolutionäre Gründe – ist nicht ganz klar und teils umstritten. Doch eine gute Nachricht zum Schluss: Die Übelkeit lässt in den meisten Fällen am Ende des 1. Trimesters nach.

Ist es eigentlich normal, dass man plötzlich schon bei Kleinigkeiten erschöpft ist?

Ja, besonders in der ersten Zeit der Schwangerschaft ist eine schnellere Erschöpfung normal. Auch stärkere Müdigkeit ist durchaus typisch. Eine Ursache ist der sich stark verändernde Hormonspiegel. Das Hormon Progesteron hat eine stark einschläfernde Wirkung und wird nun verstärkt gebildet. Dies hat aber auch einen wichtigen Grund: Die werdende Mama wird in der sensiblen Phase der Kindesentwicklung am Anfang der Schwangerschaft (Organbildung) praktisch „gezwungen“ sich mehr auszuruhen und zu schonen. Ein weiterer Faktor: Auch die Schwangerschaft an sich ist ein für die werdende Mutter kraftraubender Prozess. Gerade in den letzten Wochen der Schwangerschaft ist zudem das Gewicht und die Größe des Bauchs schon eine Belastung und kann den Alltag erschweren. Das Kind ist dann bereits so groß, dass die Lunge der Mutter möglicherweise etwas eingeengt wird und das Atmen anstrengt.

Was tun bei Bauchkrämpfen? Gehören die einfach dazu oder können Krämpfe ein Zeichen dafür sein, dass gerade etwas Schlimmes passiert? Ab wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Schmerzen im Bauch können in der Schwangerschaft durchaus auftreten und sind je nach Ursache auch normal. Schmerzen können zum Beispiel entstehen, wenn die Gebärmutter sich auf ihre anstehende Aufgabe während der Geburt vorbereitet. Sie ist ein Muskel, der in der Schwangerschaft gefordert wird. Zuerst wird sie immer weiter gedehnt. Gleichzeitig muss sie sich auf die Geburt vorbereiten, bei der Muskelkraft gefragt ist. Hierfür „trainiert“ die Gebärmutter schon während der Schwangerschaft: Sie kontrahiert immer wieder einmal, was manche Frauen als Ziehen wahrnehmen. Andere spüren, wie ihr Bauch hart wird. Das muss nicht unbedingt gefährlich sein, aber da das Schmerzempfinden individuell ist, sollte man die Ursache lieber frauenärztlich abklären lassen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig! ABER: Falls starke Bauchkrämpfe, Blutungen oder regelmäßige, stärker werdende Kontraktionen deutlich vor dem Entbindungstermin auftreten, sollte man unbedingt eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt informieren.

Wie läuft die Entwicklung des Babys im Bauch ab? Ab wann kann man den Herzschlag hören oder sogar sehen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?

Mit Hilfe der Sonographie (Ultraschall) kann bereits in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft ein Einblick in die Entwicklung des Kindes im Bauch gewährt werden. Der erste Ultraschall ist für die meisten werdenden Mamas ein ganz besonderer Moment, da der Herzschlag des Kindes etwa ab der 6. Schwangerschaftswoche dargestellt werden kann. Zu diesem Zeitpunkt hat der Embryo eine Größe von gerade mal 4mm und sieht aus wie eine kleine Bohne. Das Wachstum verläuft jedoch rasant, am Ende des 1. Trimesters (ca.12. SSW) hat das Kind bereits eine Größe von ca. 5cm. Das Geschlecht des Kindes kann im Zuge der folgenden Ultraschalluntersuchungen meist ab der 20. SSW bestimmt werden, zu diesem Zeitpunkt ist der Geschlechtsunterschied schon deutlich sichtbar. Alle wichtigen Entwicklungsschritte und Ergebnisse aus den Vorsorgeuntersuchungen werden auch im Mutterpass festgehalten. Anhand von Kurven kann die Größe, das Gewicht und der Kopfumfang mit einem Idealverlauf verglichen werden.

Was ändert sich schon jetzt grundlegend in Bezug auf Freizeit – Sport, Sauna, oder gar so alltägliche Dinge wie Autofahren? Was muss beachtet werden?

Sport, Sauna & Co:

Auch in der Schwangerschaft gilt – Sport tut gut. In den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft ist jedoch die Gefahr für eine Fehlgeburt am größten. Deshalb wird Schwangeren, die bereits eine oder mehrere Fehlgeburten erlitten haben, von einer körperlichen Aktivität in dieser Zeit abgeraten. Vermieden werden sollte auch ein hohes Sportpensum mit mehr als 7 Stunden pro Woche. Auch auf High-Impact-Sportarten, bei denen beide Füße für kurze Zeit den Bodenkontakt verlieren, wie zum Beispiel beim Joggen oder Springen, sollte jetzt verzichtet werden.

Schwangere können von Beginn der Schwangerschaft bis kurze Zeit vor der Entbindung in die Sauna gehen, wenn sie regelmäßiges Saunieren gewöhnt sind, keine Komplikationen während der Schwangerschaft auftreten und sie dies zuvor mit ihrem Arzt abgeklärt haben. Für Schwangere kann der Besuch einer Sauna sogar Vorteile bringen. Wassereinlagerungen verringern sich durch das Schwitzen. Durch regelmäßige Saunabesuche werden die Muskeln nicht nur entspannter sondern auch weicher, daher wird angenommen, dass schwangere Saunagängerinnen auch eine leichtere Geburt haben.

Beim Autofahren zu beachten:

Gegen das Fahren eines Autos spricht grundsätzlich, bei einer komplikationsfreien Schwangerschaft, nichts. Wird der Bauch mit fortschreitender Schwangerschaft jedoch immer größer, ist die Bewegungsfreiheit zunehmend eingeschränkt. Dies bedeutet beim Fahren eines Autos, dass Schwangere in kritischen Situationen potentiell langsamer bzw. weniger flexibel reagieren können. Auch wenn kein fester Zeitpunkt dafür vorgeschrieben ist, ab wann werdende Mamas lieber die Rolle des Beifahrers einnehmen sollten, ist es empfehlenswert, es ungefähr ab dem 6. Schwangerschaftsmonat zu tun. Auf diesem Weg verringert man unter anderem die Belastung durch Stress. Möchte man auch mit einem wachsenden Bauch weiter Auto fahren, ist es gut, einen Beifahrer mitzunehmen, damit im Notfall ein Helfer an Bord ist. Wichtig ist es auch, beim Reisen für eine bequeme Einstellung des Sitzes zu sorgen: Dieser sollte nicht zu flach eingestellt sein und Ihr Bauch sollte mindestens einen Abstand von 25cm vom Lenkrad haben. Ebenfalls sollte das Thema Sitz des Sicherheitsgurts bedacht werden: Der Schultergurt sollte nicht quer über den Bauch, sondern zwischen Brust und Bauch liegen und der Beckengurt zwischen Bauch und Oberschenkel verlaufen.

Und wie sieht es mit Haustieren aus? Ist das alles ungefährlich?

Gut gepflegte und vor allem gesunde Haustiere stellen kein erhöhtes Krankheitsrisiko dar. Allerdings sollte jetzt besonders auf Hygiene geachtet werden. Ausgiebige Kuscheleinheiten, wie enger Kontakt des Mundes mit dem Fell oder mit Federn, sollte vermieden werden, da hierbei sonst verschiedene Krankheitserreger auf den Menschen übertragen werden können. Um einer Ansteckung mit Toxoplasmose vorzubeugen, sollten schwangere Katzenhalterinnen das Reinigen des Katzenklos für die Zeit der Schwangerschaft delegieren. Vögel und alle Haustiere, die Staub oder Schmutz verbreiten, sollten am besten schon vor der Geburt des Kindes innerhalb der Wohnung an einen Platz gewöhnt werden, der möglichst weit entfernt vom Kinderzimmer ist. Hunde und Katzen sollten aus Sicherheitsgründen bereits in der Schwangerschaft dazu erzogen werden, das zukünftige Kinderzimmer nicht allein zu betreten. Übrigens: Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass – anders als Katzen – Hunde, Kleintiere und Pferde keine Überträger der Toxoplasmose sind, auch wenn sich entsprechende Gerüchte hartnäckig halten.

Zur Kommunikation mit dem Partner: Was sind typische Probleme, die anfallen können und wie geht man am besten damit um?

Wenn aus einem Paar erstmals Eltern werden, steht eine große Veränderung an, mit der sich beide erst einmal anfreunden müssen. Nach dem ersten Glücksgefühl kommen schnell viele Fragen auf und auch Ängste können sich entwickeln. Wird man eine gute Mutter / ein guter Vater? Passt der Zeitpunkt? Wird das Kind gesund? Die große Verantwortung die mit einer Schwangerschaft einhergeht, kann zu einer Belastung werden, daher ist es wichtig, als Paar zu kommunizieren, Ängste und Sorgen ansprechen zu können und an einem Strang zu ziehen. Auch der veränderte Hormonhaushalt der Frau kann zu Stimmungsschwankungen führen, welche der Partner verständnisvoll aufnehmen sollte.

Und last but not least: Welche persönlichen Tipps haben Sie für Schwangere, um diese Zeit zu etwas ganz Besonderem zu machen?

Jede Schwangerschaft an sich ist schon etwas Besonderes – besonders aufregend, besonders emotional und besonders wertvoll. Diese fantastische Zeit bewusst wahrzunehmen, sich darauf einzulassen und sich mit dieser außergewöhnlichen Situation wohl zu fühlen, ist nicht immer einfach. Die Schwangerschaft ist jedoch eine wunderbare Gelegenheit bewusst in den Körper hinein zu fühlen (z. B. mit dem BabyCare Gymnastikprogramm), auf sich selbst zu achten, eventuell schlechte Gewohnheiten abzulegen und mit neuer Motivation Aufgaben anzugehen. Auch schöne Erinnerungen festzuhalten, wie zum Beispiel einen Gipsabdruck vom Schwangerschaftsbauch anzufertigen oder ein Partner-Fotoshooting mit Babybauch sind tolle Momente, auf die man sich freuen kann. Und dann – nach 9 Monaten voller Höhen und Tiefen – hält man (endlich) das größte Geschenk in seinen Armen. Und genau das ist seit mehr als 18 Jahren das erklärte Ziel unseres Vorsorgeprogramms BabyCare – werdende Mütter in ihrer Selbstwahrnehmung stärken, damit sie diese schöne Zeit möglichst gesund und entspannt erleben können.

Vielen Dank für Ihre Zeit und die spannenden Antworten, Frau Dr. Kirschner!

Gepostet von Löwenzahn Organics am Dienstag, 29. Januar 2019

Etliche weitere Antworten zu fast allen Fragen rund ums Thema Schwangerschaft, aber auch zu Geburt und den ersten Wochen werden im Buch  999 Antworten zu Schwangerschaft, Geburt und Babys erstem Jahr beantwortet – und davon verlosen wir aktuell drei auf unserer Facebook-Seite! Schnell vorbei schauen und die Chance darauf sichern! 

Und bitte nicht vergessen: Natürlich ersetzt das BabyCare Programm den monatlichen Besuch beim eigenen Gynäkologen nicht, auch die Suche nach einer Hebamme sollte direkt in der ersten Zeit nach dem positiven Test angegangen werden! Wir wünschen dir eine wundervolle Schwangerschaft – und freu dich schon bald auf ein weiteres Experteninterview zum Thema Geburt. Fragen dazu kannst du uns auf jeden Fall schon in den Kommentaren hinterlassen, oder wenn du noch weitere Fragen an Frau Dr. Kirschner hast, stell sie ebenfalls gerne hier. 

Foto: Olliss via Unsplash


Es ist eine leidige Frage und eine, die bestimmt jede von uns schon einmal gehört hat. Sobald man über 20 ist, scheint jeder Verwandte auf der Familienfeier Interesse daran zu haben, wann man gedenkt die eigene Gebärmutter zu aktivieren.

Wenn man dann über 25 und sogar vergeben ist, dann macht keiner vor der Frage: “Na, wann ist es denn bei bei euch soweit, wann bekommt ihr denn ein Kind?” mehr Halt.

Es scheint, als wäre die Reproduktionstüchtigkeit unserer Fortpflanzungsorgane Gesprächsthema Nummer eins bei Tante Helga und Oma Hilde. Tja, schade nur, dass sie das gar nichts angeht.

Kurz nach unserer Hochzeit vor vier Jahren, fing die Fragerei an. Am Anfang konnte ich sie meiner Verwandtschaft gar nicht übel nehmen. Ich stand bloß da uns lächelte gequält. Doch schon bald nervte mich diese Frage mehr, als die Parkplatzsuche an einem Samstag Vormittag in der Innenstadt. Und das will was heißen. Wieso ist es eigentlich okay, so persönliche und intime Fragen zu stellen? Davon auszugehen, dass nach einer Trauung sofort ein Baby kommen muss?

Und dann passierte es.

Wir entschieden uns dafür, schwanger zu werden und tatsächlich klappte es beim ersten Versuch. Doch es war anders, als wir es erwartet hatten, die Freude wurde bald von Trauer getrübt, ich erlitt eine Fehlgeburt. Niemand wusste zu dem Zeitpunkt davon, dass wir einen Kinderwunsch hatten. Niemand wusste von unserem Verlust.

Die Monate nach der Fehlgeburt waren hart und emotional aufwühlend. Ich fühlte mich schwach und niedergeschlagen und meine Bullshit-Toleranzgrenze lag bei Null.

Natürlich stand auch schon bald das nächste Familienzauber-Event an und ich ahnte schon, wonach man sich bei uns erkundigen würde. So ließ die Frage aller Fragen auch nicht lange auf sich warten. Eine Bekannte meiner Mutter näherte sich, erzählte von ihrem Enkelkind und beendete die “spannende” Geschichte mit dem Satz: “Na, jetzt wird es bei euch ja auch langsam an der Zeit Kinder zu haben!”

Rückblickend war das der Moment, an dem für mich einiges klar wurde. Zum einen, dass es niemanden angeht, was meine Gebärmutter gerade macht – immerhin fragt mich auch niemand auf Familienfeiern, ob ich meine Tage habe oder nicht – und zum anderen, dass es nicht in Ordnung ist, eine Frage zu stellen, deren Antwort vielleicht niemand hören will. Es gibt Paare, die probieren jahrelang Kinder zu bekommen und es will nicht klappen. Es gibt Paare, die wollen gar keine Kinder und das ist vollkommen in Ordnung. Es gibt auch hier, wie bei so vielem im Leben, keine einfache, einheitliche Erklärung. Deshalb ist es völlig legitim zu verlangen, dass sich niemand in der Kinderplanung einmischen sollte. Schon gar nicht Kunz und Heinz.

“Ich hatte gerade eine Fehlgeburt.” sagte ich, ohne eine Miene zu verziehen. Totenstille. Die Bekannte meiner Mutter war kreidebleich und sichtlich peinlich berührt. Ich hab ihr zugenickt und bin gegangen.

Ich vermute mal, die Frage hat sie danach nicht mehr so leichtfertig gestellt.

Und das ist auch gut so, schließlich haben wir alle ein Recht darauf, wichtige und persönliche Dinge mit den Menschen zu teilen, die uns am Herzen liegen – oder eben auch nicht.
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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und zwischenzeitlich Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt.
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Wir fragen an dieser Stelle also ganz bewusst nicht nach euren Erfahrungen zum Thema Fehlgeburt – aber unsere Herzen sind jeden Tag bei all den Familien, die ein Kind verloren haben. Und manchmal hilft es doch einfach, zu wissen, dass man nicht alleine ist, oder? 


Let’s talk about milk, baby! Wir alle wissen, dass Muttermilch die ideale Nahrung für dein Baby ist, aber wenn uns Schwangerschaft und Elternwerden eins gezeigt hat, ist dass nicht immer alles nach Plan läuft. Es kann die unterschiedlichsten Gründe haben, dass du als Mama dein Kind nicht stillen kannst (oder möchtest, und auch das ist vollkommen okay, schließlich ist und bleibt das einzig und alleine deine Entscheidung). Vielleicht hat es beim ersten Kind einfach nicht klappen wollen, beim zweiten fließt die Milch wie am Schnürchen? Oder du hast dir fest vorgenommen, bis ins zweite Lebensjahr zu stillen und dann war die Milch plötzlich alle? Völlig egal was deine Beweggründe sind: Wir sind stolz, für diese Situationen unsere Bio-Milchnahrung anbieten zu können. 

Was diese ganz besonders macht? Industriell hergestellte Milchnahrung sollte in ihrer Zusammenstellung immer adäquat auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt sein. Wissenschaftlich hinterlegte Daten und die Anforderungen daran sind in einer speziellen Diätverordnung geregelt. In dieser ist es aber bis dato nicht vorgesehen, auch Galactooligosaccharide (kurz GOS) hinzuzufügen – und das obwohl diese unheimlich wichtig für dein Baby sind!

Hier wird es etwas jetzt wissenschaftlicher:

Oligosaccharide sind sogenannte Mehrfachzucker, die als nicht-verdaubare Nahrungsbestandteile von Natur aus in der menschlichen Muttermilch vorkommen, als sogenannte humane Milch-Oligosaccharide (HMO). Nicht-verdaubar bedeutet, dass sie durch die menschlichen Enzyme im Dünndarm nicht aufschließbar sind und schließlich Bakterien im Dickdarm als Energiequelle zur Verfügung stehen. Sie wirken also prebiotisch und unterstützen so das Wachstum einer gesunden Darmflora bei Babys. Durch die Stoffwechselprodukte von Bifidobakterien und Laktobazillen reduziert sich der pH-Wert des Stuhls deines Babys. Dadurch wird unter anderem das Wachstum krankmachender Keime gehemmt. Lactobazillen produzieren zudem einen Stoff, der, ähnlich wie ein Antibiotikum, direkt pathogene Keime wie Salmonellen oder Listerien hemmt. Zudem können durch die Verschiebung des pH-Wertes in den sauren Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z.B. Calcium und Magnesium, besser vom Organismus aufgenommen werden. Das unterstützt indirekt sogar das Knochenwachstum! Letztlich bedeutet das alles auch häufigeren Stuhlgang mit weicherer Konsistenz – was uns beim Wickeln vielleicht wirklich freut, für die Gesundheit deines Babys aber ziemlich wichtig ist!

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

Gesunder Darm, gesunder Magen, gesundes Baby!

Und wie sieht das konkret aus?

Auch in Kuhmilch finden sich Oligosaccharide – allerdings ist der Gehalt an HMOs in Muttermilch ungefähr 100-fach so hoch. Deshalb können die Darmmikrobiota von gestillten und ungestillten Kindern komplett anders sein. Galactooligosaccharide hingegen sind in ihrer chemischen Struktur den HMOs der Muttermilch sehr ähnlich. Das hat den Vorteil, dass sie industriell aus Lactose hergestellt und so der Milchnahrung zugesetzt werden können. Die prebiotische Wirkung von GOS und die positive Wirkung auf die Zusammensetzung der Darmflora wurde in zahlreichen Studien bestätigt – weshalb wir uns dazu entschieden haben, diese unserer Milchnahrung zuzufügen, um eine optimale Zusammensetzung zu garantieren. Du findest den Gehalt der GOS auf unserer Verpackung, auf der wir auch die Gehalte an Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen angeben. Wir möchten schließlich, dass du genau weißt, was du deinem Baby gibst, deshalb steht Transparenz für uns an alleroberster Stelle.

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

LCPs: Langkettige, mehrfach gesättigte Fettsäuren für optimale Entwicklung

Gesundes Baby, glückliches Baby!

Und das gilt für alle Zutaten unserer Milchnahrung: Wusstest du zum Beispiel, dass langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCPs) ebenfalls noch kein Pflichtbestandteil für Säuglingsnahrung sind? Die europäische Union hat dieses zwar für 2020 als Ziel gesetzt, aber wir finden diese guten Fette schon jetzt absolut wichtig für unsere Milchnahrung. So fördern Omega-3 und Omega-6 Fette die optimale Entwicklung der Sehfähigkeit und der Motorik deines Babys. Diese gewinnen wir aus Algenöl, weshalb sie auch für eine vegetarische Ernährung geeignet sind.

Wir wollen nur das Beste für unsere Babys – und für deins! Denn ganz egal wofür Eltern sich entscheiden: Ziel sollte es doch sein, den perfekten Start ins Leben für alle Löwenbabys zu garantieren, oder? Deshalb gibt es unsere tollen Starterpakete, mit denen du ganz unbeschwert testen kannst, ob unsere Bio-Milchnahrung das Richtige für dich und dein Baby ist. Und das Beste? Die Versandkosten gehen auf uns! 

GOS & LCPs: Was ist das überhaupt – und warum ist es so wichtig in Baby-Milchnahrung?

Fotos: Olga Löffler


Da stehen wir nun, mitten am Spielplatz und die Mini liegt brüllend am Boden, weil sie noch nicht heim will. Ich hingegen will heim. Dringend sogar, denn ich bin hochschwanger und muss pieseln.

Das Verflixte an der ganzen Sache: Ich darf sie auch nicht hochhalten und davoneilen, da ich absolutes Trageverbot habe. Gut, wie macht man das jetzt also?

Soll ich ihr gut zureden, soll ich einfach so tun, als würde ich sie da lassen? Soll ich mitbrüllen?

Lustig sieht sie aus, die kleine Madame, wie sie da rumgurkt und schreit, als wäre das Beste auf der Welt dieser alte, gammlige Spielplatz. Tja, Kinder sehen eben hinter die Fassade, sie erkennen das Wesentliche, nicht wahr? Und da wären wir auch bei den Gründen, wieso es sich lohnt Kinder zu bekommen.

1. Es sind die simplen Dinge

Ja, ist so. Von wegen Spa-Aufenthalte, 4D-Kino oder Kaviar! Ein Zahnarzt-Besuch alleine definiere ich jetzt zum Beispiel locker „Quality-Time“, ein Verpackungskarton kann stundenlang als Babysitter herhalten und Nudel mit Tomatensauce sind nur was für wahre Mini-Gourmets.

2. Entschleunigung

Und zwar unfreiwillige. Denn wenn man was um 10 Uhr ausgemacht hat, dann kann man sich sicher sein, dass eine Windel voll ist, sobald man das Haus verlassen will. Oder das der Schuh verschollen ist. Oder, dass ganz plötzlich jemand krank wird.

3. Man findet sich selbst plötzlich viel cooler

Klingt komisch? Ähm, ja, ist es auch. Aber es ist kein Geheimnis, dass man anfängt sich im kleinen Mini-Me zu erkennen und zu lieben und plötzlich denkt man: Wenn der Nachwuchs so cool ist und er es teilweise von mir hat, dann kann das nur bedeuten, dass ich auch verdammt cool bin.

4. Man hat eine viel höhere Toleranzgrenze

Vor allem was eklige Dinge angeht. Also richtig eklige Dinge. Vorgekautes Essen wird ohne mit der Wimper zu zucken verzehrt, Kacki am Shirt gehört zum Alltag und Flecken werden beschnuppert und inspiziert, bevor sie gewaschen werden.

5. Prioritäten verschieben sich als Eltern

Das ist nicht zwingend besser, als das L.V.K. (Leben vor den Kindern) aber definitiv anders und manchmal tut anders gut. Die fancy Party kann da mal schnell als anstrengend und erzwungen angesehen werden und die Zeit mit der Mini in der Badewanne hingegen als absolutes Highlight. Irgendwie verändert man sich als Eltern und dann wieder doch nicht. Man entwickelt sich eben und das ist ja nicht zwingend etwas Schlechtes. 😉

Tja, da sitze ich also neben der brüllenden Mini (ja, sie kreischt immer noch) und erzähle euch, wieso es sich lohnt Eltern zu werden. Verrückt eigentlich, nicht wahr? Ja, ist es. Denn wenn man Kinder hat, dann gehört Verrücktheit zum Alltag dazu. Aber eben auch viel Liebe und Spaß und Gelassenheit. Und das macht das Leben mit Kindern wirklich spannend und wunderschön.

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und zwischenzeitlich Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt.
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Und wie sieht es bei dir aus? Welche Gründe sind für dich Tag für Tag aufs Neue der Grund, dass sich das Elternsein (mit all seinen wilden, verrückten und chaotischen Seiten) voll und ganz lohnt? Verrate es uns in den Kommentaren! 


Nach zwischenzeitlich zwei tollen Panel-Diskussionen zu unserem Herzthema #coolmomsdontjudge haben wir jetzt, da der Herbst sich schon langsam dem Ende neigt, das Thema in die Welt hinausgetragen… naja, erst einmal nach München, aber die Welt kommt als nächstes! Unser Ziel: Den Austausch miteinander suchen und endlich die Themen ansprechen, die uns wichtig sind – und die bisher doch viel zu oft zu kurz gekommen sind. Im wunderschönen FAMILYROOM in München Haidhausen haben wir uns deshalb vor zwei Wochen mit sechs sensationellen Frauen über Mom-Shaming, Selbstzweifel, Vereinbarkeit und Ideen für eine positivere Zukunft gesprochen. 

 

Mit dabei: Natascha Hoffner, Gründerin von herCAREER, die Autorin, Redakteurin und Bloggerin von muttisoyeah Mareike OpitzRebecca van de Sand, Spezialistin im Rechnungswesen bei BMW, die erfahrene Hebamme Maria EhrenstraßerBUNTE.de family Redakteurin Sara-Lena Niebaum sowie Löwenzahn Organics Mit-Gründerin Carmen Lazos-Wilmking. Moderiert wurde das Panel von Powerfrau Camilla Rando, Gründerin von Mummy Mag.

Wir müssen reden – und zwar über Mom-Shaming! Das war unsere Panel-Diskussion in München

Von links nach rechts: Mareike, Natascha, Carmen, Rebecca, Camilly, Lena, Maria

Der Status Quo: „Es weht ein harter Gegenwind unter Müttern!“

Die Gesprächsrunde wird mit der wichtigen Frage eröffnet, woher der Druck eigentlich kommt, den sich vor allem Mütter täglich machen. Rebecca erwidert: „Unsere Generation sind sogenannte ‘High Performer’. Wir setzen uns hohe Ziele. Zu hohe Ziele, meiner Meinung nach. Uns wurde gesagt, wenn man nur genug Biss hat, kann man alles schaffen. Das ist aber schlichtweg nicht die Realität. Vor allem dann nicht, wenn in der Mutterrolle noch gefühlt unendlich mehr Ansprüche dazu kommen. Wir wollen perfekte Mütter sein und die perfekte Kindheit für unsere Kinder kreieren. Durch zu hohe Ziele setzen wir uns selber immens unter Druck.“ Natascha ergänzt aus eigener Erfahrung: „Das ging mir zum Beispiel beim Stillen so. Es wird einem eingeredet, es muss funktionieren – ohne Alternative. Wenn es nicht klappt, fühlt man sich als Versager. Dabei gibt es Alternativen und das was am Ende zählt, ist doch nur, dass sich Mutter und Kind mit ihrer ganz individuellen Lösung wohl fühlen.“

Wo liegt der schmale Grad zwischen gut gemeintem Ratschlag und gemeiner Kritik? Und was macht besonders Mütter so angreifbar?

Maria berichtet aus ihrer langjährigen Erfahrung als Hebamme: „Ich erlebe es immer wieder, dass die meisten jungen Mütter in ihrer neuen Rolle stark verunsichert sind. Sie vergleichen sich ganz automatisch mit anderen Eltern. Oft folgt Lästerei als Form von Abgrenzung als ganz automatische Entwicklung, in die man schnell reinrutschen kann. Das gemeinsame ‘Bashing’ verbindet und man findet aus der eigenen Unsicherheit leichter wieder heraus.“ Mareike bringt es auf den Punkt: „Ich glaube auch, dass der Hauptgrund für ‘Mom Shaming’ Unsicherheit ist. Als Mutter weiß man doch selbst oft nicht, wie das ‘Mama-Sein’ eigentlich geht und probiert viel aus. Im Zweifel weiß man zwar nicht was man will, aber sehr genau, was man nicht will! Dabei grenzt man Andere automatisch aus.“

Wir müssen reden – und zwar über Mom-Shaming! Das war unsere Panel-Diskussion in München

Wünsche für die Zukunft: „Sucht euch bewusst Freundschaften, die euch stärken!“

Sie hat aber auch direkt einen Tipp, wie Mütter sich untereinander mehr Mut machen könnten: „Es wäre ein Anfang, auch mal zuzugeben, dass etwas nicht gut läuft. Wir sind doch alle nicht perfekt!“ Carmen stimmt ihr zu: „Ich denke auch, dass wir uns als Mütter auch mal verletzlich zeigen dürfen, vielleicht sogar sollten. Wir dürfen Fehler machen, auch mal unsere Meinung ändern und vor allem ist es ok, unsicher zu sein. Was wir dann brauchen, ist hilfreicher Rat und liebevoller Zuspruch. Keine schiefen Blicke oder verletzenden Kommentare!“ Auch Natascha fragt sich: „Woher kommt eigentlich dieser absurde Drang, sich immer rechtfertigen zu müssen oder zu wollen? Stehen wir uns damit nicht nur selber im Weg? Ich glaube es ist ganz wichtig, sich von vornherein ein positives Umfeld zu suchen und Freundschaften zu pflegen, in denen man sich gegenseitig den Rücken stärkt. Wenn es dann doch mal blöde Sprüche gibt, hilft oft nur ein dickes Fell!“

Wir müssen reden – und zwar über Mom-Shaming! Das war unsere Panel-Diskussion in München

… und für die Zukunft?

Lasst uns weiter über Mom-Shaming reden! Nur so können wir, wie Camilla so richtig gesagt hat: “eine langfristige und nachhaltige Verhaltensänderung zu erzielen. Diese Kampagne ist ein Marathon und kein Sprint… Aber zusammen können wir etwas bewegen!”. Maria schlägt sogar vor, dass das Thema sogar schon in Geburtsvorbereitungskursen thematisiert werden sollte. So könnten auch Hebammen werdenden Müttern eine klare Botschaft mit auf den Weg geben: “Leute, verurteilt andere nicht so schnell und bleibt bei euch. Verteilt Komplimente statt Kritik! Jede Mutter gibt immer ihr Bestes für ihr Kind.“

Die Diskussion in voller Länge kannst du dir auch hier noch einmal anschauen:

Unterstützt wurden wir durch ganz wundervolle Partner: Die schönste Naturkosmetik für die Kleinsten von das boep, Stilberatung der ZALON by Zalando Stylistin Nadja und Lesematerial von Mummy Mag.

Und jetzt wollen wir von dir hören: Hast du schon einmal Erfahrungen mit Mom-Shaming gemacht? Von genervten Blicken im Supermarkt bis hin zu offener Kritik auf der Straße oder in der Kita: Teile deine Erfahrungen mit uns – und der Welt! Nutze den Hashtag #coolmomsdontjudge auf Instagram und erzähle davon! Du kannst uns glauben, die Unterstützung untereinander macht (fast) jeden gemeinen Kommentar wieder wett!  Schließlich gibt es nicht nur den einen richtigen Weg, sein Kind großzuziehen – es gibt nur den einen perfekten für jede Familie und der ist ganz individuell. Wir freuen uns auf deine Geschichte!

Fotos: Lea Klein