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Schwanger zu sein ist magisch. Es ist wunderschön und einfach so, so erfüllend. Oder?

Von wegen.

Ja, es gibt da draußen auch Frauen, die Schwangersein weder schön noch magisch noch toll finden. Es ist einfach ein Mittel zum Zweck, nämlich ein Baby zu bekommen. Wenn man laut und deutlich sagt, dass man es nicht soooo cool findet schwanger zu sein, fühlen sich die meisten Zuhörer unbehaglich. Es ist viel einfacher sich mit einer strahlenden, sich übber den Bauch streichelnden Schwangeren zu freuen, als zu akzeptieren, dass die Nebenwirkungen der Kugelzeit auch unangenehm sein können.

Viel zu oft hören wir Schwangeren, die es wagen sich zu beklagen, dass wir doch dankbar sein sollen, dass es ja eh nur für eine begrenzte Zeit ist und wir es (würg) genießen sollen. Aber es soll auch okay sein, über die Wehwehchen und all die „tollen“ side effects schimpfen zu dürfen.

Die wären (und die Liste ist unvollständig):

1. Übelkeit

Ja, diese Übelkeit am Anfang einer Schwangerschaft ist wirklich zauberhaft, nicht wahr? Wer wünscht sich nicht morgens aufzustehen und gleich das Klo zum umarmen. Schließlich hat man die Schüssel aber auch soooo lieb. Und ja, es gibt Frauen, die bis zum Schluss, also rund 280 Tage lang an der Kotzerei leiden. Magisch, einfach magisch. NOT.

2. Stress

Wer schon einmal eine Fehlgeburt hatte (oder generell eher ängstlich ist), der leidet in den ersten Monaten einer Schwangerschaft nicht nur unter Übelkeit, sondern auch unter Stress. Denn solange man das Baby im Bauch nicht spüren kann, hat man keinen blassen Schimmer davon, was da drinnen vorgeht. Diese Belastung ist real wird aber kaum nach Außen kommuniziert, da ja das Umfeld meist noch nicht ahnt, dass man ein Baby unterm Herzen trägt. Die ganzen Untersuchungen in den ersten Monaten, machen die Wartezeit auch nicht besser. Zwischen Nackenfaltenhorror und Harmony-Test-Stress waren zum Beispiel meine ersten vier Schwangerschaftsmonate dieses Mal absolut kacke und garantiert nicht stressfrei.

3. Blutungen

Führen dazu, dass Punkt 2 eintritt und schüren Punkt 8. Sind aber am Anfang einer Schwangerschaft recht häufig und recht unangenehm.

4. Müdigkeit

Die bleierne Müdigkeit des ersten Trimesters kann im dritten Trimester weitergehen. Das habe ich bei meiner zweiten Schwangerschaft nun gelernt. Es ist keine „ich habe schlecht geschlafen“-Müdigkeit, sondern eine, bei der kein Liter Kaffee oder frische Luft hilft, die dich nach unten zieht wie ein Anker und bei der nur Zahnstocher in den Augen etwas bewirken können.

5. Schlaflosigkeit

Ironisch, oder? Denn obwohl man hundemüde ist und glaubt, man könnte im Stehen einschlafen, wälzt man sich nachts (so gut es der Bauch zulässt) hin und her. Das artet dann unter anderem auch damit aus, dass man um vier Uhr morgens anfängt einen Apfelstrudel zu backen. Einfach so.

6. Sodbrennen

Wer hätte gedacht, dass Sodbrennen so übel sein kann. Also ich nicht. Und dann wurde ich zum zweiten Mal schwanger. Neben dem Feuer in meiner Speiseröhre mischt sich dann zusätzlich meist noch das Kicken des Babys auf den Magen dazu. Jackpot.

7. Hämorrhoiden

Ja, die spielen auch unweigerlich eine Rolle. Entweder während oder nach der Schwangerschaft, kaum eine Frau bleibt verschont. Und ja, darüber wird meist geschwiegen denn in unserem Inneren sind wir alle noch süße acht Jahre jung und finden alles was mit Popos zu tun hat lustig. Was aber nicht lustig ist und mit Popos zu tun hat, sind definitiv Hämorrhoiden, aka die Boten aus der Hölle. Ah, und Spoiler: Bei vielen Frauen bleiben die „ulkigen“ Begleiterscheinungen auch nach der Geburt als Dauergast und müssen operativ entfernt werden.

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8. Komplikationen

Wenn man (gewollt) schwanger wird hat man ein Ziel, nämlich am Ende der 40 langen Wochen einen kleinen Menschen in den Armen zu halten. Der Weg dahin kann allerdings auch ganz schön steinig sein. Es gibt nämlich ziemlich oft Komplikationen, die einen Schatten über diese 40 Wochen werfen. Komplikationen, die uns nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belasten können. Ich bin seit dem 6. Schwangerschaftsmonat in Bettruhe. Am Anfang kam die Angst ums Baby, denn in der 29. Woche, wären die Überlebenschancen zwar da gewesen, aber ein Überleben des Babys kann dir zu diesem Zeitpunkt niemand garantieren. Und dann noch die seelische Belastung, denn ans Bett gefesselt zu sein und eigentlich keine Schmerzzen zu haben, ist seltsam und langweilig und verleitet zu exzessivem Online-Shopping. Und genau über solche Komplikationen – und seien es vorzeitige Wehen, ein schwacher Muttermund, Plazenta Praevia, Schwangerschaftsvergiftung oder ein verkürzter Gebärmutterhals – sollte man sprechen können und dürfen.

9. Ängste

Die sind nämlich irgendwo ein ständiger Begleiter. In den ersten drei Monaten sowieso und dann bei Auftreten von Komplikationen oder komischen Wehwehchen, bei dem Gedanken an die Geburt und an die Zeit danach. Und sie sind vollkommen normal.

Tja, dann kommen (unter anderem) noch Verstopfung, Inkontinenz, Schwangerschaftsdemenz, Wassereinlagerungen eventuell unreine Haut, ein haariger Bauch und jede Menge Ausfluss dazu. Sehr glamourös so eine Schwangerschaft, nicht wahr?

Ja, ich weiß, dass es für viele Frauen ein Wunsch wäre all diese Beschwerden zu durchleiden um ein Baby zu bekommen und ja, ich bin auch „dankbar“ dafür schwanger sein „zu dürfen“. Nichtsdestotrotz sollte es kein Tabu mehr sein aufzuzeigen, dass eine Schwangerschaft nicht immer so aussieht wie auf Pinterest oder Instagram und dass es vollkommen in Ordnung ist zu sagen, dass es hart ist und sich in die Länge ziehen kann.

In diesem Sinne: Lasst uns offen und ehrlich und unverblümt über die Zeit reden, in der die Pickel sprießen und die Hämorrhoiden gedeihen. #honestmotherhood!

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und schon ganz bald Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Planekein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt. 


Eltern zu sein ist eine wahre Herausforderung und jeder meistert es auf seine Art und Weise. Dennoch können wir uns allzu oft nicht verkneifen, andere Erziehungsstile und –maßnahmen zu kritisieren und zu (ver-)urteilen. Aber es gibt viele gute Gründe, das einfach mal sein zu lassen. Diese hier nämlich:

1. Wir sehen nur Ausschnitte

Wenn wir uns anmaßen über fremde Eltern zu urteilen, dann ist das schlicht und einfach eines: unfair. Denn wir sehen nur Ausschnitte eines Alltags, an dem wir nicht teilhaben. An der Kassa steht eine Mama mit brüllendem Kleinkind und statt etwas zu unternehmen, starrt sie apathisch auf ihr Handy? Vielleicht hat sie gerade eine schlechte Nachricht bekommen. Vielleicht geht es ihr nicht gut. Vielleicht ist die Situation, die in deinen Augen so falsch und klar erscheint, gar nicht so einfach zu erklären. Wie können wir wagen zu behaupten, die Mutter an der Kassa mache es „falsch“, wenn wir die Hintergründe für ihr Handeln nicht kennen, wenn wir sie nicht kennen?

2. Jeder Erwachsene tickt anders

Wir leben in einer Welt der Individualisten und sind stolz drauf. Wir zelebrieren unsere Einzigartigkeit, unseren Mut, wenn wir uns trauen „anders“ zu sein. Doch sobald es um die Kinder geht, müssen wir es alle gleich angehen? Wieso? Wieso kann es eine Mutter nicht besser finden nicht zu stillen, das Baby nicht zu tragen oder es im eigenen Zimmer schlafen zu lassen? Wieso ist unsere Einzigartigkeit da plötzlich keine Stärke mehr, sondern ein Makel?

3. Jedes Kind tickt anders

So wie jeder Erwachsene ein Individuum ist, sind das Kinder natürlich auch. Kein Kind gleicht dem anderen, und was bei meinem Kind funktioniert, kann bei deinem kläglich scheitern. Aus diesem Grund wäre es dumm zu behaupten, es gäbe nur eine Art und Weise die Erziehung „richtig“ anzugehen.

4. Es gibt kein Patentrezept

Wenn in der Kindererziehung etwas nicht fehlen darf, dann ist das Liebe, das ist klar. Aber abgesehen von Liebe haben wir ja keine Ahnung, was wir tun müssen, damit unsere Erziehung „gelingt“. Wir werden alle Fehler machen. Alle. Auch jene, die oft und gerne mit dem Finger auf andere zeigen, werden nicht verschont bleiben. Denn es gibt kein Einheitsrezept, keine Zauberformel und keine Garantie.

5. Zusammen ist es einfacher

Wieso gegeneinander, wenn es zusammen so viel leichter und schöner und toller ist!? Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir Eltern uns gegenseitig unter die Arme greifen würden, anstatt uns zu kritisieren. Wenn wir Besserwisserei und Schadenfreude, mit Mitgefühl und Empathie ersetzen würden. Weil wir im Grunde alle keine Ahnung von dem haben, was wir gerade tun…

6. Es geht uns nichts an – warum dann urteilen?

Last but not least: Es geht uns nichts an, wie andere Eltern das handhaben. Ob sie Co-sleepen oder nicht, ob sie vier Kinder wollen oder eines, ob sie „verziehen“ oder nicht. Wir alle haben einen Grund für unser Handeln, einen Grund, wieso wir Dinge so angehen und nicht anders. Und wie fad wäre eine Welt, in der alle Eltern und alle Kinder gleich wären? Eben!

7. Wir sind auch nicht perfekt

Wenn wir andere Eltern kritisieren, gehen wir davon aus, dass wir es “richtig” machen. Aber niemand von uns ist perfekt. Und wenn wir denken, “perfekt” sein zu müssen, dann setzen wir uns nur selbst unter Druck – auch nicht gut!

In diesem Sinne: Leben und leben lassen. Das ist entspannter, gesünder und schließlich wissen wir doch alle zwischenzeitlich: #coolmomsdontjudge!

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Über Evelyn: Nach elf Jahren im schönen Wien, lebt Evelyn – Redakteurin und schon ganz bald Zweifach-Mama – seit über einem Jahr in München. Sie ist 30 und bloggt bereits seit zehn Jahren, zunächst auf The ME Fashion und seit 2016 auf Little Paper Plane: kein „typischer Mamablog“, dafür  kontrovers und manchmal aneckend aber immer ehrlich.

Sie glaubt an eine Welt, in der Kinder als Individuen großgezogen und dabei in keine Geschlechterrollen gezwungen werden, in der wir auch als Mütter sagen können, dass nicht immer alles nur gut ist und in der Muttersein das Frausein nicht ausschließt. 


Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen – und das ist auch vollkommen okay, denn wir müssen doch gar nicht immer alles alleine schaffen! Nachdem wir diesen Sommer unsere #coolmomsdontjudge Initiative mit einer inspirierenden Panel-Diskussion in Berlin ins Leben gerufen haben und mit sechs wundervollen Frauen über ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Mom Shaming gesprochen haben, war für uns klar: Das reicht noch lange nicht! Deshalb wollen wir in Zukunft noch viel öfter den Austausch miteinander suchen und die Themen ansprechen, die uns als Frauen (und als Mütter!) wichtig sind. Eins davon? Die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf – oft diskutiert, aber nach wie vor ein schwieriges Thema, das regelmäßig für schlechtes Gewissen, Diskussionen und eben auch: Mom Shaming sorgt.

Mit sechs inspirierenden Speakern haben wir deshalb letzte Woche in unserem Pop-Up Store in den Galeries Lafayette wichtige Fragen diskutiert, wie zum Beispiel: Welche Best Practice Beispiele für familienfreundliche Unternehmen gibt es? Was muss sich in Wirtschaft und Politik ändern? Welchen Rat haben berufstätige Mütter für Eltern, die wieder einsteigen wollen? Welche Tipps können Personaler geben, die „beide Seiten der Medaille“ kennen? Mit dabei: Louisa Baron, Head of Marketing bei Galeries Lafayette und Mutter eines kleinen Sohnes, Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende beim Verband berufstätiger Mütter e.V., Initiatorin des Equal Pension Day und Mutter eines erwachsenen Sohnes, Moe Dorfner, zweifacher Vater und Gründer der eifas GmbH, einer Steuerberatungsfirma, die ihren Mitarbeitern volle Flexibilität bietet, Kerstin Schumacher, PR & Offline Direction bei Zalon by Zalando und Mutter einer dreiköpfigen „Boyband“, Jens Munsel-Gerber, Vater eines kleinen Sohnes verantwortlich für Kundenmanagement und Kooperation bei berufundfamilie sowie Madeleine Samios, zweifach-Mutter und Unit Director bei einer großen Berliner Digitalagentur sowie Bloggerin im Team von unserem liebsten Mummy Mag. Moderiert hat unsere eigene Carmen Lazos Wilmking, Mit-Gründerin von Löwenzahn Organics und Dreifach-Mama. Unter den Gästen waren Blogger, Gründer, Medienvertreter und interessierte Besucher der Galeries Lafayette. Nach der etwa einstündigen Panel-Diskussion gab es im Anschluss noch einen angeregten Austausch zum Thema – und viele gute Ideen für die Zukunft!

Das war unsere Panel-Diskussion zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Probleme für die Vereinbarkeit: Kinderlose Kollegen und Chefs mit Vorurteilen

Die Rückkehr aus der Elternzeit ist oft eine schwierige Zeit, egal zu welchem Zeitpunkt Eltern sich dazu entscheiden, wieder in den Job einzusteigen. Eingewöhnung des Kindes in der Betreuung, sich selber wieder in die Arbeitswelt einfinden, den neuen Familienalltag organisieren und plötzlich deutlich mehr Aufgaben gleichzeitig jonglieren – dabei braucht man eigentlich Unterstützung. In vielen Fällen sieht die Realität aber ganz anders aus: Eltern werden zusätzlich Steine in den eh oft schon holprigen Weg gelegt. Cornelia weiß aus ihrer langjährigen Erfahrung als Vorsitzende des Verbands berufstätiger Mütter e.V.: „Deutschland tut schon viel, aber noch lange nicht genug. Was uns fehlt, ist eine ‘Kinder- und Familien-Willkommenskultur’, in all den bunten Facetten, in denen Familie heute gelebt wird.“ Ein ganz wichtiger Rat an Mütter daher kommt von Madeleine: „Überlegt euch am besten schon bevor ihr in Mutterschutz geht, wie ihr euch gut auf den Wiedereinstieg vorbereitet. Wenn es dann soweit ist, bringt eine große Portion Selbstbewusstsein in die Gespräche mit dem Arbeitgeber und präsentiert eure Stärken. Eltern sein ist ein Bonus und kein Manko!“. Aber nicht nur Arbeitgeber, auch Eltern in (gefühlter) Konkurrenz zu kinderlosen Kollegen, ist ein Thema, was Mütter und Väter gleichermaßen beschäftigt. Es muss noch nicht einmal ein fieser Kommentar sein, oft reicht schon ein genervter Blick, wenn man ein Meeting abbrechen oder Aufgaben delegieren muss, wenn die KiTa anruft, weil das Kind krank ist. Das Gefühl, was bleibt: man fällt zur Last, wird nicht Ernst genommen – von weniger verantwortungsvollen Aufgaben und schlechteren Aufstiegschancen ganz zu schweigen.  Aber auch hier gilt, wie Jens auf den Punkt bringt: „Offen mit Kollegen sprechen und die eigene Lage erklären, entschärft die Situation oft schon sehr. Jeder hat doch private Verpflichtungen, seien es Kinder oder Eltern, um die sich gekümmert werden will oder auch ausgefallene Hobbys. Außerdem ändern sich Lebensumstände, auch im beruflichen Umfeld gilt daher oft das alte Spiel von Geben und Nehmen!“

#coolmomsdontjudge: Das war unsere Panel-Diskussion zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wir Mütter können so viel erreichen, wenn wir zusammenhalten!

Wer drei Jahre oder länger Zuhause bleibt, gilt als Glucke, wer nach einem Jahr oder früher zurück in den Job geht, als Rabenmutter. Cornelia bringt es auf den Punkt: „Alleine durch Sprache werden Mütter in Schubladen gesteckt und indirekt oder auch direkt verurteilt.“ Wie man es macht, macht man es falsch. Ein Gefühl, dass die forsa Studie bestätigt, die wir diesen Sommer in Auftrag gegeben haben: Der Ton unter und gegenüber Müttern ist sehr rau geworden und gerade Jungmütter fühlen sich dadurch stark verunsichert – oder noch schlimmer, als schlechte Mutter. Außerdem unterstreicht sie: „Wir sind noch weit weg von echter Gleichberechtigung. Männer müssen im Familienalltag stärker integriert, gefordert und geschützt werden, zum Beispiel mit einem Kündigungsschutz auch für werdende Väter!“. Madeleine ergänzt: „Wir Mütter können so viel erreichen, wenn wir zusammenhalten und uns nicht mit blöden Kommentaren das Leben schwer machen!“ Louisa bringt einen weiteren Aspekt ein: „Ich glaube, wir müssen zu einem Mehrgenerationsdenken zurückkehren. An dem alten Spruch ‘Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen’ ist auch in der heutigen Zeit viel dran. Das kann, aber muss nicht, die eigene Familie sein – auch Freunde, Kollegen und Leih-Großeltern Angebote können einbezogen werden.“ Denn schließlich können und„müssen wir als Eltern nicht alles alleine können!” – und zu wissen, wo und wie wir uns Hilfe holen können, ist sehr viel wert.

#coolmomsdontjudge: Das war unsere Panel-Diskussion zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Das A und O sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen – aber auch wir selbst können etwas verändern

Auf die Frage, wie Vereinbarkeit für sie ganz persönlich mit gleich drei Kindern und keinen Eltern in der näheren Umgebung funktioniert, gesteht Kerstin: „Vereinbarkeit ist eine Frage, die mein Mann und ich uns fast täglich stellen – mit einer Antwort, die wir immer wieder neu justieren müssen. Zum Glück klappt es in der Regel sehr gut für uns, was einerseits viel mit der eigenen Einstellung und Selbstdisziplin, aber auch viel mit den äußeren Faktoren zu tun hat. Dazu gehört eine gute Betreuungssituation genauso wie ein familienfreundliches Mindset des Arbeitgebers.“ Beispiele hierfür sind zum Beispiel die interne KiTa von Zalando, Eltern-Kind-Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Home Office zu machen. Aber für sie fast am wichtigsten: „Ich habe mich bereits als Mutter auf die Stelle beworben und bereits nach kurzer Zeit einen Karriereschritt gehen können, der auf Agenturseite undenkbar gewesen wäre. Ich habe trotz Teilzeit die gleichen Chancen und die gleiche Verantwortung wie Kollegen in Vollzeit.“ Moe, dessen Firma erst dieses Jahr den Landeswettbewerb Beruf für Familie gewonnen hat, fügt hinzu:„Es ist das A und O, dass man als Arbeitgeber familienfreundliche Arbeitsbedingungen schafft. Eltern wollen etwas schaffen – und sind in der Regel hochmotivierte, effiziente Kollegen. Um einen positiven Wandel in Deutschland zu schaffen, müssen alle mit ran, ja, vor allem die Arbeitgeber – und natürlich auch die Politik – aber auch als Arbeitnehmer sollte man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten engagieren. Viele kleine Schritte können zu großen Veränderungen führen. Ich möchte mit meiner Firma einen Beitrag dazu leisten. Bei uns ist der Großteil Eltern, flexible Arbeitszeiten und viel Home Office sind eine Selbstverständlichkeit – und es funktioniert ohne Probleme.“

Das war unsere Panel Diskussion zum Thema Vereinbarkeit

Und jetzt?

Zum Glück gibt es immer mehr Anlaufstellen, an denen Eltern sich nicht nur mit Informationen und Inspiration versorgen und sich mit Gleichgesinnten austauschen können, sondern auch konkrete Hilfestellungen finden, wenn es um ihre Rechte geht. So können wir uns alle selber für eine noch bessere Situation in Deutschland engagieren – denn im Vergleich zu anderen Ländern haben wir mit Elternzeit und Co schon ganz schön viel im Bezug auf Vereinbarkeit erreicht.  Der Verband berufstätiger Mütter e.V., Organisationen wie berufundfamilie, Mut machende Blogs wie Mummy Mag und Unternehmen wie eifas, die mit gutem Beispiel vorangehen sind nur einige davon. Für uns gilt außerdem: Lasst uns alle mehr miteinander reden! Wir freuen uns über den Austausch auch außerhalb solcher Events – vielleicht verrätst du uns in den Kommentaren deine eigenen Erfahrungen zum Thema Vereinbarkeit?

Die Diskussion in voller Länge kannst du dir auch hier noch einmal anschauen:


Dass zu viel Zucker nicht gesund ist – auch für Erwachsene – ist sicher keinesfalls eine Neuigkeit. Und trotzdem versteckt sich Zucker in vielen Lebensmitteln, in denen wir ihn gar nicht erwarten würden. So auch in vielen herkömmlichen Baby Getreidebreien. Dabei ist es doch besonders bei der Ernährung deines Babys wichtig, darauf zu achten!

Um vorab gleich alle Missverständnisse beiseite zu räumen: Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir Zuckerzusätze über den natürlich vorkommenden Zuckeranteil hinaus. Denn Stärke ist ein ganz natürlicher Bestandteil von Getreide, und diese wiederum wird vom Darm während der Verdauung zu Zucker umgewandelt. Was allerdings nicht natürlich vorkommt, ist der zugefügte Industriezucker, den man in etlichen Lebensmitteln (und vielen Babynahrungsprodukten) finden kann. Warum wir darauf ganz bewusst verzichten?

Drei Gründe, warum uns kein Zucker in die Tüte kommt!

Da Neugeborene und Kleinkinder in ihrer täglichen Versorgung von anderen Menschen abhängig sind, ist die Lebensmittelauswahl der Eltern für den Säugling ganz besonders entscheidend, besonders nach Beginn der Beikost. Vorher enthält die Muttermilch natürlich all die Nährstoffe, die dein Baby zum Groß und Stark Werden braucht.

1. Das erste Jahr ist ausschlaggebend!

Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine ausgewogene Ernährung bereits im ersten Lebensjahr von großer Bedeutung für die Entwicklung eines Säuglings. Denn: das ist die Phase, die hinsichtlich der Prävention von Erkrankungen als sensible und kritische Entwicklungsphase gilt. Auch ist hier die Ernährung prägend für das spätere Erkrankungsrisiko. Daher hat das erste Lebensjahr große Auswirkungen auf das gesamte Leben.

2. Von “nur mal naschen” zu ernsthaften Problemen – ein Leben lang!?

Die angeborene Präferenz für süße Geschmäcke, die Kinder nun einmal haben, kann so durch zu viel Zucker noch verstärkt werden. So kann es sein, dass Eltern das Ernährungsmuster im Kindesalter nachhaltig prägen und damit den Grundstein für Ernährungsgewohnheiten und Präferenzen im späteren Leben legen. Hand aufs Herz: Wer hat nicht manchmal einen süßen Hieper? Solche Präferenzen halten meist das ganze Leben an.

Während die eher schlechteren Angewohnheiten in Maßen natürlich nicht automatisch drastische Auswirkungen haben müssen, ist doch oftmals ein klarer Zusammenhang zwischen Adipositas im Erwachsenenalter und hohen Zuckerkonsum in der Kindheit zu sehen. Studien zeigen, dass zuckerhaltige Getränke und freie Zucker das Risiko für Übergewicht und Adipositas, schlechte Versorgung mit Nährstoffen, verringerte Vielfalt bei der Lebensmittelauswahl und möglicherweise mit einem erhöhten Risiko für Typ 2 Diabetes einhergehen. Wie wichtig also, das nicht schon von Anfang an für unsere Kinder zu fördern!

3. Große Angst vorm Zahnarzt muss doch nicht sein

Mal abgesehen von allen lang- und kurzzeitigen Auswirkungen auf den Körper, sind da auch noch die ollen Karies, die Groß und Klein die Lust am Zahnarztbesuch nimmt. Ein ständiger Gehalt von Zucker im Mund ist der ideale Nährboden für die Kariesbakterien, und zwar auch schon vor dem Durchbruch der ersten Zähnchen. Die wohl beste Kariesprophylaxe ist es somit neben dem regelmäßigen Zähnchenputzen, genau so einen ständigen Kontakt mit zuckerhaltigen Getränken und Lebensmitteln zu verhindern.

… Und jetzt? Jede Zutatenliste ausgiebig inspizieren?

Klar – das wäre sicherlich das Beste und definitiv nicht die schlechteste Angewohnheit! Allerdings ist das im Alltag (und besonders mit einem schreienden Kind im Supermarkt) nicht immer ganz so umsetzbar, wie wir uns das manchmal wünschen würden. Deshalb haben wir die Arbeit schon einmal für dich gemacht: Bei unseren frischen Getreidebreien ist keinerlei Zucker zugesetzt, denn wir setzen auf andere Geschmacksspender als Zucker und Salz. Wusstest du zum Beispiel, dass unsere Getreide noch vor Ort beim Bauern schonend geröstet werden, um so die höchste Qualität zu garantieren? Auch unterziehen wir unsere Breie keiner Dehydrierung, im Gegensatz zu herkömmlicher Breinahrung. So bleiben die Nährstoffe aus dem Getreide besser erhalten und was bleibt ist der leckere, intensive Breigeschmack.

Gesüßt werden kann das Ganze natürlich aber trotzdem: Die gesamte Geschmacksvielfalt von Obst und Gemüse steht dir zur Verfügung, um deinen Brei zu “pimpen”! Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ob frische Beeren, Frucht- und Gemüse Pürees oder so ausgefallene Ideen wie Kokosraspeln (ab dem 9. Monat). So führst du dein Kind langsam an verschiedene, milde Geschmacksnuancen heran, ohne dass es dabei industriellen Zucker zu sich nimmt. Einige unserer liebsten Rezepte haben wir für dich gesammelt, hast du schon den Pimp-my-Brei Abschnitt unseres Blogs entdeckt?

 

Entdecke jetzt unseren Bio Getreidebrei! 100% Demeter Qualität. 100% Geschmack. Dafür 0% Zucker – und 0% Schnickschnack! In drei leckeren Sorten erhältlich – guten Appetit!


Was für ein Wahnsinns-Sommer! Bei Temperaturen von weit über 30 Grad und Sonnenschein en masse fühlen wir uns fast wie im Urlaub – selbst wenn es gar nicht an den Strand geht, sondern ins Freibad ein paar Straßen weiter. Auf Strandfeeling verzichten ist aber keine Option, deshalb haben wir zwei sommerliche Rezepte für unseren Bio Baby Brei entworfen. Dürfen wir vorstellen? Die leckersten Super Summer Baby Bowls, die du dir vorstellen kannst. 

Dinkel Banane mit Blaubeeren, Mango und Kokos

Ab dem 9. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Baby Brei Dinkel-Banane
  • 1⁄2 Bio Mango
  • 1 Handvoll Bio Blaubeeren
  • 11 TL Kokosraspeln
  • 1 TL Bio Öl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung:

  1. Die Mango gründlich waschen und schälen.
  2. Das Fruchtfleisch mit etwas Wasser aufkochen lassen und anschließend für ca. 5 Minuten dünsten.
  3. Die Blaubeeren von Stielen und Blättern befreien und gründlich waschen.
  4. In der Zwischenzeit eine Portion Baby Brei Dinkel-Banane frisch zubereiten. Dafür 200 ml Flüssigkeit (also 200 ml Wasser ODER 100 ml Wasser + 100 ml Milch) in einen Topf geben. Anschließend einen gehäuften Esslöffel (etwa 18 g) Breipulver mit einem Schneebesen einrühren, aufkochen und für 2 Minuten weiter kochen. Auf Verzehrtemperatur (37 °C) abkühlen lassen.
  5. Blaubeeren, Mango und Kokosraspeln pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den Dinkel- Banane Brei geben.

Hirse-Reis mit Papaya, Banane und Kokos

Ab dem 9. Monat

Zutaten:

  • 1 Portion Löwenzahn Organics demeter Bio Baby Brei Hirse-Reis
  • 1⁄2 Bio Papya
  • 1⁄2 Bio Banane
  • 11 TL Kokosraspeln
  • 1 TL Bio Öl (z.B. Rapsöl) Zubereitung:

Zubereitung:

  1. Die Papaya gründlich waschen und schälen.
  2. Das Fruchtfleisch mit etwas Wasser aufkochen lassen und anschließend für ca. 5 Minuten dünsten.
  3. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden
  4. In der Zwischenzeit eine Portion Baby Brei Hirse Reis frisch zubereiten. Dafür 200 ml Flüssigkeit (also 200 ml Wasser ODER 100 ml Wasser + 100 ml Milch) in einen Topf geben. Anschließend einen gehäuften Esslöffel (etwa 18 g) Breipulver mit einem Schneebesen einrühren, aufkochen und für 2 Minuten weiter kochen. Auf Verzehrtemperatur (37 °C) abkühlen lassen.
  5. Banane, Papaya und Kokosraspeln pürieren und ein bis zwei Esslöffel über den Hirse-Reis Brei geben.
Sommerlaune zum Löffeln: Das sind unsere Super Summer Baby Bowls!

Einfach nur lecker, oder? Natürlich gilt wie bei jedem guten #pimpmybrei Rezept: Richtig ist, was deinem Baby gut schmeckt – diese Super Summer Baby Bowls kannst du nach Herzenswunsch erweitern und mit frischen, sommerlichen Pürees oder geschnittenem Obst erweitern. Wir wünschen: Guten Appetit!


Rezept für das Bananenbrot:

 

Zutaten:

150 g Löwenzahn Organics Demeter Baby Brei Dinkel-Banane

100 g Mehl

3 reife Bananen

125 g Butter

2 große Bio-Eier

¼ Tasse Milch

3 EL Honig flüssig

1 TL Backpulver

¼ TL Salz

½ TL Vanilleextrakt

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 160 °C vorheizen.
  • Butter zusammen mit Honig und Eiern mit einem Schneebesen vermischen.
  • Bananen zerdrücken und zusammen mit der Milch unterrühren.
  • Löwenzahn Organics Dinkel-Banane Brei, Backpulver und Mehl in einer weiteren Schüssel mischen. Salz und Vanilleextrakt zugeben.
  • Die trockenen Zutaten langsam unter die Butter-Eier-Masse heben, sodass ein zähflüssiger Teig entsteht.
  • In eine gefettete Kuchenform geben und ca. 50 Minuten backen.

Nach unserer #pimpmybrei Challenge möchten wir euch die drei Gewinn-Rezepte einmal genauer vorstellen. Herzlichen Dank noch einmal an all die tollen Löweneltern, die ihre Breirezepte mit uns geteilt haben – wir sind ganz begeistert von euren wunderbaren Rezeptideen!

 

Platz 1: Die Super-Baby-Bowl von Nina!

Zutaten
1 Portion Löwenzahn Organics Demeter Bio Babybrei Hafer Pur
100 ml Vollmilch
ca. 1/4 einer reifen Banane
ca. 1/4 einer reifen Avocado
Himbeeren und Blaubeeren

Zubereitung
1. Eine Portion Babybrei Hafer Pur nach Packungsanleitung mit Milch zubereiten.
2. Banane mit Gabel zerdrücken bis Mus entsteht.
3. Danach die Avocado zerdrücken.
4. Himbeeren und Blaubeeren gut waschen, danach ebenfalls zerdrücken oder in klitzekleine Stückchen schneiden.
5. Alternativ: Beeren pürieren (je nachdem wie alt das Kind ist).
6. Brei in eine Schüssel geben, Bananen- sowie Avocadomus dazu geben und mit Beeren bestreuen.

 

Platz 2: Die zimtige Apfel-Aprikosen-Sonne von Anna!

Zutaten
1 Portion Löwenzahn Organics Demeter Babybrei Hafer Pur
100 ml Milch
2 Äpfel
5 getrocknete Aprikosen
Ein bisschen Zimt

Zubereitung
1. Apfel schälen, in kleine Stücke schneiden und dampfgaren, bis er weich ist.
2. In der Zwischenzeit die Aprikosen 10 min lang in Wasser einweichen
3. Eine Portion Babybrei Hafer Pur nach Packungsanleitung mit Milch zubereiten.

 

Platz 3: Der Apfel-Banane-Granatapfel-Porridge von Barbara

Zutaten
1 Portion Löwenzahn Organics Demeter Bio Babybrei Hafer Pur
100 ml Milch
1/2 Apfel
eine kleine Banane
1 TL Granatapfelsaft (frisch gepresst oder 100% Muttersaft)

Zubereitung
1. Bananen mit der Gabel zerdrücken oder pürieren, Apfel (fein) reiben.
2. Eine Portion Babybrei Hafer Pur mit Vollmilch aufkochen und 3 Minuten köcheln lassen.
3. Dann Bananenpüree und Granatapfelsaft einrühren.
4. Geriebenen Apfel über den Brei verteilen und eventuell mit einer Prise Vanille oder Zimt verfeinern.


Das Leben mit Baby ist eine aufregende Reise für Klein und Groß. Auch in Sachen Ernährung macht Dein Kleines gewaltige Entwicklungsschritte: Von der Milchnahrung zur Beikost – was für ein großer Schritt, bei dem wir Euch gerne begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir haben unsere Top 3 Tipps zusammengestellt, die euch zum Beikostbeginn helfen können:

TIPP I:

Der Beikoststart ist eine gute Möglichkeit, die Kleinen an möglichst viele verschiedene Lebensmittel zu gewöhnen – in diesem Alter lehnen Babys in der Regel wenig Lebensmittel ab. Eine abwechslungsreiche Zufütterung aus der Vielfalt der Gemüse-, Obst-, Getreide- und Fleischsorten bietet sich besonders an. Am Familientisch zu essen erhöht ebenfalls die Lust am Kennenlernen neuer Geschmäcker. Denn: Was die Eltern oder Geschwistern essen, möchte das Baby natürlich auch probieren.

TIPP II:
Die Kleinen machen neue Erfahrungen am liebsten mit all ihren Sinnen: Das Essen riechen, anfassen, hören und anschauen gehören also genauso dazu wie das eigentliche schmecken. Manche Geschmäcker müssen außerdem mehrmals ausprobiert werden, bis sie akzeptiert werden – manchmal ist es nötig, ein Lebensmittel ca. acht bis zehn Mal anzubieten. Gelingt es in den ersten Anläufen nicht, solltest Du es Deinem Baby ohne Druck und Zwang einfach noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt anbieten.

TIPP III:
Auch wenn Dein Baby neue Geschmäcker kennenlernen soll, gibt es auch einige Lebensmittel, die im ersten Lebensjahr noch nicht auf dem Speiseplan stehen sollten. Dazu gehören:

  • Kleine und harte Lebensmittel wie Erdnüsse, Johannisbeeren, Heidelbeeren, kleine Trauben oder Rosinen
  • Lebensmittel wie Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Lauch, die zu unerwünschten Blähungen führen können
  • Kurz gebratene Fleisch- und Geflügelprodukte, um einer Salmonelleninfektion vorzubeugen
  • Fettes Fleisch, Wurst, in Fett Gebackenes, da diese Speisen für Babys schwer verdaulich sind
  • Stark gesalzene und stark gewürzte Lebensmittel und Speisen

Das Schlafverhalten von Babys ist so unterschiedlich wie die Kleinen selbst – während Einige bereits früh Durchschlafen, brauchen Andere etwas länger, um zur Ruhe zu finden. Doch ganz egal, wie es in Sachen Kinderschlaf zugeht: Eine ruhige Nacht tut allen Beteiligten gut. Wir haben einige Tipps für Dich zusammengestellt, die Deinem Liebling beim Ein- und Durchschlafen helfen können.

 

1. Einschlafrituale

Eine Stunde vor dem Zubettgehen sollte Dein Baby langsam zur Ruhe kommen, um sich auf den bevorstehenden Nachtschlaf einstimmen zu können. Durch gleich ablaufende Rituale am Abend entsteht bei dem Kleinen ein Gefühl von Regelmäßigkeit: Ein Bilderbuch anschauen, Schlafanzug anziehen, kuscheln und ein Schlaflied singen, können die Stunde vor dem Schlafengehen zu einer wunderschönen und intensiven Zeit für Eltern und Baby machen. Der große Vorteil: Dein Baby wird nicht überraschend und ohne Vorwarnung ins Bett gelegt, sondern stimmt sich langsam auf die bevorstehende Schlafenszeit ein.

 

2. Schlaf-Nuckel-Verbindung verhindern

Wenn Dein Liebling immer einschläft, wenn es die Brust, das Fläschchen oder den Schnuller bekommt, lernt es, dies mit dem Einschlafen in Verbindung zu bringen. Viele Kinder haben dann später mit der Auflösung dieser Verbindung zu kämpfen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, solltest Du Deinem Baby die Brust, das Fläschchen oder den Schnuller kurz vor dem Einschlafen aus dem Mund nehmen. So stehen die Chancen gut, dass es lernt, ohne Nuckeln einzuschlafen.

 

3. Regelmäßiger Tagesablauf

Arbeite wenn möglich von Anfang an auf einen gleichbleibenden Still- oder Fütterungsrhythmus hin, der den individuellen Bedürfnissen Deines Lieblings entspricht. Denn: Nicht jedes Mal, wenn es schreit, hat es Hunger. Durch Schreien können auch ganz andere Bedürfnisse wie Nähe, Zuwendung oder Unterhaltung ausgedrückt werden. Manche Kinder entwickeln nach wenigen Wochen von ganz allein einen relativ stabilen Hunger- und Schlafrhythmus. Achte dabei besonders darauf, dass dein Baby gut gesättigt ins Bettchen geht, damit es behutsam und ohne Hungergefühl einschlafen kann.

 

4. Zeit der Ruhe

Hilf Deinem Baby, den Unterschied zwischen Tag und Nacht zu erkennen: Es bietet sich an, dass Dein Kleines seine Tagesschläfchen in einem hellen Raum mit normaler Geräuschkulisse abhält, während es in der Nacht in einem ruhigen, dunklen Raum schlafen sollte. Dabei solltest Du besonders abends viele Worte und Aufregung vermeiden.

 

5. Alleine Einschlafen lernen

Zwischen der sechsten und zwölften Lebenswoche lernt Dein Baby am besten, alleine einzuschlafen. Experten empfehlen daher, das Kind ab diesem Zeitpunkt ab und zu im schläfrigen, aber noch wachen Zustand ins Bettchen zu legen – so lernt es, ohne Deine Hilfe einzuschlafen. Der Grund: Ein Baby, das beispielsweise auf dem Arm einschläft und später alleine in seinem Bettchen aufwacht, wird vermutlich ohne Mamas Hilfe nicht wieder einschlafen – anders als ein Baby, das die Umgebung seines Bettchens kennt.


Wir alle wissen: Frisch gekochtes und zubereitetes Essen ist am besten für unsere Gesundheit. Warum rühren wir also immer noch industriell gefertigte Instant-Breie für unsere Babys an? Die noch dazu nach nichts schmecken? Gerade unsere Kinder sollten doch die bestmögliche Nahrung erhalten. Wir von Löwenzahn Organics wollen ein Umdenken in der Babynahrung bewirken!

Unsere Demeter Babybreie bestehen zu 100 Prozent aus Bio-Vollkorn. Bei unserer  schonenden Verarbeitung werden die Nährstoffe komplett erhalten.

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Mit ein wenig frischem Obst, Nüssen und Samen aufgepeppt schmecken diese auch älteren Geschwisterkindern und den Eltern. So kann ein nahrhaftes, warmes Frühstück für die ganze Familie zubereitet werden.